Vor den Vorhang: Thomas Sams/Tischlerei & Innenarchitektur im Salzkammergut ist der Salz TV – Unternehmer der Woche

Salz-TV startet mit heutigem Tag eine Serie mit dem Titel „UnternehmerIn der Woche“. Viele Personen kennen zwar die Betriebe, die von diesen Persönlichkeiten geführt werden, aber nicht unbedingt Näheres zu ihrem Werdegang und zu ihren Meinungen.

Wir starten mit Thomas Sams von der Tischlerei & Innenarchitektur in Bad Ischl , der uns zu einem Interview zur Verfügung gestanden ist.

  1. Kannst du deinen bisherigen Lebensweg kurz darstellen?

Nach der Matura hab ich Internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien studiert. Danach war ich als Revisionsassistent bei der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei Deloitte 2 Jahre tätig. Im Anschluss wechselte ich zur Kommunalkredit als Risikocontroller.

Auf Wunsch meiner Eltern kehrte ich dann Wien den Rücken und übernahm den elterlichen Betrieb, den ich seit Herbst 2005 jetzt führe. In der Tischlerei und im Möbelhandel war ich „Quereinsteiger“ und konnte mir hier die erforderlichen Fähigkeiten nach und nach mit Hilfe meiner Eltern und Mitarbeiter aneignen. Mein Hauptaufgabengebiet ist neben der Führung des Unternehmens die Kundenberatung in Punkto Innenarchitektur.

  1. Wie groß ist dein Betrieb?

Wir beschäftigen 25 Mitarbeiter, haben 800m2 Ausstellungsfläche und einen durch und durch digitalisierten Tischlereibetrieb mit modernsten maschinellen Anlagen.

  1. Was ist deine Motivation, Unternehmer zu werden, gewesen?

Die Weiterführung des Familienbetriebs war Hauptgrund

  1. Welche Eigenschaften muss deiner Meinung nach ein Unternehmer haben?

Ein Unternehmer muss Entscheidungen treffen können und flexibel und lösungsorientiert agieren können

  1. Was sind deine wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen gewesen?

Sich auf die eigenen Stärken im Betrieb zu konzentrieren, d.h. Innenarchitektur in der Kundenberatung und Möbelinnenausbau im Tischlereibetrieb

  1. Was kommt in Zukunft auf deine Branche zu? Welche Entwicklungen siehst du?

Die Anforderungen werden immer größer, die Digitalisierung in unserem Bereich auch immer breiter.

Entscheidend wird der Automatisierungsgrad von der Planung in die Fertigung sein.

  1. Was soll der Staat an Rahmenbedingungen verändern?

Man sollte dem Bürger mehr Mündigkeit zurückgeben, indem man dem Einzelnen wieder mehr Eigenverantwortung gibt und die Schuld nicht immer bei anderen sucht.

Fotos:©Schiffer&Sams

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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