Person in Donau gestürzt – Nachtrag// Aggressiver Mann am Bahnhof. Aktuelle oö. Polizeimeldungen

Gewalttäter festgenommen

LKA OÖ, Bezirk Linz-Land

Polizisten des Landeskriminalamtes OÖ, Zielfahndung, nahmen am 2. Dezember 2021 gegen 19:30 Uhr in Enns einen 32-Jährigen fest, der vom Gericht zur Festnahme ausgeschrieben war. Gegen den Mann aus dem Bezirk Linz-Land bestand ein Vorführungsbefehl des Landesgerichtes Steyr wegen mehrere Gewaltdelikte. Er hielt sich mehrere Monate an verschiedenen Orten in Linz und Enns versteckt und wurde nun lokalisiert und festgenommen. Der 32-Jährige leistete keinen Widerstad, er wurde über Anordnung des Landesgerichtes Steyr in die Justizanstalt Linz eingeliefert.

Großbrand in Holzverarbeitungsbetrieb

Bezirk Perg

Ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Perg entdeckte am 2. Dezember 2021 gegen 23:20 Uhr während der Vorbeifahrt mit seinem Pkw auf der B3 einen Brand in einem Holzverarbeitungsbetrieb in Grein und alarmierte die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen der Polizei stand das Objekt bereits im Vollbrand. 17 Feuerwehren mit insgesamt 220 Mann konnten ein Ausbreiten auf das Büroobjekt verhindern.
Während der Löscharbeiten wurden die B 3 für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt und eine örtliche Umleitung eingerichtet. Ebenso war der angrenzende Schienenverkehr auf der Donauuferbahn bis 04:30 Uhr gesperrt.
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt, der entstandene Sachschaden erheblich. Personen wurden keine verletzt.

Aggressiver Mann am Bahnhof

Stadt Linz

Ein 35-jähriger Linzer beschimpfte am 2. Dezember gegen 16 Uhr in einem Schnellrestaurant am Bahnhof Linz die Gäste und warf Servietten in den Kassenbereich und gegen die Mitarbeiter. Die alarmierte Polizei verwies ihn daraufhin vom Gelände. Kurze Zeit später wurde die Polizei erneut wegen eines Ordnungsstörer am Busterminal des Hauptbahnhofes Linz gerufen. Abermals wurde der 35-Jährige angetroffen. Er beschimpfte andere Passanten und stieß diese auch; verletzt wurde jedoch niemand. Aufgrund dessen wurde er festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Linz gebracht. Auf dem Weg dorthin stieß der 35-Jährige mehrfach aggressiv und ungehalten mit seinem Kopf gegen die Wände des Polizeifahrzeuges. Im Polizeianhaltezentrum beschimpfte er die Polizisten und bedrohte sie auch mehrmals sie umzubringen. Der 35-Jährige trat mehrfach mit seinen Beinen wild um sich. Er wird wegen gefährlicher Drohung und wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt.

Person in Donau gestürzt – Nachtrag

Bezirk Urfahr-Umgebung

Die Suche nach dem 43-Jährigen wurde am 2. Dezember 2021 gegen 8 Uhr fortgesetzt. Dieser war am Vortag im Bereich der Einmündung des Innbaches in die Donau ins Wasser gestürzt und nicht mehr aufgetaucht. Kurz vor 10 Uhr fand ein Taucher der Freiwilligen Feuerwehr die Leiche des 43-Jährigen nur wenige Meter neben der Stelle, an der er zuletzt gesehen worden war.

Ursprüngliche Presseaussendung vom 01.12.2021
Person in Donau gestürzt – Suchaktion
Bezirk Urfahr-Umgebung
In Ottensheim ca. 800-850 Meter unterhalb des Kraftwerks im Bereich der Einmündung des Innbaches ist am Mittwochnachmittag ein 43-jähriger Mann aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung in die Donau gestürzt. Eine großangelegte Suchaktion der Einsatzkräfte verlief vorerst ohne Erfolg. Ein Augenzeuge gab an, er habe einen Fischer im Wasser stehend gesehen, welcher dann plötzlich ins Wasser stürzte. Der 68-jährige Zeuge aus dem Bezirk Linz-Land versuchte laut eigenen Angaben den Mann mit einem Ast aus dem Wasser zu ziehen, jedoch ohne Erfolg. Er sei dann selbst ins Wasser gesprungen und habe versucht ihn zu erreichen, habe es aber nicht mehr geschafft, bevor dieser untergegangen sei. Aufgrund dieser Informationen wurde durch den Einsatzleiter der Feuerwehr ein Taucheinsatz eingeleitet. Der Einsatz der Feuerwehren wurde aufgrund mangelnder Sicht und der
daraus folgenden Gefährdung für die Taucher gegen 17:30 Uhr vorerst für beendet erklärt.
Es waren Kräfte der Feuerwehren Alkoven, Aschach/D., Eferding, Axberg, Wilhering, Höflein, Ottensheim, BF Linz, Edramsberg und Schönering mit mehreren Booten und Tauchern im Einsatz. Die Suchaktion wird am morgigen Tag fortgesetzt.

Geld von Paar erpresst

Bezirk Ried

Eine 30-Jährige aus dem Bezirk Ried lernte im Mai 2021 einen 40-Jährigen aus dem Bezirk Ried auf einer Social Media Plattform kennen. Als dieser bei ihr einzog, trafen sie sich auch immer wieder mit einem 21-Jährigen und seiner 19-jährigen Lebensgefährtin, die im selben Mehrparteienhaus wohnen. Anfang August 2021 suchte der 40-Jährige das Pärchen in ihrer Wohnung auf und stellte ihnen eine lukrative Geldanlage mit einer hohen Gewinnausschüttung in Aussicht. Der 21-Jährige übergab ihm einen vierstelligen Geldbetrag. Daraufhin kam es zu fortlaufenden Geldforderungen. Als der 21-Jährige und seine Lebensgefährtin keine weiteren Zahlungen mehr leisten wollten und sie Zweifel an der Geldveranlagung hegten, behauptete der 40-Jährige, er habe mit dem Geld zwei Kilogramm Kokain erworben. Ein Ausstieg ist jetzt nicht mehr möglich, da ansonsten das Geld verloren sei. Der vermeintliche Anlageberater drohte die Hintermänner der Suchtgiftorganisation zu informieren. Ab diesem Zeitpunkt verschärfte der 40-Jährige seine Vorgehensweise und nötigte die beiden immer häufiger und in kürzeren Intervallen zu Bargeldübergaben. Diese unterstrich er damit, dass er anderenfalls die Hintermänner der Suchtgiftbande aktivieren würde und diese würden sie auf offener Straße erschießen. Ebenso würde es dem Paar bei einer Kontaktaufnahme mit der Polizei ergehen. Laut Schilderung der beiden habe sie der 40-Jährige mit seinen Drohungen und Handlungen absolut verunsichert, unter Druck gesetzt und regelrecht in den Bann gezogen. Der 21-Jährige und seine Lebensgefährtin verließen aus Angst vor der Drogenmafia kaum mehr die Wohnung und erfüllten die Geldforderungen bedingungslos. Das Pärchen zahlte insgesamt einen fünfstelligen Betrag. Der 40-Jährige wurde am 27. November 2021 gegen 22 Uhr von Kriminalbeamten der PI Ried im Inkreis mit Unterstützung des LKA OÖ zufolge einer Festnahmeanordnung von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in der Wohnung der 30-Jährigen festgenommen. Er zeigte sich geständig, den 21-Jährigen und die 19-Jährige durch Vorspiegelung falscher Tatsachen, zu Geldzahlungen verleitet bzw. genötigt zu haben. Den Ankauf von Kokain sowie die ins Spiel gebrachten Handlanger der Drogenbande habe er frei erfunden. An die Morddrohungen konnte er sich nicht erinnern. Der 40-Jährige wurde am 28. November 2021 über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in die Justizanstalt Ried im Innkreis überstellt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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