Das Neueste aus Vöcklabruck

Margareta Riener wurde 100

Zum 100. Geburtstag gratulierte Peter Schobesberger der ältesten Bewohnerin des städtischen Seniorenheimes. Margareta Riener kommt ursprünglich aus Wien, wo sie als Kindergartenpädagogin arbeitete. 1945 floh sie vor der Roten Armee nach Vöcklabruck. „Ich bin fasziniert von dieser Frau, sie macht jeden Tag Übungen, um fit zu bleiben. Im Städtischen Seniorenheim fühlt sie sich sichtlich wohl und das gibt mir das Gefühl, dass wir, und vor allem die Pflegerinnen und Pfleger, alles richtig machen. Menschen können bei uns in Würde alt werden. Richtig alt!“ freute sich Peter Schobesberger nach dem Geburtstagsbesuch. Bereits im Sommer hatte der Bürgermeister Frau Cäcilia Hinterholzer im Heim St. Klara besucht und ihr zum 102. Geburtstag gratuliert.

1 Altstoffsammelzentrum statt 3 Sammelstellen

Mit der Eröffnung des topmodernen Altststoffsammelzentrums in der Ida Pfeiffer-Straße in Vornbuch wurde das viel zu klein gewordene Sammelzentrum in der Keplerstraße geschlossen.

Der für alle Anforderungen gerüstete Neubau bedeutet aber auch das Aus für die beiden Sammelstellen „Bauhof Lumpistraße“ und „Dürnau“. Ende November teilte der Bezirksabfallverband der Stadt Vöcklabruck mit: „Die dort entstehenden Kosten für Personal und die Entsorgung können und werden vom BAV nicht mehr getragen.“

Keine Kostenübernahme mehr durch BAV – 40 € Mehrkosten pro Bürger

„Ich war immer ein Freund der Sammelstelle, aber als Stadt können wir das nicht stemmen. Es würde Mehrkosten von bis zu 40 € für jeden Vöcklabrucker, vom Säugling bis zum Greis, bedeuten. Einer Familie am Pfarrerfeld, am Poschenhof oder in der Maximilianstraße kann ich das nicht erklären“, bedauert Bürgermeister Peter Schobesberger.

Überdies sind die Sammelstellen Lumpistraße und Dürnau längst nicht mehr auf dem neuesten Stand der (Sicherheits-)Technik. „Die derzeit gesammelten Fraktionen in der Dürnau entsprechen nicht mehr dem nötigen Standard, um recycelt zu werden. Dadurch produzieren wir teuren Restmüll und schädigen die Umwelt. Eine Modernisierung, bei der auch die bei Nässe gefährlichen Aufstiege erneuert werden, würde mehrere hunderttausend Euro kosten“, rechnet der Bürgermeister vor.

Glas- und Grünschnittcontainer weiterhin in der Dürnau

Um die Wege für die Dürnauer kurz zu halten, wurden bereits Glascontainer aufgestellt. Die Aufstellung von Grünschnittcontainern durch die Stadt im Frühjahr und im Herbst bleibt wie gewohnt.

(c)Stadtgemeinde Vöcklabruck

Der BAV trägt die Personal- und Entsorgungskosten für die Sammelstelle Dürnau nicht länger mit.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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