Internetbetrüger täuschten Ehepaar. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Kirchdorf

Bisher unbekannte Täter verleiteten ein Ehepaar im Alter von 65 und 67 Jahren aus dem Bezirk Kirchdorf dazu, zwischen dem 27. Dezember 2021 und dem 21. Februar 2022 mehrmalige Überweisungen in einem sechsstelligen Eurobetrag auf ein deutsches Konto zu tätigen. Dabei versprachen die Täter den beiden Bitcoin-Gewinne. Auf einer Website konnte das Paar bei einem eingerichteten Account die vermeintliche Vermehrung ihres Geldes beobachten. Bei der letzten Überweisung im hohen fünfstelligen Bereich führten sie diese mit einer App der Täter über das Mobiltelefon durch. Nachdem sich am 23. Februar 2022 eine Bank, die einen Betrug vermutete, bei den Geschädigten meldete, erstattete das Ehepaar Anzeige bei der Polizei.

Angeleinter Hund auf Balkon befreit

Stadt Linz

Am 23. Februar 2022 gegen 14:30 Uhr meldete ein Nachbar der Polizei, dass er seit Stunden lautes jaulen eines Hundes aus der Nachbarwohnung höre. Vor Ort öffnete die 28-jährige irakische Wohnungsinhaberin die Tür. Bereits beim Eingangsbereich nahmen die Polizisten ein Hundejaulen wahr. Die Besitzerin führte die Beamten zum Hund, welcher sich auf dem Balkon befand. Der etwa 6 Monate alte Schäferhund-Mischling war dort mit einer sehr kurzen Leine angekettet, wodurch es dem Hund kaum möglich war, sich zu bewegen oder hinzulegen. Zudem war er durch Kot verunreinigt und abgemagert. Aufgrund der qualvollen Haltung des Hundes hielten die Polizisten mit dem Veterinäramt vom Magistrat Linz Rücksprache, die einer Verbringung in das Tierheim zustimmten. Die Hundebesitzerin gab an, den Schäferhund-Mischling vor etwa einem Monat von einer Privatperson gekauft zu haben. Seither hätte der Hund starken Durchfall, weshalb sie schon zwei Mal beim Tierarzt gewesen sei. Da sich der Gesundheitszustand nicht wesentlich verbessert hatte, habe sie ihn seit mehreren Tagen tagsüber draußen am Balkon angekettet. Um 15:20 Uhr traf ein Mitarbeiter der Tierrettung ein, welcher den Hund ins Tierheim brachte. Nach Einlangen des tierärztlichen Befundes wird die Besitzerin angezeigt.

Drogenfund nach Hausdurchsuchung

Bezirk Rohrbach

Nach einer aufgelösten Party am 8. Jänner 2022 im Bezirk Rohrbach fanden die Polizisten einen Rucksack mit Cannabis, Methamphetamin, Gegenstände zum Suchtmittelverkauf, wie eine Vielzahl von Klemmsäckchen und eine Waage. Darunter befand sich auch ein Reisepass eines 27-Jährigen aus dem Bezirk Rohrbach, wodurch über die Staatsanwaltschaft Linz eine Hausdurchsuchung erwirkt wurde. Bei dieser fanden die Beamten am 23. Februar 2022 in den Räumlichkeiten des 27-Jährigen diverse Gegenstände zum Suchtmittelverkauf, Klemmsäckchen sowie 450 Gramm Cannabis, 50 Gramm Pilze, 4 Behältnisse mit Cannabisharz, eine Trocknungsanlage für Cannabis sowie Überreste einer Cannabisplantage. Der Suchtmittelspürhund schlug zudem bei derselben Wohnadresse beim Fahrzeug eines 28-Jährigen an. Darin fand die Polizei weitere 50 Gramm Cannabis, eine Waage und kleine Plastiksäckchen. Bei der Nachfrage nach dessen Handy gab der 28-Jährige an, dieses bei der Toilette runtergespült zu haben. Aufgrund dessen wird er wegen Unterdrückung von Beweismitteln angezeigt. Beide verweigerten die Aussage bei der Einvernahme. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.

Internetbetrüger täuschten Ehepaar

Bezirk Kirchdorf

Bisher unbekannte Täter verleiteten ein Ehepaar im Alter von 65 und 67 Jahren aus dem Bezirk Kirchdorf dazu, zwischen dem 27. Dezember 2021 und dem 21. Februar 2022 mehrmalige Überweisungen in einem sechsstelligen Eurobetrag auf ein deutsches Konto zu tätigen. Dabei versprachen die Täter den beiden Bitcoin-Gewinne. Auf einer Website konnte das Paar bei einem eingerichteten Account die vermeintliche Vermehrung ihres Geldes beobachten. Bei der letzten Überweisung im hohen fünfstelligen Bereich führten sie diese mit einer App der Täter über das Mobiltelefon durch. Nachdem sich am 23. Februar 2022 eine Bank, die einen Betrug vermutete, bei den Geschädigten meldete, erstattete das Ehepaar Anzeige bei der Polizei.

Forstarbeiter tödlich verunglückt

Bezirk Urfahr-Umgebung

Ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung führte am heutigen Tag gemeinsam mit vier weiteren Männern Forstarbeiten durch. Dabei war der 59-Jährige im sehr steilen und unwegsamen Gelände damit beschäftigt, eine entwurzelte Esche aufzuarbeiten. Als der 59-Jährige den etwa 40 cm dicken Stamm durchschnitt, um diesen vom Wurzelstock zu trennen, löste sich plötzlich der Wurzelstock, traf den Mann und schleuderte ihn nach hinten. Ein weiterer Arbeiter, der den Vorfall beobachtete, leistete sofort Erste Hilfe und hob den Wurzelstock mit einer Seilwinde an, um den Verletzten zu bergen. Aufgrund der schweren Verletzungen verstarb jedoch der 59-Jährige noch an der Unfallstelle.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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