LH Stelzer zum Tod von Vizekanzler a. D. Erhard Busek:

Österreich hat Persönlichkeit mit Weitblick und verdienstvollen Wegbereiter unserer Mitgliedschaft im vereinten Europa verloren.

„Mit dem Tod von Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek verliert Österreich eine Persönlichkeit, die in der Bundesregierung die Weichen für den Weg Österreichs in die Europäische Union mitgestellt hat“, erklärt Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zum Tod des ehemaligen Vizekanzlers.

Längst ist in der Zwischenzeit deutlich geworden, welches Wachstumspotenzial für den Wirtschaftsraum Oberösterreich damit gehoben wurde. Lag Oberösterreichs Exportquote in den 80er Jahren noch zwischen 30 % und 40 %, werden heute sechs von zehn Euro im Export erwirtschaftet.

Erhard Busek war darüber hinaus ein Politiker, der lange vor dem Fall des Eisernen Vorhangs durch seine Kontakte nach Osteuropa daran gearbeitet hat, die Teilung Europas ins Museum der Geschichte zu schicken und unseren Kontinent wieder zu vereinigen. Er hat damit an einer Entwicklung mitgearbeitet, die uns aus einer Randlage zurück ins Herz unseres Kontinents gebracht hat. Auch damit sind viele zusätzliche Entwicklungschancen für Österreich und Oberösterreich möglich geworden.

Als Wissenschaftsminister (1989 – 1994) sorgte er für mehr Spielräume für die Universitäten, die auch in Oberösterreich genutzt wurden und mit den Fachhochschulen wurden neue Zukunftschancen in der heimischen Bildungslandschaft geschaffen. „Auch hier hat der weitblickende Gestalter Erhard Busek Entwicklungen angestoßen, von denen wir heute profitieren.“

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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