Red Bulls Akademiespieler mit starker Entwicklung

„Die Richtung stimmt“ – Helmut de Raaf

Salzburg, 3. Februar 2022 | „Die Richtung stimmt“, sagt Helmut de Raaf, Director of Development an der Red Bull Akademie. Gemeint ist die Entwicklung der Spieler, die sich nun seit einigen Jahren zeigt und bei den Kaderzusammenstellungen sichtbar wird. Sei es bei den Proficlubs in Salzburg und München oder bei den einzelnen Akademie-Mannschaften. Der eingeschlagene Weg, jünger zu werden und dabei dennoch erfolgreich und konkurrenzfähig zu sein, macht sich bezahlt.

Als erstes Beispiel nennt der Deutsche die freundschaftlichen Vergleiche mit dem tschechischen U16 Nationalteam: „Für den Wettbewerb haben wir vor einigen Jahren noch mit einer U18-Mannschaft gegen die Tschechen gespielt. Das hat sich nun soweit egalisiert, als dass wir nun mit der gleichen Altersklasse die landesweite Auswahl mit unserem Team besiegen konnten“. Das zeigt einerseits, wie seit einigen Jahren im gesamten Trainerteam der Akademie an der ganzheitlichen Ausbildung gearbeitet wird, und andererseits ist es auch ein Zeichen des Scouting- und Recruiting-Prozesses.

Das zweite Beispiel sind die Red Bull Hockey Juniors, die sich seit der Einführung der Alps Hockey League (2016/17) in der internationalen Liga gegen erfahrene Profis und ambitionierte Amateure behaupten. „In den AHL-Anfängen haben wir als U22-Mannschaft gespielt und waren eher im unteren Tabellendrittel angesiedelt. Nach den ersten beiden Jahren haben wir mit einem U20-Team schon besser performt, die Jungs waren dabei stets in greifbarer Playoff-Nähe und konnten durchaus auch spätere Finalteilnehmer ärgern und besiegen“, sagt de Raaf nicht ohne Stolz. In dieser Saison stehen sieben U18-Spieler (Jahrgang 2004) im Kader und machen ihre Sache dabei richtig gut. Der Salzburger Eigenbauspieler Luca Auer etwa führt nicht nur die interne Scorerwertung mit 1,4 Punkten pro Spiel an, sondern befindet sich Liga-weit stets unter den Top10 der besten Scorer – meist in bester Gesellschaft von routinierten Profis.

Nächste Station: Salzburger bzw. Münchner Profi-Team
Die Entwicklung, die man in der Red Bulls Hockey Welt anstrebt, zeigt sich auch bei den Proficlubs in Salzburg und München. Der ICE Hockey League-Tabellenführer hat einen Altersdurchschnitt von 24,4 Jahren (zum Vergleich 2016/17: 27,8 Jahre). Während bei allen Ligavertretern insgesamt 20 U20-Spieler mindestens fünf Spiele absolvierten, findet man in Salzburg mit Danjo Leonhardt (37 Games Played, 10 Punkte), Jakub Borzecki (38 GP, 7 P), Lucas Thaler (18 GP, 7 P) und Oskar Maier (17 GP, 2 P) vier Cracks unter den ersten zehn. Dabei kommt das Quartett auf insgesamt 94 Ligaeinsätze.

Ähnlich sieht die Kaderverjüngung in München aus. Allen voran zeigt der 21-jährige Filip Varejcka (letzte Saison 19 GP, 5 P bei 19 ICE-Einsätzen), wie man sich kontinuierlich verbessert. Aktuell hält der ehemalige Akademiestürmer in der PENNY DEL in 36 Spielen bei 9 Punkten (4 G, 5 A) und verpasste lediglich zwei Einsätze in der laufenden Saison. Mit den ehemaligen Akademie-Juniors Sebastian Cimmerman (18 Jahre), Julian Lutz (17) und Maksymailian Szuber (19) ist in der bayrischen Landeshauptstadt bereits die nächste junge Garde auf dem Sprung ins Profi-Team (Stand 21.2.22).

Heiße Phase in der AHL
Daniel Schwaiger, Thomas Heigl und Co., die ihrerseits bereits in München DEL-Profiluft in der aktuellen Saison schnuppern durften, kämpfen aktuell in der Alps Hockey League um den Playoff-Einzug. In der Qualification Round A geht es um einen Platz unter den Top 3, der wiederum zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigt. In einer Best-of-Three-Serie werden schließlich Anfang März die vier verbleibenden Playoff-Tickets für das AHL-Viertelfinale vergeben.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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