Strengere Kontrollen sind besser als neuerlicher Lockdown

WKOÖ-Präsidentin Hummer: „Speziell kleinere Unternehmen brauchen
aber eine Anlaufzeit, um Kontrollverpflichtungen umsetzen zu können“

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer begrüßt die neuen Schutzmaßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Corona-Virus. „Die Neuregelung des Kontaktpersonen-Managements sowie die Verkürzung der Quarantäne-Zeit sind sinnvolle Maßnahmen, die sicherstellen, dass es in unseren Unternehmen nicht zu totalen Personalausfällen und in der Folge zum Stillstand kommt. Die Wirtschaft unterstützt daher den konsequenten Kampf gegen die Corona-Pandemie, um einen weiteren Lockdown zu vermeiden.“

Zu den von der Bundesregierung angekündigten Betriebsschließungen bei Verstößen merkt die WKOÖ-Präsidentin jedoch an, dass die neuen Kontrollverpflichtungen praktikabel und rasch durchführbar sein müssen, um eine Wettbewerbsverzerrung bzw. Ungleichbehandlung zu verhindern. Insbesondere für kleinere Betriebe muss es eine Anlaufzeit geben und statt sofort zu strafen auf Verwarnungen gesetzt werden. „Wirksamstes Instrument zur nachhaltigen Bekämpfung der Pandemie ist und bleibt die Impfung. Deshalb muss alles unternommen werden, um die vielen noch kritisch eingestellten Landsleute dazu entsprechend zu motivieren“, betont Hummer abschließend.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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