National Football League: Leo Misangumukini erneut im Camp für das International Player Pathway Programm der NFL

Bereits im vergangenen Jahr war Leonel Misangumukini (damals gemeinsam mit Bernhard Seikovits, der sich einen Spot bei den Arizona Cardinals geschnappt hat) beim IPPP-Vorbereitungscamp in Florida, doch eine Oberschenkelverletzung bremste den Dacia Vikings D-Liner damals aus. Bei der Combine in London im September 2021 überzeugte Misangumukini aber erneut und wurde heute von der NFL, als einer von nur 13 Spielern aus der ganzen Welt, ins Camp eingeladen. Dort kämpft Leonel Misangumukini von Ende Jänner bis Anfang April um einen NFL-Spot in der kommenden Saison. 

Leonel Misangumukini vor dem Abflug zum Vorbereitungscamp 2021 (c) GEPA / David Bitzan

„Die Freude aber auch die Erleichterung ist riesengroß. Wir haben diesmal sehr lange auf eine Entscheidung warten müssen, aber jetzt ist sie endlich da. Ich bin sehr gut vorbereitet und fühle mich fit für eine intensive Vorbereitungszeit in den USA“, zeigt sich Leo Misangumukini erfreut über die Einladung. 

Zum Österreicher gesellen sich Marcel Dabo aus Deutschland, Souleymane Karamoko aus Frankreich sowie mehrere Spieler aus dem Vereinigten Königreich, Nigeria, Mexiko, Brasilien, Lettland und den Niederlanden.

 

Sie halten die rot-weiß-rote Fahne hoch

Leonel Misangumukini ist weit nicht der einzige Spieler, der die österreichische Fahne in den USA hochhält. Sandro Platzgummer schaffte über das IPPP den Sprung von den Swarco Raiders Tirol zu den New York Giants. Bernhard Seikovits kam über das Programm von den Dacia Vikings zu den Arizona Cardinals. Bernhard Raimann, ebenfalls ein ehemaliger Wikinger aus dem eigenen Nachwuchs, wurde an der Central Michigan University kurzerhand zum Offensive Tackle umgeschult und sorgt spätestens seitdem für äußerst positive Schlagzeilen. Der gebürtige Burgenländer wurde 2021 in das All-Star-Team der Mid-American Conference gewählt und wird als einer der Top-Draft-Picks gehandelt. Der Innsbrucker Tight End Christoph Henle haut bei den Baylor Bears in Texas ordentlich auf den Putz und holte 2021 mit seinem Team die Sugar Bowl. Und das sind noch gar nicht alle Österreicher, die sich in den USA ihren Traum vom Football-Profi erfüllen möchten und dafür sorgen, dass „Austria“ in den USA nicht mehr mit „Australia“ verwechselt wird.

Quelle: AFBÖ

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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