Alkolenker fuhr Mann auf Gehsteig nieder. Aktuelle oö. Polizeimeldungen

Bezirk Ried

Ein 37-jähriger slowenischer Staatsbürger aus dem Bezirk Ried fuhr mit seinem Pkw am 24. März 2022 gegen 13:50 Uhr auf der Hausruckstraße, B143, Richtung Ort im Innkreis. Zur selben Zeit ging ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Ried mit seinem Hund auf dem Gehsteig Richtung Ried im Innkreis. Im Ortsgebiet von Aurolzmünster, auf Höhe des Kindergartens, dürfte der 37-Jährige eine Linkskurve übersehen haben und fuhr geradeaus auf den Gehsteig. Dabei wurde der 61-Jährige vom Pkw erfasst und zu Boden geschleudert. Er wurde unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung in das Krankenhaus Ried eingeliefert. Ein bei dem 37-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.

Leasingbetrügereien in Millionenhöhe geklärt

Landeskriminalamt OÖ

Leasingbetrügereien in Millionenhöhe geklärt

Anlässlich einer Anzeige eines Autohauses im Bezirk Eferding im Oktober 2020 über einen versuchten Leasingbetrug beim Ankauf eines Pkw wurden von Beamten des Ermittlungsbereiches Diebstahl des Landeskriminalamtes Oberösterreich wegen Verdachtes des schweren Betruges Ermittlungen eingeleitet.
Wie sich in der Folge herausstellte, hatte sich eine in Wien ansässige serbisch-stämmige Tätergruppe Systemmängel und eingeschränkte Überprüfungsmöglichkeiten bei Finanzierungsanbietern zu Nutze gemacht und ein ausgeklügeltes Betrugssystem geschaffen. Die Ermittler waren erstaunt, in welchem Umfang, mit welcher Rücksichtslosigkeit und in welcher Größenordnung die Organisation agierte.
Wie sich zeigte, war die Gruppierung hierarchisch aufgebaut und bestand aus mehreren Ebenen. Ein Täterkreis war beauftragt Personen aus dem sozialschwachen Milieu zu rekrutieren, die in der Folge als Leasingnehmer auftraten. Diese Personen wurden nicht nur im Osten Österreichs, sondern auch in der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien und Serbien gesucht und gefunden. Ihnen wurden – für ihre persönlichen Verhältnisse – lukrative Geldbeträge geboten, damit sie ihre Personaldaten für Betrügereien in Österreich zur Verfügung stellen. Darunter befanden sich zahlreiche Personen, die weder lesen noch schreiben konnten. Die Organisation finanzierte auch die Ausstellung aktueller Personaldokumente, den Transport nach Österreich, die vorübergehende Unterbringung sowie notwendige Auslagen für attraktive Kleidung. Die genannten Personen wurden in Österreich polizeilich angemeldet, ein Konto eröffnet und mit gefälschten Lohnbestätigungen ausgestattet. Derart ausgerüstet wurden bei verschiedensten Autohäusern im Bundesgebiet Fahrzeuge zwischen 20.000 und 120.000 Euro angekauft und fremdfinanziert. Die angekauften Pkw wurden nach einigen Tagen ohne Wissen des Finanziers und somit Eigentümers wieder abgemeldet und weiterverkauft. Diese Vorgänge wiederholten sich so lange, bis sich Betrugsabteilungen der Finanzinstitute einschalteten und weitere Anfragen ablehnten. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Person wieder in ihr Heimatland geschickt und auch meistens um den versprochenen Lohn geprellt.
Als zweite Schiene wurden aus dem gleichen sozialen Milieu Geschäftsführer und Strohmänner für aufgekaufte Firmen gesucht. Diese Firmen waren operativ nicht mehr tätig und nur mehr Scheinkonstrukte. Bilanzen wurde erforderlichenfalls gefälscht und damit aktive Firmen vorgetäuscht. Der weitere Ablauf deckte sich mit der bereits beschriebenen Vorgehensweise aber in noch größerem Umfang.
Der Erlös aus den beschriebenen Aktivitäten wurde durch Einbringung der Mittel in weitgehend legale Geschäfte reingewaschen. Ihnen wird daher auch Geldwäsche angelastet. Ebenso werden ihnen massive Finanzvergehen, Sozialhilfemissbrauch und Urkundenfälschungen zur Last gelegt.
Insgesamt wurden 43 Personen der Staatsanwaltschaft Wien wegen gewerbsmäßig schweren Betruges in 111 Fällen und weiteren damit zusammenhängenden Delikten zur Anzeige gebracht. Die Schadenshöhe beträgt nach derzeitigem Stand über drei Millionen Euro.
26 auf diese Art betrügerisch erlangte Pkw konnten noch sichergestellt werden. Betroffen sind somit auch die Käufer dieser Fahrzeuge, die sich jetzt um ihre Fahrzeuge vor den Bezirksgerichten streiten müssen.
Acht Personen aus dieser Gruppierung befinden sich derzeit in Haft bzw. wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt.

Opfer überwies mehrere zehntausend Euro an Betrüger

Bezirk Rohrbach

Opfer überwies mehrere zehntausend Euro an Betrüger

Ein 72-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach wurde über elf Monate lang von Betrügern ausgenommen. Das Opfer wurde durch mehrmalige Kontaktaufnahme über dessen Festnetztelefon von einem Gewinn überzeugt. Die Täter verlangten Kryptowährungsbons wegen Steuern, Gebühren und Versicherungen. Sie täuschten auch vor, dass der vorangegangene Sachbearbeiter Fehler gemacht habe und dass dadurch immer wieder Forderungen fällig wurden. Aufgrund der Versprechen der Täter gegenüber dem Pensionisten, dass seine Gewinnsumme mehrmals erhöht wurde, gab dieser dadurch eine Vielzahl an Codes der Kryptowährung durch und ließ sich oft mehrmals im Monat zu Zahlungen von weit über 1000 Euro verleiten.

Frau fiel auf Betrüger rein – Polizei gibt Sicherheitstipps

Bezirk Linz-Land

Frau fiel auf Betrüger rein – Polizei gibt Sicherheitstipps

Unter dem Vorwand, ihr Konto sei gesperrt worden, schickte ein bislang unbekannter Täter einer 44-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land per SMS einen gefakten Link zur Website ihrer Hausbank. Die Frau gab daraufhin auf dieser Website ihre Kontodaten ein, in dem Glauben, sie könne dadurch ihr Konto sichern. Dadurch wurden im Zeitraum zwischen 16. März 2022 und 21. März 2022 vom Girokonto der 44-Jährigen durch den unbekannten Täter insgesamt zwölf Überweisungen auf acht verschiedene Konten getätigt. Der Frau entstand ein Gesamtschaden im fünfstelligen Euro-Bereich.

Sicherheitstipps:

– Banken verlangen niemals ihre persönlichen Zugangsdaten
– Bleiben Sie misstrauisch bei derartigen E-Mails oder Anrufen
– Halten Sie Rücksprache mit der Hausbank
– Im Schadensfall kontaktieren Sie zuerst die Hausbank und erstatten danach die Anzeige
– Eine mögliche Schadensminimierung hat Vorrang

Sieben Einbrüche in einer Nacht

Bezirk Rohrbach

Insgesamt sieben Einbrüche wurden in der Nacht zum 24. März 2022 in Ulrichsberg in verschiedene Firmen verübt. Die Täter drangen durch Aufbrechen von Fenstern und Türen gewaltsam in die Objekte ein und hatten es offensichtlich auf Bargeld abgesehen. Der Gesamtschaden liegt im fünfstelligen Euro-Bereich. Aufgrund erster Erkenntnisse waren mindestens drei Täter beteiligt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ulrichsberg unter 059133/4261.

Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Bezirk Braunau

Ein 37-jähriger deutscher Staatsbürger aus dem Bezirk Kufstein lenkte seinen Pkw am 24. März 2022 gegen 13:15 Uhr auf der Weilhartstraße, L501, Richtung Tarsdorf. Zum selben Zeitpunkt war ein 71-Jähriger aus Salzburg in der Gegenrichtung unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam es im Gemeindegebiet von Tarsdorf in einer leicht abschüssigen Kurve zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei der Wagen des Pensionisten in eine Wiese geschleudert wurde. Der 71-Jährige wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber „Christophorus 14“ in das Krankenhaus Traunstein geflogen. Der 37-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Oberndorf bei Salzburg gebracht. Die L501 war für die Dauer des Rettungseinsatzes für etwa eineinhalb Stunden gesperrt.

Arbeiter geriet unter Baumstamm

Bezirk Braunau

Ein 23-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Bezirk Vöcklabruck befand sich am 24. März 2022 gegen 13:05 Uhr mit einem Holztransporter im Kobernaußerwald in Lengau. Etwa 500 Meter nach Beginn des Tales „3 Taler“ belud er mit dem Lkw-Kran den Holztransporter. Da der Mann Holzstämme, welche auf einer Böschung gelagert waren, mit seinem Kran nicht erreichen konnte, stieg er von seinem Kran ab und rollte die Holzstämme händisch die Böschung hinab. Dabei geriet er unter einen etwa fünf Meter langen Holzstamm, wobei dieser auf seinem Oberkörper zum Liegen kam. Der 23-Jährige konnte zum Glück mit seinem Handy einen Notruf absetzen. Ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung, welcher sich ebenfalls mit einem Holztransporter in einem Nebental befand, erfuhr von dem Unfall und begab sich sofort zur Unfallstelle. Der 55-Jährige konnte mit dem Kran seines Lkw den Baumstamm vom 23-Jährigen herunterheben. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber „Christophorus 6“ in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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