Wintersportsplitter: Julia Dujmovits schrammt um drei Hundertstel am Podium vorbei//FELLER DRITTER IM RIESENTORLAUF. Laufend aktualisiert



Julia Dujmovits ist am Samstag beim Weltcup-Parallelriesentorlauf im russischen Bannoye knapp an einem Podestplatz vorbeigeschrammt! Die Burgenländerin musste sich im kleinen Finale der Deutschen Carolin Langenhorst um den Hauch von drei Hundertstelsekunden geschlagen geben und landete damit beim Saisonauftakt der Raceboarder auf Platz vier.

Nachdem Dujmovits, die in der Qualifikation Fünftschnellste gewesen war, in der Entscheidung der Top 16 zunächst Siege über die Schweizerin Julie Zogg und die Deutsche Melanie Hochreiter gefeiert hatte, zog sie im Halbfinale gegen die spätere Siegerin Sofiya Nadyrshina (RUS) den Kürzeren. Im kleinen Finale lieferte die PSL-Olympiasiegerin von 2014 Langenhorst ein spannendes Duell, das Dujmovits am Ende knapp verlor.

Zweitbeste Österreicherin wurde Daniela Ulbing, die in der Auftaktrunde ihre Kärntner Landsfrau Sabine Schöffmann bezwang, im Viertelfinale jedoch der überragenden Nadyrshina unterlag und damit Siebente wurde. Schöffmann reihte sich im Endklassement an der zehnten Stelle ein. Die Salzburgerin Claudia Riegler musste im Achtelfinale Nadyrshina, die im großen Finale auch gegen die Deutsche Ramona Hofmeister die Oberhand behielt, den Vortritt lassen und wurde 16.

Bei den Herren schaffte keiner der sechs in der Qualifikation gestarteten Österreicher den Sprung in das 16er-Finale. Andreas Prommegger (17.) war zwar gleichauf mit dem auf Rang 16 platzierten Italiener Maurizio Bormolini, die bessere schnellere Laufzeit (36,97 gegenüber 37,11) gab jedoch zugunsten von Bormolini den Ausschlag. Die Platzierungen der weiteren ÖSV-Boarder: 20. Arvid Auner, 24. Benjamin Karl, 31. Aron Juritz, 32. Fabian Obmann. Alexander Payer kam im ersten Qualifikationslauf nicht ins Ziel und blieb daher ohne Wertung. Der Südkoreaner Lee Sangho feierte vor dem Deutschen Stefan Baumeister und dem Russen Andrei Sobolev seinen ersten Weltcupsieg.

Stimmen aus Bannoye folgen!

*** Das weitere Programm: ***

Sonntag, 12. Dezember 2021 (Parallelslalom):
04.30 Uhr MEZ: Qualifikation Damen und Herren
08.30 Uhr MEZ: Finale der Top-16-Damen und Top-16-Herren

*** TV-Hinweis: ***
ORF SPORT+ überträgt den Weltcup-Parallelslalom in Bannoye am Sonntag, 12.12.2021, ab 08.25 Uhr LIVE!

FELLER DRITTER IM RIESENTORLAUF

Beim Riesentorlauf in Val d’Isere fuhr Manuel Feller auf das Podest. Der Tiroler belegte hinter Marco Odermatt (SUI) und Alexis Pinturault den hervorragenden dritten Platz. Zweitbester Österreicher wurde Stefan Brennsteiner auf Rang 15.

Im ersten Durchgang gelang Feller, der mit Startnummer 16 ins Rennen ging bereits ein starker Lauf. Mit Rang acht brachte sich der 29-Jährige in Lauerstellung für die Entscheidung. Bei schwierigen Pistenbedingungen zeigte Feller dann im zweiten Durchgang eine angriffslustige Fahrt und übernahm damit die Führung, welche bis zu den letzten beiden Läufern hielt. Am Ende musste sich der Fieberbrunner nur dem schweizer Sieger Marco Odermatt und Alexis Pinturault (FRAU) geschlagen geben und fuhr damit zum zweiten Mal in seiner Karriere in einem Riesentorlauf auf das Podium.

„Ich habe versucht von oben bis unten Gas zu geben und zu kämpfen. Dass es jetzt so ausgegangen ist, macht mich natürlich super happy. Neben diesen zwei Größen des Riesentorlaufs zu stehen ist eine große Ehre für mich. So kann es weitergehen.“

Manuel Feller

Stefan Brennsteiner hatte nach Rang zehn im ersten Lauf eine ähnliche Ausgangsposition wie Feller. Im zweiten Durchgang gelang dem Salzburger jedoch keine optimale Fahrt und somit fiel der 30-Jährige noch um einige Plätze zurück. Im Endklassement musste sich Brennsteiner mit dem 15. Rang begnügen.

„Mit dem heutigen Tag kann ich nicht ganz zufrieden sein. Es war zu wenig Angriff, sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf. Ich habe versucht zu attakieren, aber das ist mir heute nicht gelungen. Jetzt blicke ich aber bereits auf das nächste Rennen in Alta Badia.“

Stefan Brennsteiner

Eine starke Leistung zeigte Patrick Feurstein, der den ausgezeichneten 18. Platz und damit sein bestes Weltcupergebnis holen konnte. Mit Raphael Haaser auf dem guten 20. Rang gelang noch einem weiteren ÖSV-Athleten Weltcuppunkte zu holen.

Adrian Pertl hat sich im ersten Durchgang bei einem Einfädler am rechten Knie verletzt. Der Kärntner kann im morgigen Slalom nicht an den Start gehen. Pertl ist direkt nach dem Rennen nach Österreich zurückgereist, um die Verletzung genauer abzuklären.

ERGEBNIS

Leitner stürmt in der Verfolgung auf Rang sieben


Nach dem gestrigen Sprint stand heute bei den Heimrennen in Hochfilzen für die Herren der Verfolgungswettkampf auf dem Programm. Dabei lieferte Felix Leitner eine grandiose Aufholjagd ab. Der Tiroler Lokalmatador, der das Rennen von Rang 32 in Angriff nahm, blieb am Schießstand fehlerlos, arbeitete sich von Beginn an Position um Position nach vorne und belegte am Ende den starken siebenten Platz (+46,3 sec.). Der 24-Jährige verbesserte sich damit am Ende um ganze 25 Plätze und schaffte zudem erstmals in dieser Saison den Sprung in die Top-Ten.
Simon Eder belegte mit drei Strafrunden Rang 38 (+2:43,4 min.). David Komatz landete mit zwei Schießfehlern auf Rang 49 (+3:39,6 min.).

An der Spitze jubelte Frankreich über einen Doppelsieg. Quentin Fillon Maillet setzte sich mit einem Schießfehler gegen seinen Landsmann Emilien Jacquelin (+32,1 sec./1 Schießfehler) durch. Das Podest komplettierte der Schwede Sebastian Samuelsson (38,2 sec./2 Schießfehler).

STIMME:
Felix Leitner (Siebenter): „Das lief heute so, wie ich mir das vorgenommen habe. Am Schießstand habe ich sauber gearbeitet und mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich wusste, dass ich nicht weit hinten bin und dass mit einem guten Schießen einiges möglich sein kann, und das habe ich bewiesen. Auf den flachen Passagen tue ich mir auf der Loipe noch etwas schwer, aber sobald es bergauf geht, läuft es schon besser. Für mich ist das heute enorm wichtig, denn ich habe gewusst, dass ich es draufhabe und dass ich gut trainiert habe. Aber es ist eben einfach nochmal etwas anderes, wenn man die Leistung dann auch im Rennen zeigen kann.“

Weiteres Weltcup-Programm Hochfilzen:
Samstag, 11.12.2021, Staffel Damen, 14.15 Uhr
Sonntag, 12.12.2021, Staffel Herren, 11.45 Uhr
Sonntag, 12.12.2021, Verfolgung Damen, 14.30 Uhr

ÖSV-Damen laufen auf Rang sechs


Beim Staffelrennen der Damen in Hochfilzen lieferte die österreichische Mannschaft in der Formation Dunja Zdouc, Lisa Hauser, Julia Schwaiger und Christina Rieder eine starke Vorstellung ab. Das ÖSV-Quartett überzeugte vor allem mit einer hervorragenden Schießleistung und belegte am Ende mit insgesamt nur fünf Nachladern und einem Rückstand von 1:53,7 Minuten den beachtlichen sechsten Platz. Die ÖSV-Damen hielten sich über weite Strecken des Rennens in der Nähe der Podiumsplätze und konnten mit der heutigen Platzierung das bisher beste Ergebnis einer österreichischen Damenstaffel einstellen.

An der Spitze feierte die schwedische Mannschaft einen souveränen Sieg. Die Skandinavierinnen in der Formation Linn Persson, Anna Magnusson, Elvira Oeberg und Hanna Oeberg setzten sich mit einer Strafrunde und acht Nachladern mit einem Vorsprung von 29,1 Sekunden gegen das Team aus Russland durch. Der dritte Platz ging an die Mannschaft aus Frankreich (+59,2 sec.).

Rennverlauf: 
Für Österreich startete Dunja Zdouc in das heutige Staffelrennen von Hochfilzen. Die Kärntnerin zeigte dabei eine solide Leistung, benötigte insgesamt zwei Zusatzpatronen und übergab als Zehnte (+41,6 sec.) an Lisa Hauser. Die Tirolerin brachte die österreichische Mannschaft anschließend kontinuierlich nach vorne, leistete sich nur einen Nachlader und positionierte das ÖSV-Team zur Halbzeit mit Rang drei (8,1 sec.) sogar auf Podiumskurs. Anschließend ging Julia Schwaiger ins Rennen. Die Salzburgerin konnte an die starken Auftritte ihrer Teamkolleginnen anschließen, benötigte ebenfalls nur eine Zusatzpatrone und verbesserte das österreichische Team sogar um einen weiteren Platz nach vorne und übergab als großartige Zweite (1:30,9 min.) an Schlussläuferin Christina Rieder. Die Salzburgerin kämpfte anschließend beherzt um das historisch beste Staffelergebnis einer österreichischen Damen-Mannschaft. Die 27-Jährige schloss mit nur einem Fehlschuss nahtlos an die insgesamt starke Schießleistung des gesamten Teams an und überquerte am Ende als starke Sechste mit einem Rückstand 1:53,7 Minuten die Ziellinie. 

STIMMEN:

Dunja Zdouc: „Ich habe die Nachlader beim Stehendschießen leider nicht schön hineingebracht und dann wird es einfach schwierig, weil die Finger schon kälter werden. Auf der Loipe hat es heute richtig Spaß gemacht, weil ich mir bei den letzten Rennen doch ein wenig schwerer getan habe. Aber ich habe den Kopf nicht in den Sand gesteckt, immer weiter gemacht und ich glaube, das ist ein gutes Zeichen und heute hat es sich einmal richtig ausgezahlt. So macht Biathlon Spaß!“

Lisa Hauser: „Ich habe heute mein Bestes gegeben und mit einem Nachlader stehend kann ich gut leben. Das Stehendschießen hier in Hochfilzen ist einfach so beinhart. Bei uns ist dann auch noch ein wenig Wind hereingezogen, das hat das ganze noch schwieriger gemacht. Von dem her bin ich mit dem einen Nachlader sehr zufrieden. Auf der Loipe war es echt ein harter Fight.“

Julia Schwaiger: „Als Lisa an mich übergeben hat, war das einfach ein cooles Gefühl und ich wollte dann einfach die Situation genießen und das Beste daraus machen und das ist mir ganz gut gelungen. Ich glaube, ich hatte heute bei ein paar Schüssen schon ziemliches Glück, weil doch der ein oder andere Randtreffer dabei war.“

Christina Rieder: „Ich wollte am Ende einfach nur noch diesen sechsten Platz ins Ziel retten, denn ich habe gemerkt, dass die Norwegerin immer näherkommt, aber Gott sei Dank kam die Ziellinie auch näher. Das ist heute richtig cool, dass uns dieses Rennen als Mannschaft so gut aufgegangen ist. Die letzte Staffel in Östersund war wirklich nicht gut und heute konnten wir endlich zeigen, was wir eigentlich draufhaben.“

Weiteres Weltcup-Programm Hochfilzen:
Sonntag, 12.12.2021, Staffel Herren, 11.45 Uhr
Sonntag, 12.12.2021, Verfolgung Damen, 14.30 Uhr

Platz sechs für Hämmerle/Zerkhold bei Mixed-Teambewerb im Montafon


Alessandro Hämmerle und Pia Zerkhold landeten am Samstag beim Mixed-Teambewerb im Rahmen des Snowboardcross-Heimweltcups im Montafon als Zweite des kleinen Finales auf dem sechsten Gesamtrang. Hämmerle, der am Freitag den Einzelbewerb in seiner engeren Heimat gewonnen hatte, sorgte für eine Schrecksekunde, als er im Halbfinale zu Sturz kam und heftig auf der aufgrund des Neuschnees zum Glück weichen Piste aufschlug. Der Vorarlberger trat trotzdem noch zum kleinen Finale an, in dem sich das ÖSV-Duo den Kanadiern Eliot Grondin und Meryeta Odine im Duell um Platz fünf im Fotofinish knapp geschlagen geben musste.

„Mit dem Sturz ist leider genau das passiert, was man im Teambewerb unbedingt verhindern sollte. Nachdem ich den Start im Halbfinale nicht gut erwischt habe, bin ich nach der ersten Kurve eine etwas andere Linie gefahren, und das war nicht die beste Entscheidung. Der Sturz war wirklich ungut, aber durch den Schnee war die Strecke glücklicherweise sehr weich, sonst hätte das auch anders ausgehen können. Ich bin mir sicher, dass wir heute das Zeug dazu gehabt hätten, auf das Podium zu fahren, aber es sollte nicht sein“, sagte Alessandro Hämmerle.

Nach der Enttäuschung der verpassten Qualifikation für das Einzelrennen fuhr Pia Zerkhold im Teambewerb wieder ein starkes Rennen und knüpfte an ihre Leistung beim Saisonstart vor zwei Wochen an, als sie bei der Olympia-Generalprobe in Secret Garden (CHN) Vierte geworden war. „Nach der verkorksten Qualifikation war ich doch ein wenig verunsichert, aber heute habe ich mich sehr gut gefühlt und auch gut gefightet. Das war definitiv wieder ein Schritt in die richtige Richtung“, meinte Pia Zerkhold.

Österreich 2 mit dem Wiener Lukas Pachner und der Steirerin Lara Kristin Stockreiter belegte nach dem Aus im Viertelfinale in der Endabrechnung Rang 13. Der Sieg ging an Italien 1 mit Lorenzo Sommariva und Michela Moioli vor Tschechien mit Jan Kubicik und Eva Samkova sowie Frankreich 1 mit Quentin Sodogas und Chloe Trespeuch. Pech hatte Samkova, die zunächst nach einer fulminanten Aufholjagd im Kampf um Platz zwei im Fotofinish gegen Trespeuch die Oberhand behalten hatte, im Zielauslauf aber mit ihrem Board im Schnee hängenblieb und mit Verdacht auf Verletzungen in beiden Sprunggelenken abtransportiert werden musste.

Tristan Takats holt als Fünfter in Val Thorens sein bestes Weltcupresultat


Tristan Takats hat am Samstag mit Platz fünf beim ersten von zwei Skicross-Weltcuprennen an diesem Wochenende in Val Thorens (FRA) eine starke Vorstellung abgeliefert! Der Niederösterreicher durfte sich damit ebenso über sein bestes Weltcupergebnis freuen wie der Vorarlberger Frederic Berthold, der als Dritter seines Viertelfinal-Heats auf Rang neun landete. Bei den Damen holte Andrea Limbacher als Neunte einen weiteren Top-Ten-Platz für das ÖSV-Team.

Bei schwierigen Bedingungen aufgrund durchziehender Nebelbänke setzte Takats bereits mit der Bestzeit in der Qualifikation ein Ausrufezeichen. Auch in das Finale der Top 32 startete der 26-Jährige mit souveränen Laufsiegen im Achtel- und im Viertelfinale. Einzig in der Vorschlussrunde erwischte Takats ein Element in der Startsektion nicht optimal und musste sich am Ende mit Rang vier begnügen. Im kleinen Finale kontrollierte er seine Gegner aber wieder von der Spitze aus und fuhr Platz fünf mit einem weiteren Laufsieg sicher nach Hause.

„Ich habe bis auf das Halbfinale alle Starts sehr sauber getroffen und danach einfach die Ski gehen lassen. Ein großer Dank geht an unser Serviceteam, denn das Material ist heute brutal marschiert. Vor dem Rennen habe ich mir den Einzug in das Viertelfinale zum Ziel gesetzt – dass es jetzt ein fünfter Platz geworden ist, ist umso schöner. Jetzt wäre es gut, wenn ich morgen beim zweiten Rennen gleich nachlegen könnte“, sagte Tristan Takats.

Frederic Berthold erreichte bei seinem 13. Weltcupstart erstmals das Viertelfinale, in dem er hinter dem späteren Sieger Terence Tchiknavorian (FRA) und Marc Bischofberger (SUI) Dritter wurde – das ergab im Endklassement Platz neun für den Vorarlberger: „Dieser neunte Rang zeigt, dass es bei mir aufwärts geht – vor allem beim Fahren in den Heats habe ich zuletzt gute Fortschritte gemacht“, freute sich Frederic Berthold über seinen ersten Top-Ten-Platz im Weltcup.

Wie Berthold erreichte auch der Steirer Sandro Siebenhofer das Viertelfinale und belegte in der Endabrechnung Rang 14. Der Steirer Robert Winkler (17.) und der Salzburger Adam Kappacher (25.) holten ebenfalls Weltcuppunkte. Für den Oberösterreicher Johannes Rohrweck (35.) und den Niederösterreicher Johannes Aujesky (54.) war hingegen in der Qualifikation Endstation. Terence Tchiknavorian und Bastien Midol sorgten bei den Herren für einen französischen Doppelsieg, Dritter wurde der Deutsche Florian Wilmsmann.

Bei den Damen lag Andrea Limbacher nach Platz drei in der Qualifikation auch in ihrem Viertelfinal-Heat als Zweite lange auf Aufstiegskurs, ehe die Oberösterreicherin noch von der Französin Marielle Berger Sabbatel auf Position drei verdrängt wurde. „Ich bin nach dem Katastrophentraining, das ich hier wegen der schwierigen Bedingungen gehabt habe, mit meiner heutigen Leistung nicht unzufrieden. Ich habe mich gegenüber den vergangenen Tagen steigern können, auch wenn mein Sportlerherz blutet, weil ich weiß, dass heute mehr möglich gewesen wäre“, bilanzierte Andrea Limbacher.

Die Steirerin Katrin Ofner, zuletzt Vierte beim Saisonstart in Secret Garden (CHN), verpasste als 20. der Qualifikation den Einzug in das Finale der Top 16. Den Sieg holte sich die Schwedin Sandra Näslund vor der Kanadierin Brittany Phelan und der französischen Lokalmatadorin Marielle Berger Sabbatel.

Die Finalentscheidungen beim zweiten Weltcuprennen in Val Thorens beginnen morgen Sonntag um 11.30 Uhr.

SKI ALPIN  11 Dezember 2021 St. Moritz (SUI)

RÄDLER HOLT BESTES KARRIERERESULTAT 

Die Vorarlbergerin Ariane Rädler zeigt beim ersten Super-G in St. Moritz (SUI) auf – sie holt mit dem fünften Platz ihr bestes Karriereresultat. Bei schwierigen Verhältnissen siegt Lara Gut-Behrami (SUI), vor Sofia Goggia (ITA) und der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. 

Bei schlechter Sicht und schwierigen Verhältnissen hatten einige Athletinnen Probleme. Ariane Rädler ließ sich dadurch nicht abbringen und fährt ihr bestes Karriereergebnis ein. Die Vorarlbergerin hat bis dato einen siebenten Rang als bestes Resultat stehen – beim Super-G in St. Anton in der vergangen Saison.

„Es war mein Ziel, endlich mal über einen ganz Lauf meine Leistung zu zeigen. Ich habe gewusst, hier herunter muss man es sich zutrauen und technisch gut fahren und ich weiß, ich stehe gut am Ski. Die Sicht war bescheiden, aber das ist meine Stärke, dass mir dies nichts ausmacht und deshalb glaube ich, konnte ich heute diese gute Platzierung rausfahren.“ Ariane Rädler

Martin Fritz als Achter bester Österreicher in Otepää (EST)


***Lisa Hirner bei den Damen auf Platz 14***

Beim heutigen Massenstart-Wettkampf in Otepää (EST) wurde Martin Fritz als bester Österreicher Achter. Der Sieg geht erneut an Jarl Magnus Riiber vor seinem norwegischen Landsmann Espen Bjoernstad und dem Deutschen Manuel Faisst. Unmittelbar hinter Fritz landet Johannes Lamparter auf Platz 9. 

Da aufgrund des Windes weder Freitags noch Samstagvormittag ein Sprungtraining bzw. der provisorische Wertungsdurchgang durchgeführt werden konnte, wurde Samstags zunächst der 10km Langlauf in Form eines Massenstarts durchgeführt. 
Johannes Lamparter konnte sich das gesamte Rennen über im Spitzenfeld halten, sein Rückstand auf den Weltcup-Gesamtführenden Jarl Magnus Riiber betrug im Zieleinlauf nur 1,5sek. Unmittelbar hinter Riiber platzierten sich mit Vinzenz Geiger (GER; +0,5sek), Jörgen Graabak (NOR;+0,6sek) und Johannes Rydzek (GER;+1,4sek) drei starke Läufer. 

Die weiteren ÖSV-Athleten hielten sich nicht in der Spitzengruppe. Martin Fritz (+11,7sek) wurde unmittelbar vor Lukas Klapfer (+14,6sek) Neunzehnter, Stefan Rettenegger kam auf Platz 27 (+23,5sek). Mario Seidl und Lukas Greiderer kamen im Langlauf nicht über die Plätze 35 bzw. 39 hinaus. 

Im Massenstart-Rennen der Frauen über 5km hatte Lisa Hirner als 20. 1min12,5sek Rückstand auf die Siegerin im Langlauf, Ida Marie Hagen (NOR). Lisa Hirner hielt sich bis zur Halbzeit des Rennens noch in der Spitzengruppe, ehe auch sie das hohe Tempo nicht mitgehen konnte. 

Nachmittags konnte dann das Springen wie gewohnt starten. Bei den Herren herrschten stark wechselnde Windverhältnisse, die nicht immer faire Bedingungen für alle Sportler boten. Hinzu kam Regen, der die Anlaufspur im Verlauf des Wettkampfs verlangsamte. Martin Fritz hatte bei seinem Sprung gute Verhältnisse und konnte sich im Sprungdruchgang von Platz 32 nach dem Rennen auf den 8. Gesamtrang verbessern.
„Heute war ein schwieriger Tag, vor allem schon auf der Strecke haben wir Österreicher uns eher hart getan. Auf der Schanze hat man heute das nötige Glück gebraucht. Ich bin glücklich über ein Top Ten Ergebnis, habe aber eine bessere Platzierung beim Springen hergeschenkt. Die Bedingungen wären super gewesen, vom technischen Sprung her hat es einfach nicht gepasst. Auf morgen nehme ich mir definitiv wieder mehr vor“, so Martin Fritz.

Johannes Lamparter landete bei schwierigen Verhältnissen nach 87 Metern – Platz Neun in der Endabrechnung für den Rumer. „Mit dem Langlaufrennen war ich sehr zufrieden, ich konnte mit den besten bis zum Schluss mithalten und mir eine super Ausgangsposition fürs Springen sichern. Auf der Schanze hat man heute definitiv Glück gebraucht und meine Sprünge waren auch nicht ausgezeichnet. Die gesamte Leistung ist ausbaufähig, morgen greifen wir wieder an.“

***Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:***
16. Mario Seidl
19. Stefan Rettenegger
28. Lukas Greiderer
36. Lukas Klapfer

Bei den Damen konnte sich Lisa Hirner im Springen ebenso noch von Platz 20 auf Platz 14 verbessern.
„Ich bin heute nicht zufrieden mit der Laufleistung, es hat mich wie man so schön sagt ausgespuckt auf der Loipe. Den Sprung hab ich dann auch nicht ganz auf den Punkt gebracht, so ist es der 14. Platz geworden. Ich hacke den Tag jetzt einfach ab, morgen ist ein neuer Wettkampf“, so Hirner enttäuscht.

Morgen Sonntag findet in Otepää jeweils ein Einzelbewerb für Herren und Damen von der Normalschanze statt.

***Zeitplan:*** (lokale Zeit, MEZ +1h)

Sonntag, 12. Dezember 2021
12.00 Uhr: Probedurchgang Herren/Damen HS97
13.30 Uhr: Wertungsdurchgang Damen HS97
14.45 Uhr: Wertungsdurchgang Herren HS97
16.30 Uhr: Langlauf Herren 10km
17.30 Uhr: Langlauf Damen 5km


Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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