In Salzburg herrschte auch 2021 nie dicke Luft

Bilanz: Luftqualität sehr gut / Feinstaubbelastung hielt sich auch zu Silvester in Grenzen

Die ersten vorläufigen Daten der Messungen zeigen für 2021 erneut eine sehr gute Luftqualität in Salzburg. Die europäischen Grenzwerte sowie die noch strengeren nationalen Grenzwerte wurden an allen Stellen eingehalten. Die konsequente Arbeit für verbesserte Frischluft auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene zahlt sich aus“, bilanziert Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn über das Jahr 2021.

©Land Salzburg / Franz Neumayr

Feinstaub und Stickstoffdioxid wurden in Salzburg im Jahr 2021 an zwölf Messstellen ermittelt: „Dabei wurde an diesen die geltenden Grenzwerte deutlich unterschritten. Die Jahresmittelwerte lagen im Bundesland auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie im Jahr 2020. Durch technologischen Fortschritt, verbesserte Motorentechnik sowie die Klimaschutzmaßnahmen der Landesregierung wird die Luftqualität noch weiter verbessert“, informiert Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Reiseverkehr hat wieder zugenommen

Das Jahr 2021 führte zu einer Zunahme beim Reiseverkehr: „Dies zeigt sich auch in der Luftqualität. Während an den meisten Messstellen im Bundesland Salzburg ein niedriges Niveau gehalten werden konnte, verzeichnete die Tauernautobahn bei Stickstoffdioxid eine Zunahme beim Jahresmittelwert. „An der Messstelle ‚Hallein A10‘ wurden 33 µg/m3 gemessen. Das ist eine Zunahme von rund 11 Prozent gegenüber 2020. Die nationalen (35 µg/m3) und europäischen (40 µg/m3) Grenzwerte wurden jedoch eingehalten“, so Schellhorn.

Reduktion des Rußanteils im Feinstaub

„Der besonders gefährliche Rußanteil im Feinstaub konnte an verkehrsnahen Standorten seit dem Jahr 2000 um mehr als 80 Prozent reduziert werden. Der verpflichtende Einbau von Partikelfilter bei Dieselmotoren hat so die Luft in den letzten 20 Jahren deutlich sauberer gemacht“, erklärt Alexander Kranabetter, Leiter des Referats Immissionsschutz.

Silvester-Feinstaub hielt sich in Grenzen

Die günstige Wetterlage am heurigen Neujahrstag sowie ein vielerorts geltendes Verbot von privatem Feuerwerk wirkten sich positiv aus. In den Morgenstunden wurden wieder reguläre Werte erreicht: „Einen ‚Ausreißer‘ bei der Luftqualität gibt es nur in den Stunden kurz nach Mitternacht. Spitzenreiter zum Jahreswechsel war die Stadt Hallein (162 µg/m3), gefolgt von der Stadt Salzburg beim Lehener Park (137 µg/m3) und Wagrain (95 µg/m3). Alle anderen Messstationen blieben deutlich unter 70 µg/m3“, so Schellhorn. LK_220117_90 (msc/sm/mel)

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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