Red Bulls müssen zum Nachtragspiel nach Linz

TJ Brennan: „Wollen schnell zu unserem gewohnten Spiel zurückfinden“

Salzburg, 17. Januar 2022 | Der EC Red Bull Salzburg trifft morgen, Dienstag, in der bet-at-home ICE Hockey League auswärts auf die Steinbach Black Wings Linz (Nachtragspiel vom 6. Januar). Die Red Bulls fahren als Tabellenführer zum Liga-Schlusslicht und wollen nach der gestrigen Heimniederlage gegen die Graz99ers gleich wieder auf die Siegerstraße zurückkehren, erwarten aber neuerlich eine schwere Aufgabe.

Die Spielfreude war den Red Bulls gestern anzusehen, als sie nach erzwungener zweiwöchiger Pause wieder spielen konnten. Nach dem optimalen Start und der 2:0-Führung gegen die Graz99ers kam dann aber etwas Sand ins Getriebe und am Ende mussten sich die Red Bulls mit einem Punkt aus der Partie zufriedengeben. Aber auch trotz einiger rekonvaleszenter Ausfälle hätten die Salzburger das Spiel gegen die starken Steirer auch gewinnen können, allein in den letzten zehn Minuten hatten sie den Treffer mehrmals auf dem Schläger.

Verteidiger TJ Brennan hat die Partie gegen Graz bereits abgehakt und schaut zuversichtlich nach vorn: „Es ist immer enttäuschend, wenn man verliert. Aber wir wussten, dass wir nach der Pause erst wieder unseren Rhythmus finden müssen und nehmen einiges Positives aus dem Spiel mit. Darauf kann man aufbauen.“

Nun geht es gegen die Linzer weiter und dort wollen sich die Red Bulls noch kompakter präsentieren und die kleinen Fehler, die sich gestern im Spielverlauf eingeschlichen haben, ausmerzen. Aber auch gegen das Tabellenschlusslicht muss alles passen, will man wieder voll anschreiben. Die Oberösterreicher haben trotz der Tabellenplatzierung immer wieder überrascht, wie erst am letzten Samstag mit dem Heimsieg gegen Innsbruck, und mussten sich oft nur mit einem Tor Unterschied geschlagen geben. Auch im letzten Vergleich in Salzburg am 28. Dezember unterlagen sie nur mit 3:4, den Saisonauftakt im Herbst letzten Jahres entschieden die Red Bulls in Linz allerdings deutlich mit 4:0 für sich.

Noch einmal der 32-jährige Amerikaner: „Wir versuchen, nicht auf den Tabellenstand zu schauen. Alle Teams haben ihre Qualitäten und darauf bereiten wir uns vor. Wir wollen die Sachen, die gestern im Graz-Spiel nicht funktioniert haben, besser machen und im Spiel umsetzen. Wenn wir nicht so sehr auf die anderen schauen und uns auf unser Spiel konzentrieren, finden wir auch wieder zu unserer gewohnten Linie zurück.“ Konkret heißt das: „Linz hat definitiv gute Spieler, die Räume öffnen und Tore schießen können. Aber wollen das Spiel machen, wollen die Scheibe kontrollieren, schnell in die Offensivzone kommen und ihnen möglichst keine Torchancen geben.“

Die Red Bulls freuen sich morgen über die Rückkehr von Thomas Raffl. Damit fehlen noch die Rekonvaleszenten Atte Tolvanen, Lukas Schreier, Ty Loney, Ali Wukovits, Jan-Mikael Järvinen und Lucas Thaler. In Linz gibt es auch ein Wiedersehen mit dem slowakischen Verteidiger Martin Stajnoch, der zwischen 2017 und 2019 auch 92 Spiele für die Red Bulls absolviert und vor Kurzem bei den Black Wings angeheuert hat. Das Spiel beginnt um 19:15 Uhr und wird im kostenpflichtigen Livestream gezeigt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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