Arbeitsplatz zu Hause leichter absetzbar

„Das ist eine gute Nachricht für die rund 50.000 Ein-Personen-Unternehmen in Oberösterreich“, freut sich WKOÖ-Vizepräsidentin Margit Angerlehner über die im Ministerrat jetzt beschlossene leichtere Absetzbarkeit eines Arbeitszimmers in der privaten Wohnung oder im Haus. „In der heutigen Zeit werden Unternehmen oft von zuhause aus gegründet und wir wissen, dass viele Angestellte nebenberuflich von ihrer Wohnung aus auch als Kleinunternehmer tätig sind. Durch die jetzt beschlossene pauschale Absetzmöglichkeit wird vielen dieser Ein-Personen-Unternehmen und allgemein den Betrieben in der Startphase das Wirtschaften deutlich leichter gemacht.“

Die bestehende Regelung zur steuerlichen Absetzung des Arbeitsbereichs (Arbeitszimmer) innerhalb einer Wohnung erfordert einen komplett getrennten Raum, der ausschließlich betrieblich genutzt wird. Das ist nicht mehr zeitgemäß und realitätsnah. Die Wohn- und Arbeitssituation hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Heute gibt es vor allem offene Wohnbereiche, die auch beruflich genutzt werden. Daher kann der eigene Arbeitsbereich heute nur noch schwer oder gar nicht abgesetzt werden.

„Die leichtere steuerliche Absetzbarkeit war eine langjähige Forderung der Wirtschaft. Dass diese jetzt umgesetzt wird, ist ein wichtiger Schritt für Ein-Personen-Unternehmen und Jungunternehmer“, so Angerlehner.

Margit Angerlehner


 

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV