Daumen drücken für neun oö. Athlet/innen bei den Olympischen Winterspielen in Peking“

Sportland OÖ wünscht Sportler/innen und Coaches viel Glück bei den Winterspielen in Peking

Drei Sportlerinnen und sechs Sportler aus Oberösterreich werden unser Bundesland von 4. bis 20. Februar 2022 bei den XXIV. Olympischen Winterspielen in Peking vertreten. Schon der Auftakt wird fulminant: Bereits zwei Tage nach der Eröffnung steht am Sonntag, 6. Februar, die Herren-Abfahrt auf dem Programm. Bei der werden aller Voraussicht nach mit Doppel-Weltmeister Vincent Kriechmayr und Daniel Hemetsberger zwei Athleten aus unserem Bundesland im Starthaus stehen. Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner drücken allen oberösterreichischen Teilnehmern/innen die Daumen: „Die Teilnahme an Olympischen Spielen ist der Höhepunkt jeder Sportlerkarriere. Das Land OÖ wünscht seinen Athletinnen und Athleten sowie deren Betreuerinnen und Betreuern viel Glück und vor allem viel Gesundheit.“

Die Olympischen Winterspiele gehen in ihre 24. Auflage und versprechen trotz der Widrigkeiten rund um Corona viele spannende Wettkämpfe. 15 Sportarten mit 109 Entscheidungen stehen auf dem Programm, das sind sieben mehr als noch bei den Winterspielen in Pyeongchang (Südkorea) vor vier Jahren. Neu sind Monobob (Frauen), die Big-Air-Bewerbe für Frauen und Männer (Ski Freestyle) und die Mixed- Team-Bewerbe in Short Track, Skispringen, Ski-Aerials und Snowboard Cross. Insgesamt treten 3.000 Sportlerinnen und Sportler aus 84 Nationen an.

Österreich wird mit 106 Athleten/innen vertreten sein. Oberösterreich ist mit neun Athleten/innen am Start. Für Andrea Limbacher (Skicross-Weltmeisterin von 2015) ist es bereits die vierte Teilnahme, ihre beste Platzierung war Rang 13 in Pyeongchang. Zum zweiten Mal für das Großereignis qualifiziert sind Skispringerin Jacqueline Seifriedsberger (13. in Pyeongchang), Vincent Kriechmayr (2018: 6. im Super G, 7. in der Abfahrt) sowie Snowboarder Clemens Millauer (2018: 31. im Big Air, 13. im Slope Style) und der Wahl-Salzburger Markus Glück aus Vöcklabruck (im Bob).

Olympia- Debütanten sind: Johannes Rohrweck, Christina Födermayr (beide Skicross), Samuel Baumgartner (Freeski) und Daniel Hemetsberger (Ski alpin).

Bei den jüngsten Winterspielen in Pyeongchang zählte das oö. Aufgebot acht Athleten/innen. 2014 in Sotschi waren es wie in Peking neun (vier davon im Eishockey- Nationalteam). 2010 in Vancouver drei, 2006 in Turin zwei.

Oberösterreicher/innen im Betreuerstab

Dass sich die oö. Athleten/innen qualifiziert haben, ist auch ein großer Verdienst ihrer Trainer/innen und Betreuer/innen, die ihre Schützlinge zu Spitzensportlern geformt und sie zu diesen Höchstleistungen motiviert haben. Sie sind meist im Hintergrund. Ihnen gebührt aber ebenso viel Anerkennung wie den Top-Sportler/innen. Folgende Betreuer/innen aus Oberösterreich begleiten unsere Athleten/innen nach China:

Christoph Sieber (Chef de Mission)
Susanne Scheiblbrandner (ÖSV, Support)
Philipp Bachl (Langlauf-Betreuer)
Michael Lederer (Arzt, Nordische Kombination)
Franz Unger (Arzt, Ski alpin Damen)
Lukas Inselsbacher (Betreuer Skicross)
Jürgen Barthofer (Arzt, Skispringen)
Dominik Raab (Betreuer Snowboard)
Florian Scheiblbrandner (Physiotherapeut Snowboard) Michael Scheinecker (Physiotherapeut Snowboard) Manfred Hierschläger (Technikpersonal Langlauf) Manuel Schwentner (Technikpersonal Langlauf) Michael Wallner (Technikpersonal Ski alpin)
Florian Wimmer (Technikpersonal Ski alpin)
Stefan Zulehner (Technikpersonal Ski alpin)
Stefan Rammer (Technikpersonal Skicross)

©Land OÖ/Daniel Kauder

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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