Kulturhauptstadt Europas Esch in Luxemburg eröffnet

Bad Ischl-Salzkammergut 2024 auf Inspirations- und Informationstour dabei

Als dritte und letzte der europäischen Kulturhauptstädte in diesem Jahr startete das luxemburgische Esch-sur-Alzette mit einer aufwändigen Eröffnungsshow in ihr Kulturjahr und erinnerte dabei vor allem daran, wie sehr die Region von der Stahlindustrie geprägt wurde und ist.
Zwischen den stillgelegten, dominanten Hochöfen von Belval wurde eine „Stadt der Wissenschaft, Forschung und Kultur“ entwickelt. Neben einer Universität und Orten des Lehrens und Lernens entstanden Kultureinrichtungen, Restaurants, aber auch Wohnungen und ein Einlaufszentrum.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde dort symbolisch eine Rakete gestartet, die Wünsche von Kindern aus der Region, vor allem Friedensbotschaften, enthielt.
Der Festakt fand im Beisein des Großherzog und der Großherzogin von Luxemburg sowie des ehemaligen Ministerpräsidenten und Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean Claude Juncker statt. Mit Esch gemeinsam bilden insgesamt 19 unterschiedlich große Städte und Gemeinden in Luxemburg und Frankreich länderübergreifend die Kulturhauptstadtregion.
Mit dabei waren Manuela Reichert, Eva Mair und Stefan Heinisch vom Team der Kulturhauptstadt 2024 sowie Europaabgeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender Hannes Heide.
„Unseren Besuch in Esch konnten wir für einen intensiven Erfahrungsaustausch mit Verantwortlichen und Veranstaltern verschiedener Kulturhauptstädte nutzen. Besonders die Organisation und künstlerische Umsetzung von der Eröffnungsfeier und des Festaktes waren im Focus unseres Interesses,“ fasst Manuela Reichert Ihre Eindrücke zusammen.
Für Hannes Heide sind solche Eröffnungveranstaltungen eine gute Möglichkeit, vor allem von den Organisatoren und regionalen Poltikerinnen und Politiker zu erfahren, wie sie ihre Ziele umsetzen konnten: „Es ist immer wieder beeindruckend, welche nachhaltig positiven Entwicklungen für Städte und Regionen durch das Projekt einer Kulturhauptstadt Europas angestoßen und realisiert werden können.“
„Auch in Esch, dass 2022 gemeinsam mit Kaunas in Litauen und dem serbischen Novi Sad den Titel tragen darf, wird deutlich, dass Kulturhauptstädte kein Festival, kein einmaliges Feuerwerk, sind, sondern vielmehr als Entwicklungsprozess über mehrere Jahre zu verstehen sind,“ sind sich die Besucher aus dem Salzkammergut einig.
Fotos Oskar C. Neubauer, Veröffentlichung bei Namensnennung des Bildautors honorarfrei 
Bildtext (vlnr.): Die Kulturhauptstadt Europas  2024 war durch Europaabgeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden Hannes Heide, der kaufmännischen Geschäftsführerin Manuela Reichert sowie Eva Mair und Stefan Heinisch vom Kulturhauptstadtteam bei der Eröffnung von Esch 2022 vertreten. 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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