Bad Ischl offiziell als „Närrische Europäische Kulturhauptstadt“ ausgezeichnet


Die Bad Ischler Bürgermeisterin Ines Schiller konnte am Faschingsonntag aus den Händen der Präsidentin der Närrische Europäische Gemeinschaft (NEG), Petra Müller, jene Urkunde entgegennehmen, die die Stadt als „Närrische Europäische Kulturhauptstadt 2022“ auszeichnet.
Müller, die dem Zusammenschluss von Faschings-, Fasnachts- und Karnelvalsvereinen aus bislang sieben europäischen Verbänden vorsteht, wies dabei darauf hin, dass die Faschingsaktivitäten heuer aus zweierlei Gründen beeinträchtigt sei. „Wir werden aber heuer hier in Bad Ischl mit Euch noch Aktivitäten setzen“. 
„Es ist wichtig, dass der Fasching gefeiert werden kann. Bad Ischl hat einiges vor und vieles wollen wir auch nachholen“, bedankte sich Bürgermeisterin Ines Schiller für die Auszeichnung als Närrische Kulturhauptstadt. Leider konnten bisher die geplanten Veranstaltungen und Aktivitäten zu diesem närrischen Kulturhauptstadtjahr nicht stattfinden. So mußte auch die Überreichung der Urkunde in kleinstem Rahmen durchgeführt werden. 
Allerdings wird es 2022 in Bad Ischl eine große europäische Tagung geben, die sich auch wissenschaftlich mit dem europäischen Brauchtum des Faschings beschäftigen wird. 
Auch eine Jugendbegegnung auf europäische Ebene in Bad Ischl ist geplant, legt die NEG doch großen Wert auf die Jugendarbeit, wie die Anwesenheit des Vorsitzenden der NEG-Jugend, Cedric Nappert, bewies. Zur Verleihung war auch der Präsident des Bundes österreichischer Faschingsgilden, Ernst Kranawetter, angereist. 

Ines Schiller, Präsident der oberösterreichischen Faschingsgilden und des Ischler Faschingsvereins, Günter Holzbauer, und Europaabgeordneter Hannes Heide wurde mit dem Orden der Närrischen Europäischen Kulturhauptstadt ausgezeichnet. Er zeigt die Kaiservilla in Bad Ischl und die Fahnen der sieben Mitgliedsländer der Närrischen Europäischen Gemeinschaft.
Hannes Heide wurde in den Kreis der Senatorinnen, Abgeordnete aus dem Europäischen Parlament, aufgenommen und ist somit der erste Senator der Närrischen Europäischen Gemeinschaft.
Europapräsidentin Petra Müller und Bürgermeisterin Ines Schiller waren sich einig, dass das Faschingsbrauchtum Kultur ist, die für unsere Gemeinschaft, das Zusammenhalten unserer Gesellschaft, von höchster Bedeutung ist. In diesem Sinne wollen beide heuer noch in der Europäischen Närrischen Kulturhauptstadt eine Reihe von Aktivitäten setzen und das Interesse auf Bad Ischl lenken werden können. 

Foto Andrea Holzbauer

(vlnr.): Der Präsident des Ischler Faschingsvereins Günter Holzbauer, der Präsident des Bundes Österreichischer Faschingsgilden,Ernst Kranawetter, Bürgermeisterin Ines Schiller, der Jugebdvorsitzende der NEG, Cedric Nappert, NEG-Präsidentin Petra Müller und Europaabgeordneter Hannes Heide.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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