Erste Bilanz zu Lollipop-Tests – Rund 18.000 PCR-Abstriche in 609 Kinderbetreuungseinrichtungen / Zwei Proben positiv

Zwei positive Ergebnisse auf das Corona-Virus brachten die Lollipop-Tests in den Salzburger Kinderbetreuungseinrichtungen. Insgesamt wurden in den vier Wochen seit Beginn am 27. September rund 18.000 dieser PCR-Tests durchgeführt (Stand 22. Oktober).

„Das unkomplizierte Screening mit den freiwilligen und kostenlosen Tests hat gezeigt, dass das Infektionsgeschehen in den Kindergärten sehr gering ist. Wir können mit den bestehenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen trotz der noch anhaltenden Pandemie die Kinderbetreuungseinrichtungen offenhalten, damit die Jüngsten unbelastet gemeinsam spielen und sich entwickeln können“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

Screening in 609 Einrichtungen

Die PCR-Tests wurden flächendeckend in allen 609 Kinderbetreuungseinrichtungen des Landes durchgeführt. Die Vorgehensweise mit einem Lutscher war bereits für Kleinkinder ab einem Jahr geeignet. Eltern erhielten das Material nachhause und führten mit ihren Kindern einmal pro Woche einen Test durch. Anschließend wurde dieser im Kindergarten abgegeben, von dort vom Laborteam abgeholt und ausgewertet. Das Ergebnis kam direkt auf das Handy der Eltern.

Tests auch für Mitarbeiter

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kinderbetreuungseinrichtungen konnten sich damit selber testen. Das Gesundheitsministerium trug die Kosten des Screenings. Mit der Durchführung wurde die Bietergemeinschaft Procomcure Biotech und Tauernkliniken beauftragt. Eine Weiterführung ist derzeit nicht geplant.

Gleiche Regeln wie in Volksschulen

Bei positiven Ergebnissen, die sowohl über Lollipop-Tests als auch über andere PCR-Tests festgestellt werden, gelten dieselben Regeln wie an Volksschulen: Das Kind kommt in Quarantäne, die Gesundheitsbehörden nehmen das Contact-Tracing auf, ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. LK_211025_52 (grs/bk)

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„Das unkomplizierte Screening mit den Lollipop-Tests hat gezeigt, dass das Infektionsgeschehen in den Kindergärten sehr gering ist“, so LR Andrea Klambauer.
© Land Salzburg / Franz Neumayr

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Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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