Zweiter Platz für Kramer in Hinzenbach


Sara Marita Kramer landete beim dritten und letzten Wettkampf in Hinzenbach (OÖ) auf dem Podest. Nach einer fulminanten Aufholjagd im zweiten Durchgang verbesserte sich die Salzburgerin noch von Platz 10 im ersten Durchgang auf den zweiten Gesamtrang. Der Sieg geht an die Slowenin Nika Kriznar, auf Platz drei landet die Französin Josephine Pagnier.

Mit Lisa Eder auf Platz 7, Jaqueline Seifriedsberger auf Platz 9 und Chiara Kreuzer auf Platz 11 springen nicht weniger als vier Athletinnen in die Top 15 und zeigten damit eine starke Teamleistung. Ebenso in den zweiten Durchgang schaffte es Julia Mühlbacher, sie wurde 29. in der Endabrechnung.

Während alle ÖSV-Athletinnen die Qualifikation meisterten, wurde die gestrige Siegerin Ursa Bogataj disqualifiziert. Die Slowenin verließ, nachdem sie vom Trainer das Freizeichen erhielt, den Balken während der Geld-Phase, was einen klaren Regelverstoß darstellt. 

Somit war in der Gesamtwertung der Alpenkrone, die den Wettkampf in Ramsau am Dachstein sowie die beiden Wettkämpfe in Hinzenbach umfasst, der Weg frei für eine weitere Slowenin, Nika Kriznar. Durch den Sieg heute gewinnt sie die Alpenkrone-Gesamtwertung, die ihr zusätzlich EUR 10.000.- an Preisgeld einbringt. 

***Gesamtwertung Alpenkrone:***
https://medias4.fis-ski.com/pdf/2022/JP/3828/2022JP3828STC.pdf

***Stimmen:***

***Sara Marita Kramer: (2.)*** „Ich habe mich hier in Hinzenabach recht schwer getan, und nach dem ersten Durchgang war ich schon richtig enttäuscht. Dann ist mir beim letzten Sprung der Knopf aufgegangen, es war richtig cool. Endlich habe ich die Hocke, die ich mir vorgenommen habe, so umsetzen können. Ich freue mich jetzt richtig auf die Raw Air, es ist ja meine erste. Lillehammer ist eine meiner Lieblingsschanzen, die Motivation und das Selbstvertrauen sind groß!“

***Lisa Eder: (7.)*** „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende hier in Hinzenbach. Wenn mir das wer davor gesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt. Ich freue mich heute auch richtig mit Sara mit, endlich ist es ihr aufgegangen. Das zeigt einmal mehr von unserer Teamstärke. Die Vorfreude auf die Raw Air ist sehr groß, ich bin schon länger nicht mehr auf einer Großschanze gesprungen. Jetzt wo ich wieder besser springe freue ich mich richtig drauf.“

Viel Zeit zum Ausrasten haben Österreichs Skisprung-Damen nun nicht. Bereits am Dienstag steigt das Team von Cheftrainer Harald Rodlauer in den Flieger nach Norwegen, wo in Lillehammer am 2. und 3. März bereits die ersten beiden Wettkämpfe des Raw-Air Tournaments ausgetragen werden.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error: (c) by salzTV