Red Bulls in der ICE Hockey League vor Auswärtswochenende

Der EC Red Bull Salzburg bestreitet nach zuletzt drei Heimspielen in Folge am kommenden Wochenende in der bet-at-home ICE Hockey League wieder zwei Auswärtsspiele. Morgen, Freitag, geht es nach Znojmo (18:30 Uhr) und am Sonntag gastieren die Red Bulls in Klagenfurt (17:30 Uhr).

Mehr als ein Viertel der Spiele des ICE-Grunddurchgangs sind absolviert – die Red Bulls haben mit 17 Spielen schon zwei Spiele mehr als die meisten anderen Teams gespielt – und so langsam nimmt die Tabelle des neuen 14-er Teilnehmerfeldes Form an. HK SŽ Olimpija Ljubljana ist dem Feld mit 35 Punkten schon etwas enteilt, gefolgt von Székesfehérvár und Innsbruck (beide 30) sowie Salzburg und Bozen (beide 27). Auch die weiteren Verfolger mit Villach, Wien (beide 23) und Klagenfurt (22) sind in Schlagdistanz.

Tesla Orli Znojmo hält mit 21 Punkten auf dem 9. Platz, also 6 Punkte hinter den Red Bulls, hat aber sogar drei Spiele weniger als die Salzburger absolviert (Znojmo spielt heute Abend gegen Ljubljana) und somit alle Möglichkeiten, in die obere Tabellenhälfte – vorzugsweise unter die ersten sechs Teams, die nach dem Grunddurchgang schon fix im Playoff stehen – vorzustoßen. Die Red Bulls wissen um die Schwere der Aufgabe, beim ersten Aufeinandertreffen vor neun Tagen in Znojmo unterlagen sie mit 1:3.

Der 19-jährige Jakub Borzecki, der im Sommer von der Red Bull Eishockey Akademie zu den Profis wechselte und seither alle Pflichtspiele mit den Salzburgern bestritten hat, sagt mit Bezug auf die jüngste Bozen-Niederlage: „Am Dienstag hatten wir viele Chancen. Die reinzumachen hat Priorität. Wir waren aber auch defensiv nicht auf der Höhe, das wollen wir gegen Znojmo wieder besser machen.“

Der Stürmer mit deutsch-polnischer Staatsbürgerschaft hat in der Champions Hockey League bereits einmal getroffen, will nun auch in der ICE Hockey League anschreiben. 580-mal haben die Red Bulls bislang aufs Tor geschossen, so oft wie kein anderes Team. Nur bei der Scoring Efficiency liegen sie im Moment im Hinterfeld. Macht man sich da Sorgen? „Klar, man denkt drüber nach, wir trainieren ja auch im Training viel an den Torabschlüssen. Aber es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Man sieht ja, wie viele Chancen wir kreieren, da wird auch wieder was reingehen.“

In Punkto Taktik wollen sich die Red Bulls wieder auf die Mannschaft als Ganzes konzentrieren und weniger Znojmos Topscorer Anthony Luciani bewachen. Der dürfte sich in Znojmo dennoch ein Duell mit Salzburgs Verteidiger TJ Brennan um die Torjägerkrone liefern, beide halten (wie auch Linz‘ Brian Lebler) beim Liga-Spitzenwert von 10 Toren.

Im Sturm helfen will auch Thomas Raffl, der in Znojmo wieder dabei ist. Dafür muss neben den Rekonvaleszenten JP Lamoureux, Peter Hochkofler, Ali Wukovits, Tim Harnisch, Lucas Thaler und Dominique Heinrich am Wochenende auch der erkrankte Paul Stapelfeldt passen.

Foto: EC Red Bull Salzburg / GEPA

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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