Landesrat Achleitner: Großes Einkaufswochenende in OÖ auch rechtlich auf Schienen

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Zur vorzeitigen Öffnung für alle bereits am Freitag, 17.12., ermöglicht Verordnung des Landes jenen Handelsbetrieben in OÖ, die im Lockdown geschlossen halten müssen, zusätzliche Verkaufstätigkeiten –am Samstag, 18.12., bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 19.12., von 10.00 bis 18.00 Uhr“

„Oberösterreich verlängert das Weihnachtsshopping – unter diesem Motto haben wir alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher dazu aufgerufen, mit ihren Weihnachtseinkäufen auf das Wiedereröffnen des gesamten Handels in Oberösterreich ab 17. Dezember zu warten. Denn damit unterstützten sie jene oberösterreichischen Handelsbetriebe, die bis einschließlich morgen, Donnerstag, corona-bedingt geschlossen halten müssen. Zugleich haben wir kommendes Wochenende die möglichen Öffnungszeiten für diese Betriebe erweitert: Eine Verordnung des Landes OÖ ermöglicht allen Handelsbetrieben in Oberösterreich, die erst ab Freitag, 17.12., wieder öffnen dürfen, eine zusätzliche Verkaufstätigkeit – am kommenden Samstag, 18.12., um eine Stunde länger bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 19.12., von 10.00 bis 18.00 Uhr. Oberösterreichs Konsumentinnen und Konsumenten haben damit ein großes Einkaufswochenende vor sich – von übermorgen, Freitag, wo jetzt wieder von 06.00 bis 21.00 Uhr geöffnet werden kann, über ein verlängertes Einkaufen am Samstag und einen zusätzlichen Shopping-Tag am Sonntag“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. Diese Verordnung wird heute erlassen. „Ich appelliere aber an alle Kundinnen und Kunden, die Corona-Bestimmungen, insbesondere die 2G-Regel, einzuhalten und auch die Betriebe, die Einhaltung genau zu kontrollieren. Wir müssen weiterhin alles dafür tun, die Corona-Infektionen einzubremsen und damit die Belastung unseres Gesundheitssystems durch die Pandemie weiter zu verringern“, so Landesrat Achleitner.

„Mit dem verlängerten Einkaufswochenende ab Freitag bekommen alle Betriebe, die jetzt geschlossen halten müssen, kurz vor Weihnachten die Chance, möglichst viel vom bisher jetzt verlorenen Umsatz wieder aufzuholen“, erklärt Landesrat Achleitner. „Deshalb haben wir uns gemeinsam mit den Sozialpartnern darauf geeinigt, dass das erste Einkaufswochenende in Oberösterreich nach dem Lockdown massiv erweitert wird. Als Entgegenkommen an die Handelsbetriebe wird der Freitag schon ganztägig geöffnet, am Samstag gibt es für die Unternehmen, die im Lockdown geschlossen halten müssen, eine Verlängerung der Öffnungszeit um eine Stunde und sie dürfen ausnahmsweise auch am Sonntag öffnen. Das ermöglicht den Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher wieder weitgehend unbeschränktes Einkaufen und sorgt zugleich dafür, dass sich das Kundenaufkommen bestmöglich verteilt“, hebt Landesrat Achleitner hervor.

Die möglichen Öffnungszeiten von Freitag, 17.12., bis Sonntag. 19.12.:

· Freitag, 17. Dezember: 06.00 bis 21.00 Uhr

· Samstag, 18. Dezember: 06.00 bis 19.00 Uhr (statt 18 Uhr – nur für die Betriebe, die im Lockdown geschlossen sind)

· Sonntag, 19. Dezember: 10.00 bis 18.00 Uhr (Öffnung nur für die Betriebe, die im Lockdown geschlossen sind)

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind Zusammenhalt und Regionalbewusstsein besonders gefragt. Daher appelliere ich an die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, nicht bei internationalen Internet-Konzern oder in benachbarten (Bundes-)Ländern einzukaufen, sondern ihre Weihnachtseinkäufe bei oberösterreichischen Betrieben zu tätigen. Damit beweisen sie Solidarität und Patriotismus gegenüber der oö. Wirtschaft und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

„Wir haben aufgrund des aktuellen Lockdowns eine Atempause gewonnen. Wir dürfen das aber nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Daher gilt mein dringender Appell an alle Kundinnen und Kunden in Oberösterreich, die 2G-Regel strikt einzuhalten, und auch an alle Handelsbetriebe, die Einhaltung ebenso konsequent zu überprüfen. Es wird dies auch von der Exekutive verstärkt kontrolliert werden und es drohen empfindliche Strafen sowie eine Rückzahlung der Corona-Hilfen des Bundes“, erläutert Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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