Abschlusstraining mit Rennsimulation am Stubaier Gletscher

Rund einen Monat vor dem Weltcupauftakt in Adamello (ITA) absolvierten die ÖSV Skibergsteiger eine intensive Trainingswoche am Stubaier Gletscher. Bei Testrennen an den beiden kommenden Wochenenden erfolgt die endgültige Festlegung des Weltcup-Aufgebotes.

Bei optimalen Bedingungen am Stubaier Gletscher konnten sich die ÖSV Skibergsteiger von Dienstag bis Sonntag den letzten Feinschliff in Sachen Technik und Kondition holen. Zwei Schneeeinheiten täglich ermöglichten ein umfangreiches Trainingsprogramm. Neben intensiven Intervalleinheiten standen vor allem auch die technischen Inhalte auf dem Plan. „Bei den Wechselzonen, beispielsweise in die Tragepassagen hinein oder dem Übergang zur Abfahrt, kommt es auf präzise Technik und Schnelligkeit an – hier lässt sich viel Zeit gewinnen“, erläutert Nationaltrainer Andreas Eder. Gleiches gilt aber auch für die Abfahrten, die ebenfalls trainiert wurden. Die gesamte Vorbereitungsphase verlief wie geplant und verletzungsfrei, so dass sich Eder auch hinsichtlich der Fitnesswerte der Athletinnen und Athleten durchwegs zufrieden zeigt. Mit einer Kopf-an-Kopf Sprintsimulation endete das intensive Abschlusstraining. „Es war wichtig zum Abschluss nochmal Vergleichswerte für die SportlerInnen zu schaffen. So können sie die nächsten Wochen nochmals nutzen, um beispielsweise einzelne Technikelemente zu verfeinern“, so der Nationaltrainer.

Von den Testrennen zum Weltcupaufgebot
Die kommenden beiden Wochenenden stehen bei den Skibergsteigern ganz im Zeichen der Testrennen. Bei insgesamt vier noch anstehenden Terminen sind alle ÖSV-Kader sowie die Landeskader beteiligt. Mit dem Abschluss der Vorbereitungswettkämpfe folgt dann auch die endgültige Festlegung des Weltcupaufgebotes, wie der sportliche Leiter Georg Wörter erklärt: „Die Leistungen in den Testrennen sind für uns ausschlaggebend für den ersten Weltcup. Dabei ist es durchaus möglich, dass noch Athleten oder Athletinnen aus einem Landeskader in die Aufstellung gelangen – wie das beispielsweise bei Christof Hochenwarter im vergangenen Jahr der Fall war.“ Der erste Weltcup der Skibergsteiger mit allen drei Disziplinen (Sprint, Vertical und Individual) geht von 16. bis 19. Dezember in Adamello (ITA) über die Bühne.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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