Red Bulls entschlossen ins Rückspiel gegen Rouen Dragons

Salzburg muss drei Tore aufholen | Aggregate Score

Salzburg, 23. November 2021 | Morgen, Mittwoch, bestreitet der EC Red Bull Salzburg in der Salzburger Eisarena das Rückspiel im Playoff-Achtelfinale der Champions Hockey League gegen die Rouen Dragons (20:20 Uhr, ORF Sport+). Die Red Bulls unterlagen letzte Woche in Rouen mit 0:3, wollen das Achtelfinale zuhause aber noch zu ihren Gunsten drehen.

Die Enttäuschung war groß nach der Niederlage am letzten Mittwoch in Rouen. In einem Spiel, in dem die Salzburger gefühlt die bessere Mannschaft waren; mehr Scheibenbesitz, mehr Torschüsse, mehr geblockte Schüsse. Dennoch gewannen die Franzosen am Ende mit 3:0, was die Red Bulls nun aufholen müssen. Die Aufgabe ist alles andere als leicht; In der regulären Spielzeit müssen sie mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnen, um eine Verlängerung zu erzielen. Mit einem vierten Tor mehr als Rouen – kann dann auch in der Verlängerung fallen – würden sie das Viertelfinale erreichen.

Die Red Bulls nehmen die Herausforderung an und wollen das scheinbar Unmögliche möglich machen. Die Rouen Dragons haben zweifellos ihre Qualitäten, aber bei den Red Bulls ist im Hinspiel vieles nicht nach Wunsch verlaufen und das wollen die Jungs gern korrigieren. Wie es geht, haben sie bei den zwei anschließenden Siegen am Freitag gegen Ljubljana (7:2) und letzten Sonntag gegen Graz (2:0) in der ICE Hockey League gezeigt.

Stürmer Paul Huber: „Wir sind davon überzeugt, dass wir Rouen schlagen können. Wir müssen einfach so auftreten wie in den letzten zwei Spielen der ICE Hockey League; einfach spielen, schnell spielen, hart spielen, keine dummen Fehler in der neutralen Zone machen und damit die Scheibe herschenken. Dann ist es auch möglich, drei Tore aufzuholen. Wir versuchen dabei, nicht zu sehr das ‚Müssen‘ im Kopf zu haben, sondern fokussieren uns auf unser Spiel. Wenn wir das durchziehen und immer die Scheibe und unsere Spieler vors Tor bringen, gewinnen wir das Spiel.“

Verteidiger Kilian Zündel: „Die Spannung ist auf jeden Fall da. Aber wir sind gut vorbereitet, haben alle Fehler analysiert und in der Vergangenheit gezeigt, dass wir Spiele auch mit mehr als drei Toren Unterschied gewinnen bzw. auch Rückstände aufholen können. Wir dürfen die Franzosen nicht zu ihrem Transition-Spiel kommen lassen. Wir müssen die Scheibe tief bringen, Druck machen und einfach aggressiver spielen.“

Im Personalbereich gibt es nur wenig Entlastung. Die Red Bulls müssen die Aufgabe ohne die Rekonvaleszenten Thomas Raffl, JP Lamoureux, Peter Hochkofler, Danjo Leonhardt, Mario Huber, Nicolas Wieser und Aljaž Predan meistern. Ty Loney, zuletzt gegen Graz nicht dabei, ist aber wieder fit. Im Tor verlassen sich die Red Bulls weiter auf Atte Tolvanen, der heute 27 Jahre alt geworden ist. Der Finne hat in den letzten 16 Liga-Spielen sowie auch in Rouen in der CHL gespielt und ist mit einer Fangquote von 93,5% zweitbester Liga-Torhüter. Drei seiner vier ICE-Shutouts feierte er in der Salzburger Eisarena.

Zuschauer sind Pandemie-bedingt nicht zugelassen, das Spiel wird live auf ORF Sport+ übertragen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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