Eishockey: Red Bulls erwarten Vienna Capitals in Salzburg

Der EC Red Bull Salzburg empfängt am Freitag in der bet-at-home ICE Hockey League die spusu Vienna Capitals in der Salzburger Eisarena (19:30 Uhr, Puls 24). Beim ersten Aufeinandertreffen der neuen Saison kommt es auch erstmals zu einem Wiedersehen von Benjamin Nissner mit seinem ehemaligen Club.

Wenn die Vienna Capitals am Freitag nach Salzburg kommen, wird man v.a. einen Spieler in schwarz-gelb vermissen: Rafael Rotter, der vor 16 Jahren als 17-Jähriger (!) für eine Saison auch in Salzburg gespielt hat, hat die Wiener nach 13 Jahren verlassen und setzt seine Karriere in Linz fort. Neben ihm sind im Sommer viele weitere Spieler – insgesamt waren es 16 – aus Wien abgegangen, darunter auch die nunmehrigen Salzburger Profis Ty Loney, Ali Wukovits und Benjamin Nissner. Auch der frühere Head Coach Dave Cameron hat sich im Sommer verabschiedet und widmet sich nun dem kanadischen U20-Nachwuchs.

Das Kommando auf der Trainerbank hat in Wien nun der 60-jährige Kanadier Dave Barr, der zuvor mit Kanadas U18-Nationalteam sowie viele Jahre als Assistant Coach in der NHL gearbeitet hat. Nach einem schwierigen Start in die Saison haben sich die Caps zuletzt etwas gefangen und mit zwei Heimsiegen am letzten Wochenende gegen Pustertal und Bratislava wieder Selbstvertrauen getankt. In der Tabelle halten die Hauptstädter nach 10 Spielen mit 4 Siegen und 6 Niederlagen auf dem 11. Platz. Die Red Bulls sind derzeit 4., haben aber ein Spiel mehr als die anderen (7 Siege, 4 Niederlagen).

Für Stürmer Benjamin Nissner ist das Spiel etwas ganz Besonderes: „Ich habe natürlich noch viele Freunde im Wiener Team. Und gegen ein Ex-Team zu spielen ist doch immer etwas Schönes.“ Dass er das Spiel der Wiener aus den letzten Jahren kennt, sieht er nur am Rande hilfreich: „Du musst sowieso immer 100% geben und kannst nicht darauf warten, was die anderen machen.“

Verteidiger Kilian Zündel wird konkreter: „Zuletzt in Bratislava haben wir nicht unser bestes Spiel gezeigt. Wir waren kompakt, aber irgendwie ohne Plan. Das Zusammenspiel hat nicht richtig gepasst. Und wir sollten viel aggressiver nach vorn spielen, wollen immer den Weg zum gegnerischen Tor suchen, statt ins eigene Drittel zurückzufahren.“

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane hat wieder den gleichen Kader auf der Bank wie am Dienstag in Bratislava, also ohne die Rekonvaleszenten JP Lamoureux, Ty Loney, Lukas Schreier, Thomas Raffl, Dominique Heinrich, Alexander Pallestrang, Ali Wukovits, Peter Hochkofler und Tim Harnisch, muss aber wahrscheinlich zusätzlich auch ohne Paul Huber, der sich heute krankgemeldet hat, auskommen. Das Spiel wird live auf Puls 24 übertragen.

Foto: EC Red Bull Salzburg / GEPA

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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