Gemeinsamer Saisoneinstand für oberösterreichisches Alpecin-Duo an der Algarve

Für Michael Gogl als auch Tobias Bayer ist die 48. Austragung der Volta ao Algarve em Bicicleta der Auftakt in das erste gemeinsame Jahr bei Alpecin – Fenix. Während Jungtalent Bayer schon im Vorjahr sein Debüt für das belgische Topteam rund um Superstar Mathieu van der Poel gab, stieß sein oberösterreichischer Landsmann in der Winterpause zur Mannschaft aus Herentals.

Tobias Bayer (li.) und Michael Gogl (re.) – Foto: Mario Stiehl

„Es ist witzig, dass wir nun einen weiteren Österreicher im Team haben und es ist auch lässig, weil wir viele Rennen gemeinsam fahren werden“, schilderte Bayer und fügte an, dass sein neuer Teamkollege und Landsmann ein Vorbild für ihn die letzten Jahre war: „Ich habe sogar noch ein Trikot aus seiner Trek-Zeit zuhause, welches damals Michael und sein Teamkollege John Degenkolb für mich signiert haben.“

Beide Österreicher sind vor allem der Klassikerfraktion der Mannschaft als auch dem Sprintzug zugeordnet. Aber die heimischen Sprachgepflogenheiten werden auch in Belgien bestand haben. „Das ist natürlich schön, denn wir können uns ja nicht nur auf Deutsch verständigen, sondern im Dialekt und das lockert alles unheimlich auf. Wir haben denselben Schmäh und verstehen uns blendend“, scherzte Gogl.

„Ich möchte hier in die Saison reinfinden und mir den Feinschliff für die Klassiker holen“, erklärte der Wolfsegger, der seine allerersten Rennkilometer im Trikot seiner neuen Mannschaft absolvierte auf der ersten Etappe. Diese beendete er auf Rang 37, 15 Sekunden hinter Sieger Fabio Jakobsen. „Die Vorfreude auf diesen Moment war recht groß, denn die letzten Monate bestanden aus viel Training und dann ist man froh, wenn endlich die Rennen losgehen“, so Gogl. Von seinem neuen Team zeigte er sich sehr beeindruckt: „Es ist alles sehr professionell und eigentlich wird nichts dem Zufall überlassen.“ Am ersten Tag lief es für Bayer sogar noch besser, er wurde 24ter mit einem Rückstand von nur sieben Sekunden auf den Tagessieger.

Quelle: Österreichischer Radsport-Verband

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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