Landtagspräsident Max Hiegelsberger: Freiwillige Blutspende als Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes – Rotes Kreuz fordert aufgrund geringer Reserven zum Spenden auf

Aktuell verringern die zahlreichen Corona-Infektionen die Zahl potentieller Blutspender/innen. Umso mehr kommt es nun auf jene Menschen an, die Blut spenden gehen können. Besonders gesucht sind aktuell die Blutgruppen Null und A, im Besonderen Rhesus-negativ. „Wer Blut spendet, stellt sich aktiv in den Dienst der Gesellschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung. Als Notfallmedikament Nummer Eins wird in Österreich alle 90 Sekunden eine Blutkonserve benötigt“, so Landtagspräsident Max Hiegelsberger, der sich in seiner Heimatgemeinde Meggenhofen regelmäßig in den Dienst der guten Sache stellt.

Blutspenden als sichtbares Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes

Rund 1.000 Blutkonserven werden in Österreich pro Tag benötigt, daher braucht es auch einen steten Zustrom an Spender/innen. Erfreulicherweise ist die Bereitschaft der Menschen im Land hoch, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Für Landtagspräsident Max Hiegelsberger zeigt diese hohe Bereitschaft den starken Gemeinschaftssinn der Menschen im Land:   „In den letzten Monaten war viel über die gesellschaftliche Spaltung in Österreich zu lesen. Tatsächlich führen das Corona-Virus und die notwendigen Maßnahmen zu sehr intensiven Diskussionen und belasten viele Beziehungen. In dieser Situation kommt uns zugute, dass ein sehr dichtes Netz von Vereinen und Sozialorganisationen Oberösterreich prägt und die Menschen sich stark für das Allgemeinwohl engagieren. Dieser Gemeinschaftssinn kommt auch beim Blutspenden voll zum Tragen. Mit der Blutspende leistet man ganz konkrete Nächstenhilfe. Sie ist ein Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Solidarität. Dazu möchte ich gerade in der aktuellen Situation ganz besonders aufrufen.“

Rotes Kreuz OÖ bittet um Blutspenden

Der erhöhte Bedarf an Blutprodukten ließ in den vergangenen Tagen die Reserven an Blutkonserven der Blutzentrale Linz schrumpfen. Das Rote Kreuz Oberösterreich bittet Blut zu spenden, denn viele Blutspender/innen fallen aufgrund Krankheit oder Quarantäne aus. Besonders gesucht sind aktuell Spender/innen mit den Blutgruppen Null und A, im Besonderen Rhesus-negativ.

Wer mittels Blutspende zum Lebensretter werden möchte, kann nun auch über die neue Blutspende App MEIN BLUT bequem von zuhause aus den Gesundheitsfragebogen ausfüllen und vor Ort den QR Code bei den Rotkreuz Mitarbeiter/innen vorweisen. Die Verweildauer bei Blutspendeaktionen ist sehr kurz – die Vorbereitung wird schnellstmöglich abgewickelt, die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Händedesinfektion wird für Spender/innen zur Verfügung gestellt, Maßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz während der Blutspendeaktion sowie ein erhöhter Abstand zwischen den Abnahmeliegen werden umgesetzt.   

Zu Blutspendeterminen kommen sollte nur, wer sich gesund und fit fühlt. Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder ähnliche Symptome sind immer ein Ausschlussgrund vom Blutspenden.

Infos & Termine

Blut rettet im Notfall Leben und ist das Notfallmedikament Nummer eins. In Österreichs Spitälern werden täglich durchschnittlich 1.000 Blutkonserven benötigt. Das Rote Kreuz führt deshalb weiterhin zahlreiche Blutspendeaktionen durch und bittet um die starke Unterstützung der Bevölkerung. 

Blutspenden können Menschen ab 18 Jahren, die gewisse medizinische Kriterien erfüllen. Zur Blutspende ist ein amtlicher Lichtbildausweis notwendig. Informationen zur Blutspende und zu Terminen gibt es unter www.roteskreuz.at/ooe und unter 0800 190 190.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error: (c) by salzTV