Traditionen brechen – Wurzeln bewahren

„Junge Wilde, altes Handwerk – Traditionen brechen – Wurzeln bewahren“, am Fr., 05.11., ab 21:10 Uhr

„Junge Wilde – Altes Handwerk“ porträtiert mutige Macher aus Österreich, die Traditionen brechen, aber Wurzeln bewahren und damit etwas Einzigartiges schaffen. Für die Produkte werden heimische und nachhaltige Rohstoffe verarbeitet und solide Verarbeitung ist ein Muss. Dieses Zusammenspiel von traditionellen Handwerksmethoden und mutigen Neuerungen machen die Produkte besonders und individuell.
„Mach ma mal anders“
„Junge Wilde – altes Handwerk“ begleitet junge Menschen, die mit Leidenschaft und Ideenreichtum die Brücke zwischen gestern und morgen bauen. Dabei zählt für sie die Verbundenheit zur Heimat genauso wie die Faszination, ein altes Handwerk neu zu entdecken und zu modernisieren. Mal sanft, mal wild, aber nie gleich. Aus „Hamma imma schon so gmacht“ wird „Mach ma mal anders.“ Und so surfen sie in der Südsteiermark auf Woaz-Boards.

Altes Handwerk neu gedacht
In der Weststeiermark setzen sie auf Schweineleasing und Naturküche auf drei Hauben Niveau: Von der Wiese und aus dem Wald auf den Teller. In Innsbruck werden alte Bierkrüge nach 500 Jahren unter der Erde zum Leben erweckt. Der Schwendermarkt in Wien wird seinem Namen nicht gerecht, denn es wird nichts „verschwend`. Ein junges Geschwisterpaar zaubert aus Obst und Gemüse-Restln feinste Kulinarik. Dass Marillen das Zeug zu You-Tube Stars haben, beweisen die erstaunlich erfolgreichen Obstbaumschnittvideos eines jungen Bauern aus Niederösterreich. Tief im Torf findet ein Töpfer Material für individuelle Keramik für den Haubenkoch seines Vertrauens. Die letzte Hutmacherin von Graz zeigt ihr Können. Und gleich ums Eck beim Erzberg schürfen ein Messermacher und ein Geologe nach möglichst viel Eisenerz. Nicht nur die Messer daraus sind selbst geschmiedet, auch der Lehmofen nach antikem Vorbild ist von eigener Hand errichtet. Abgerundet wird das handwerkliche Feuerwerk der jungen Wilden von einem Geheimtipp in Hallein – dort wird der Guglhupf mit einer süßen Überraschung befüllt. Klingt nach Schlaraffenland, schmeckt auch so.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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