Gemüseland OÖ begrüßt Neuregelung der Arbeitskräfteregelung

Der Gemüse-Anbau in Oberösterreich gewinnt stetig an Fläche und Bedeutung. Veränderte Essgewohnheiten und die Hinwendung zur Regionalität, besonders spürbar seit Beginn der Corona-Pandemie, stärken die Nachfrage. Entscheidendes Thema dabei bleibt die Arbeitskraftfrage. Die zahlreichen Versuche der letzten Jahre, heimische Arbeitskräfte für die fordernden Tätigkeiten auf den Gemüsefeldern zu gewinnen, hatten keinen dauerhaften Erfolg. Den Großteil der anfallenden Arbeit tragen weiterhin Drittstaaten-Angehörige, die jedes Jahr wieder die Saison auf den heimischen Betrieben verbringen. Saisonarbeitskräfte können mit der heute im Ministerrat beschlossenen Neuregelung Beschäftigungsbewilligungen außerhalb von Kontingenten und ohne Arbeitsmarktprüfung für diese Saison erhalten. Voraussetzung dafür ist in den vergangenen fünf Kalenderjahren zumindest in drei Jahren eine Anstellung über jeweils drei Monate im jeweiligen Wirtschaftsbereich.

„Die Neuregelung der Beschäftigung von Stammsaisoniers vermindert den bürokratischen Aufwand und schafft Sicherheit sowohl für die Betriebe als auch für die gut eingearbeiteten Stammmannschaften. Unser Hauptaugenmerk in Oberösterreich liegt darauf, dem wachsenden Gemüseanbau die notwendigen Rahmenbedingungen bieten zu können. Die Neuregelung darf aber nicht dazu führen, dass in Summe weniger Arbeitskräfte auf den Betrieben zur Verfügung stehen. Unsere Gemüsebäuerinnen und –bauern erweitern laufend ihr Angebot, bereichern unsere heimische Kulinarik und treffen die Wünsche der Konsumentinnen und Konsumenten zielgenau“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (Beitragsbild).

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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