Führerscheinneuling verlor Kontrolle über Pkw. Aktuelle oö. Polizeimeldungen

Führerscheinneuling verlor Kontrolle über Pkw

Bezirk Vöcklabruck

Führerscheinneuling verlor Kontrolle über Pkw

Am 5. November 2021 gegen 5 Uhr fuhr ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck mit seinem Pkw auf der L521, Wolfsegger Landesstraße, von Ottnang kommend Richtung Ungenach. Er verlor im Gemeindegebiet von Natternberg laut eigenen Angaben wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Pkw, kam ins Schleudern und in weiterer Folge rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw kollidierte daraufhin, entgegen der Fahrtrichtung, fahrerseitig mit einer Trafostation. Der Fahrzeuglenker wurde bei dem Unfall schwer verletzt, konnte sich jedoch selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Sein 17-jähriger Bruder, der am Beifahrersitz saß, ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck, wurde bei dem Unfall lebensbedrohlich verletzt und unter Einsatz von Rettung und Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit. Die Beiden wurden vom Roten Kreuz in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck zur weiteren medizinischen Versorgung gebracht.

Sieben geschleppte Afghanen im Sattelanhänger

Bezirk Linz-Land

Sieben geschleppte Afghanen im Sattelanhänger

Am 4. November 2021 um 15:47 Uhr wurde die Streife „Haid 1“ darüber informiert, dass sich auf der A1, am Autobahnparkplatz Enns Nord, ein LKW befindet, aus welchem Klopfgeräusche zu hören sind. Nach dem Eintreffen der Polizisten wurde die Firmenplombe des Sattelanhängers geöffnet, worauf im Inneren auf der Ladung sitzend sieben illegal aufhältige Afghanen aufgefunden wurden.
Alle Personen wurden festgenommen und zur Autobahnpolizeiinspektion Haid verbracht. Alle sieben Afghanen im Alter von 14 bis 23 Jahren wurden anschließend zur Fremdenpolizei Wels verbracht. Der 33-jährige rumänische LKW-Lenker wurde ebenfalls festgenommen und bei der API Haid zum Sachverhalt einvernommen. Er wurde der Staatsanwaltschaft angezeigt.

17 Jahre ohne Führerschein unterwegs

Bezirk Perg

Am 3. November 2021 führten Polizisten mit Assistenz-Unterstützung von zwei
Soldaten des Österreichischen Bundesheeres im Bereich der L-572 Naarntal Straße, im Gemeindegebiet von Allerheiligen im Mühlkreis, Verkehrsanhaltungen zum Zwecke behördlich angeordneter ‚Covid- Ausreisekontrollen‘ durch und es wurden stichprobenartig Fahrzeuge, die auf der L-572 Naarntal Straße in Richtung Bad Zell fuhren, kontrolliert.
Dabei wurde um 17:55 Uhr ein Pkw, gelenkt von einem 50-Jährigen aus dem Bezirk Perg, angehalten. Der 50-Jährige konnte keine Berechtigung zum Überschreiten der Bezirksgrenze vorweisen. Weiters konnte sich der Fahrzeuglenker nicht ausweisen, da er laut seinen Angaben seine Geldbörse samt Führerschein im Firmenbus vergessen habe. Eine durchgeführte Führerscheinabfrage verlief negativ, da im Führerscheinregister „entzogen“ aufschien. Daraufhin wurde dem Lenker die Weiterfahrt untersagt.
Erhebungen ergaben, dass dem Fahrzeuglenker der Führerschein 2004 entzogen wurde und seit Februar 2006 erloschen ist und somit der Lenker 17 Jahre ohne einer
gültigen/erteilten Lenkberechtigung Fahrzeuge gelenkt hatte.

Opfer überwies nach Liebesversprechen mehrere tausend Euro

Bezirk Schärding

Opfer überwies nach Liebesversprechen mehrere tausend Euro

Ein bisher unbekannter Täter, der sich als ‚Nicolas Belko‘ ausgab, erschlich sich im Februar 2021 das Vertrauen einer 53-Jährigen aus dem Bezirk Schärding und veranlasste sie in der Folge unter tausendfachem Versprechen der Liebe (und der Rückzahlung des Betrages) zur Überweisung von mehreren tausend Euro auf verschiedene Konten in Deutschland und Frankreich.
Der Täter gab vor, in der Elfenbeinküste in geschäftliche Schwierigkeiten geraten und auf die dringende Hilfe angewiesen zu sein. Das Opfer ließ sich daraufhin auf die Zahlung von drei Teilbeträgen ein und überwies Geld auf das Konto eines 59-Jährigen in Bochum und auf ein französisches Konto.
Nach einer Kontoöffnung in Bochum verweigerte der 59-Jährige bei der polizeilichen Vernehmung Angaben zu Sache.

Vorsicht ist geboten!

Internetbeziehungen sind natürlich grundsätzlich möglich, wenn ihr Gegenüber jedoch Geld von Ihnen fordert, sollten Sie Vorsicht walten lassen.

• Überweisen Sie kein Geld, auch wenn ein tragischer Notfall behauptet wird.

• Achten Sie auf den Schutz Ihrer Daten und seien Sie vorsichtig, wenn Sie Details zu Ihrer Person bekanntgeben.

• Prüfen Sie die Privatsphäreneinstellungen auf Ihren Onlineprofilen.

• Seien Sie skeptisch bei unaufgeforderten Zuschriften von Damen oder Herren aus dem Internet – es handelt sich dabei um Massensendungen an viele Personen.

• Hinterfragen Sie, ob Ihre Internetbekanntschaft wirklich ähnliche Interessen hat, oder vielleicht Ihr Onlineprofil ausspioniert haben könnte.

• Geben Sie den Namen, oder das Foto Ihres Gegenübers in eine Suchmaschine ein – bei Suchtreffern können Sie davon ausgehen, dass Sie nicht der oder die einzige (E-Mail/Chatpartner – Ist eine Kleinigkeit an Anregung, zum leichteren Verständnis) sind.

• Übermitteln Sie keine Fotos oder Videos von sich selbst. Falls unangenehme Bilder und Videos veröffentlicht wurden, hilft der Ombudsmann https://ombudsmann.at/ bei der Löschung dieser.
• Decken Sie Ihre Webcam ab, solange Sie Ihrem Gegenüber nicht vertrauen. Denken Sie daran, dass alles was Sie vor der Webcam machen, vom Gegenüber aufgezeichnet werden kann.

• Oftmals hilft es eine Vertrauensperson einzuweihen, diese öffnet die Augen und hält Sie von Schaden ab.

• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzten. Wenn das Gegenüber etwas vehement fordert oder emotionalen Druck ausübt, ist höchste Vorsicht geboten.

• Wenn Sie überwiesen, oder mit Ihrer Kreditkarte bezahlt haben, wenden Sie sich rasch an Ihre Bank, eventuell kann man noch Gelder rückbuchen oder Zahlungen stornieren.

• Scheuen Sie sich nicht, den Sachverhalt bei der Polizei anzuzeigen, es gibt viele Betroffene. Wichtig ist, dass Sie die Unterhaltungen oder Chatverläufe und die Zahlungsunterlagen mitnehmen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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