Wechsel ins Landtagspräsidium: OÖ Bauernbund spricht Max Hiegelsberger seinen Dank aus

Heute Samstag findet die konstituierende Sitzung des OÖ Landtages statt. Es ist auch die erste Sitzung unter der neuen Führung von Landtagspräsident Max Hiegelsberger. Hiegelsberger war seit 2010 Agrar- und Gemeindelandesrat und seit 2011 Bauernbund-Landesobmann. In dieser Zeit konnten wesentliche Weichenstellungen gesetzt werden. 

„Max Hiegelsberger hat das Format eines Vorzeige-Politikers: Verbindlich in seinen Ansagen, vorausschauend und kompetent in seinem Handeln und ehrlich in der Auseinandersetzung mit den Menschen. Der oö. Bauernbund ist ihm zu großen Dank verpflichtet“, sagt der oö. Bauernbunddirektor Wolfgang Wallner anlässlich des Abschieds von Max Hiegelsberger als Agrarlandesrat. Mit dem Wechsel in die Funktion des 1. Landtagspräsidenten legt Hiegelsberger auch seine Funktion als Bauernbund-Landesobmann zurück. Seine Nachfolge wird Michaela Langer-Weninger antreten. Die nunmehrige Agrarlandesrätin wurde dafür im Landesvorstand einstimmig nominiert. Die Wahl erfolgt im nächsten Landesbauernrat Anfang 2022. Hiegelsberger wird als Landtagspräsident Mitglied im Präsidium des Bauernbundes.

Wolfgang Wallner: „Hiegelsberger war seit 2010 Agrar- und Gemeindelandesrat und seit 2011 Landesobmann des Bauernbundes. In beiden Funktionen hat er mit unglaublichem Einsatz, mit Erfahrung und Wissen und mit persönlicher Überzeugung die Landwirtschaft in Oberösterreich wesentlich weiterentwickelt. Die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern standen bei ihm immer ganz oben. Ich schätze ihn für seinen Weitblick bei politischen Entscheidungen, für seine Ehrlichkeit und Verbindlichkeit und für sein Gespür für das, was die Menschen am Land bewegt. Mit diesen Eigenschaften wird er uns auch in seiner Funktion als Landtagspräsident verbunden bleiben.“

Meilensteine aus Hiegelsbergers Amtszeit

Max Hiegelsberger konnte in seiner Zeit als Landesrat entscheidende Weichenstellungen setzen und viel für die Lebensqualität in Oberösterreich erreichen. Im Agrarressort war ein großer Meilenstein die Schaffung eines agrarischen Studiengangs an der FH Wels und darauf aufbauend die Schaffung des Masterstudiengangs an der FH Steyr. Ein wesentlicher Erfolg war ebenso die Umstrukturierung der landwirtschaftlichen Fachschulen hin zu Agrarbildungszentren – und zwar nicht um Standorte zu reduzieren, sondern um die Qualität zu erhöhen. Für Oberösterreich als Tierhaltungsbundesland Nummer Eins war die öffentliche Unterstützung von Tierversicherungen ein Projekt von immenser Bedeutung.  Die größte positive Auswirkung auf die oberösterreichische Landwirtschaft insgesamt – so Hiegelsbergers Überzeugung – war die Ausrichtung der öffentlichen Küchen Richtung Regionalität und Bio samt Herkunftskennzeichnung.

Für die künftige Ausrichtung der oö. Landwirtschaft hat Hiegelsberger den Strategieprozess „Zukunft Landwirtschaft 2030“ initiiert, aus dessen Prozess viele Projekte bereits in Umsetzung sind. Ein starkes Bekenntnis des Marktes, die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern gerecht abzugelten bzw. zu entlohnen, hat Hiegelsberger immer vehement eingefordert. Ein wichtiger Erfolg für zukunftsfitte Betriebe war die wieder freigegebene Investitionsförderung, die seit heuer von den Betrieben wieder beantragt werden konnte. Auf Bundesebene war Hiegelsberger ein hartnäckiger, aber fairer Verhandler für die oberösterreichischen Anliegen. Zuletzt hat er die GAP, also die künftige Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik, erfolgreich für Oberösterreich verhandelt.

Foto: (Quelle: Land OÖ/Wakolbinger)

V.l.: Agralandesrat Max Hiegelsberger und Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: (c) by salzTV