Red Bulls wollen gegen Tabellenschlusslicht Linz weiterpunkten

In der bet-at-home ICE Hockey League sind im Grunddurchgang bis Ende nächster Woche noch fünf Spiele zu absolvieren. Der EC Red Bull Salzburg empfängt morgen, Freitag, die Steinbach Black Wings Linz zum vorletzten Heimspiel in dieser Phase in der Salzburger Eisarena (19:15 Uhr, Live.ice.hockey). Anschließend, Sonntag und Dienstag, steht der Roadtrip nach Székesfehérvár und Wien auf dem Programm.

Mit dem gestrigen 3:0-Auswärtssieg gegen HCB Südtirol Alperia haben die Red Bulls auch vorzeitig das Playoff-Ticket gelöst, sprich können nicht mehr schlechter als Sechster nach dem Grunddurchgang werden. Da die Red Bulls seit Mitte Dezember letzten Jahres Tabellenführer sind, kommt das aber nicht unerwartet. Vielmehr wollen die Salzburger so weitermachen und die Tabellenspitze möglichst bis zum Schluss verteidigen, da der Sieger des Grunddurchgangs (sowie GD-Zweitplatzierter und Champion) auch für die Champions Hockey League 2022/23 qualifiziert ist.

Noch beeindruckender als der Sieg gestern in Bozen war die Art und Weise, wie die Red Bulls dort aufgetreten sind. Mit kompaktem Spiel in Angriff und Verteidigung haben sie den Südtirolern lange Zeit den Schneid abgekauft, ehe diese am Ende noch druckvoll und gefährlich wurden. Die Richtung stimmt und so wollen die Red Bulls nun auch gegen Linz auftreten.

Ungeachtet des Tabellenstandes – die Oberösterreicher sind abgeschlagen Letzter – gilt es, die starke Performance neuerlich aufs Eis zu bringen. Gerade weil die Linzer nichts mehr zu verlieren haben, können sie frei aufspielen und werden versuchen, in Salzburg zu überraschen. „Wir nehmen jedes Match ernst“, sagt Peter Schneider, der gestern den zweiten Treffer vorbereitet hat. „Man hat heuer immer wieder gesehen, dass man keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen darf. Wir wollen gewinnen und mit der Einstellung gehen wir in das Spiel.“

Alexander Pallestrang warnt seine Teamkollegen auch vor „einigen sehr guten Einzelspielern in den Linzer Reihen, auf die man aufpassen muss. Wenn wir die im Zaum halten können, haben wir gute Chancen auf einen Sieg.“ Einer dieser von ihm angesprochenen Protagonisten ist Stürmer Brian Lebler, der mit 25 Toren mehr als ein Viertel aller Linzer Tore geschossen hat. Getoppt wird der 33-jährige Austro-Kanadier nur vom Salzburger Peter Schneider, der die Liga-Wertung mit 26 Toren anführt.

Einziger Wermutstropfen nach dem gestrigen Spiel: Mario Huber hat sich beim Blocken eines gegnerischen Schusses den Unterarm gebrochen. Der 25-jährige Stürmer wird demnächst operiert und fällt mehrere Wochen aus. Daneben fehlen weiterhin die Rekonvaleszenten Ali Wukovits, Lucas Thaler, Vincent LoVerde, Florian Baltram und Lukas Schreier. Neuzugang Mike Dalhuisen freut sich dafür auf seine Heim-Premiere, nachdem er gestern schon mit den Red Bulls in Bozen in der ICE Hockey League debütiert hat.

Foto: EC Red Bull Salzburg / GEPA

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

error: (c) by salzTV