10.000 Euro – Welche Dame holt sich die ALPENKRONE? Startschuss zur neuen Cupwertung in der Ramsau

Am kommenden Wochenende fällt in Ramsau am Dachstein der Startschuss für eine neue Cupwertung mit einem Damen-Skisprung-Tripple zur „Österreichischen Alpenkrone“.

Gekrönt wird dabei die beste Skispringerin der Bewerbe in Ramsau (17. Dezember) und Hinzenbach (26. und 27. Februar). Der Gesamtsieg der drei Österreich-Einzelbewerbe ist mit einem zusätzlichen Preisgeld in der Höhe von 10.000 Euro dotiert, wobei die gelernte Punktemechanik aus dem Weltcup zur Anwendung kommt. Die Springerin mit der höchsten Gesamt-Punktezahl gewinnt.

Die Alpenkrone ist eine Initiative des ÖSV und seiner langjährigen Partner, die gemeinsam ein Ziel verfolgen: die Weiterentwicklung des Damen-Skisprungsports. Dieser hat sich in den letzten Jahren in jeder Hinsicht rasant entwickelt und das soll auch so weitergehen. Die Alpenkrone soll zu einem Fixpunkt im Weltcup-Kalender heranwachsen und in den kommenden Jahren mit einem bunten und kreativen Rahmenprogramm die Fans für den Damen-Skisprungsport begeistern.

Eine der Anwärterinnen auf die neue Alpenkrone ist bei der Premiere sicher Sara Marita Kramer. Die 20-jährige Salzburgerin kommt nicht nur als Vorjahressiegerin in die Ramsau, sondern sie führt aktuell die Weltcup-Gesamtwertung mit 530 Punkten vor Katharina Althaus (GER/381 Punkte) und Ursa Bogataj (SLO/335) an. Gemeinsam mit Daniela Iraschko-Stolz, Eva Pinkelnig, Chiara Kreuzer, Jacqueline Seifriedsberger und Lisa Eder hat das österreichische Damen-Team von Cheftrainer Harald Rodlauer auch heuer wieder die Weltcup-Gesamtwertung im Visier.

***ÖSV-Aufgebot Ramsau: Lisa Eder, Daniel Iraschko-Stolz, Sara Marita Kramer, Chiara Kreuzer, Eva Pinkelnig, Jacqueline Seifreidsberger

STIMMEN

Harald Rodlauer: „Der Heim-Weltcup in der Ramsau ist immer etwas Besonders. Durch die neue Österreichische Alpenkrone gewinnt der Damen-Skisprungsport zusätzlich an Attraktivität und das ist auch ein verdientes Zeichen der Anerkennung für die herausragenden Leistungen der Athletinnen. Der Sport kann sich somit weiterentwickeln und wachsen, und das ist großartig. Wir kommen also mit einer Extra-Portion Vorfreude in die Ramsau und bringen auch sehr gute Erinnerungen aus dem Vorjahr mit. Das ganze Team freut sich. Wir wollen die Leistungen der vergangenen Wochen natürlich bestätigen, aber die Schanze in der Ramsau ist wieder ganz anders als zuletzt in Klingenthal. Darauf muss man sich entsprechend schnell einstellen.“

Sara Marita Kramer: „Ich freue mich riesig auf die Ramsau. Das ist eine ganz coole Schanze, auch wenn es nicht so weit hinunter geht, wie zuletzt in Klingenthal. Die neue Alpenkrone finde ich auf jeden Fall eine großartige Sache. Man sieht, dass sich unser Sport in die richtige Richtung entwickelt. Das wird sicher ein heißer Fight, wer sich am Ende die Alpenkrone aufsetzen darf. Es gibt viele Skispringerinnen, die das Zeug dazu haben. Hoffentlich wird es am Ende eine von uns.“

Skisprung-Herren: In Engelberg (SUI) zur Tournee-Generalprobe

Bei den österreichischen Skispringern steht das erste große Saisonhighlight kurz bevor: die Vierschanzentournee (28.12.-6.1.). Die letzte Weltcup-Station vor dem Traditionsbewerb bildet dabei am kommenden Wochenende erneut Engelberg in der Schweiz. Auf der Groß-Titlis-Schanze (HS 140m) wollen Weltmeister Stefan Kraft, Jan Hörl, Daniel Huber, Manuel Fettner, Philipp Aschenwald, Daniel Tschofenig sowie der frisch ins Team gerückte Ulrich Wohlgenannt noch einmal Selbstvertrauen tanken und Weltcup-Punkte sammeln, bevor es zum Tournee-Auftakt nach Oberstdorf (GER) geht. Der 27-jährige Vorarlberger Wohlgenannt hat dem österreichischen Team zuletzt durch seine starken Leistungen im Continental Cup den siebten Startplatz für die kommende Weltcup-Periode gesichert und wird diesen nun in Engelberg selbst einnehmen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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