IMAS: Generation Z im Fokus – Veränderungseindruck der Mobilität ist enorm

Im direkten Vergleich zur Generation 65+ ist die Generation Z (16- bis 25-Jährige) online deutlich affiner, mehr auf Fortschritt und Schnelligkeit aus und schätzt eher die Flexibilität. Deutliche Unterschiede der Generationen spürbar. Mobilität wird spontan durch das Fortbewegungsmittel definiert, nicht durch das Ziel. Auch steht bei Mobilität die physische Bewegung im Vordergrund, nicht die geistige. Der Glaube an Veränderung im Bereich der Mobilität ist groß, rund 40 Prozent glauben an einen starken „Change“ (Noten 8-10 auf 10-teiliger Skala). Der Wind der Veränderung kommt vor allem aus dem E-Bereich (E-Bikes, E-Scooter und Elektromobilität), aus der häufigeren Nutzung des Fahrrads und dem öffentlichen Verkehr. Die neue Mobilität wird somit elektrisch, eher einspurig und öffentlich. Kreuzfahrtschiffen wird keine große Zukunft vorausgesagt.

Interesse an Abo-Systemen (wie z.B. Netflix) auch in anderen Produktbereichen vorhanden. Für ein Auto-Abo interessieren sich 26 Prozent der Bevölkerung (Noten 5-7 auf 7-teiliger Skala). Insgesamt zeigt sich, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung für Abos offen sind und aktuell schon ihr Interesse für Fahrrad-, Häuser- bzw. Wohnungs- und Handy-Abos bekunden. Etwa drei Fünftel lehnen dies noch eindeutig ab. Interessanterweise gibt es ein Altersgefälle, die Generation Z äußert ein doppelt so großes Interesse wie Menschen ab 60 Jahren. Auto-Abos überzeugen vor allem durch das „Convenience-Argument“ und mit einer vermuteten günstigeren Kostenstruktur.

Um soziodemografische Gruppen näher zu analysieren, ist es neben den richtigen Fragestellungen auch notwendig, die richtigen Vergleichsgruppen heranziehen zu können.

Bild: IMAS

Im aktuellen IMAS Report fokussiert sich der IMAS Forschungsstab auf die Generation Z (in diesem Fall die Gruppe der 16- bis 25-Jährigen). Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wurde aber die Gesamtbevölkerung befragt, um die Altersgruppen und Generationen gegenüberstellen zu können.

Blickt man auf die ersten Ergebnisse in der Gesamtbevölkerung in der Frage nach den eigenen Vorlieben, so zeigt sich, dass gewisse Begriffspaare eindeutig von den Probanden entschieden werden, aber manche auch zu einer Patt-Stellung führen. Beispielsweise wurde das Eigentum, die Regionalität, die Sicherheit, das E-Mail usw. eindeutig häufiger ausgewählt als der Vergleichsbegriff.

Die interessante Analyse dieser Abfrage in den Bereichen „Allgemeines Leben“, „Einkaufswelt“ und „Arbeitswelt“ beginnt aber erst mit dem direkten Vergleich der Generationen. Die größten Unterschiede zwischen der 16- bis 25-jährigen Generation und den Menschen ab 65 Jahren liegen bei folgenden Begriffspaaren: Soziale Medien vs. Zeitungen, E-Mail vs. Brief, Onlinebestellung vs. POS und Fortschritt vs. Tradition. Es zeigt sich somit ein deutliches Werte- und Verhaltensgefälle zwischen den beiden gegenübergestellten Generationen. Sicherlich gibt es Bereiche, die nahezu ident beantwortet werden, aber es fällt auf: Die Generation Z ist digitaler, offener, flexibler und stärker durch Modernität geprägt als ihre soziale Gegengruppe.

Ein wichtiges Thema der Gegenwartsgesellschaft ist die Mobilität. Wie werden wir uns in Zukunft von A nach B bewegen? Mit welchem Antrieb, in welcher Form usw.? Mobilität wird aktuell spontan durch das Fortbewegungsmittel definiert, nicht durch das Ziel. Hauptassoziationen sind motorisierte Fahrzeuge, öffentlicher Verkehr und allgemein gesprochen die Bewegung. Auch fällt auf, dass im Bereich der Mobilität die physische Bewegung im Vordergrund steht, nicht die geistige.

Der Glaube an Veränderung im Bereich der Mobilität ist enorm, rund 40 Prozent glauben an einen starken „Change“ (Noten 8-10 auf 10-teiliger Skala). Vor allem Menschen mit höherer formeller Bildung sind davon überzeugt, interessanterweise zeigt sich kein Altersgefälle.

Der Wind der Veränderung kommt vor allem aus dem E-Bereich (E-Bikes, E-Scooter und Elektromobilität), aus der häufigeren Nutzung des Fahrrads und dem öffentlichen Verkehr. Die neue Mobilität wird somit elektrisch, eher einspurig und öffentlich. Kreuzfahrtschiffen wird keine große Zukunft vorausgesagt.

Die letzten Jahre sind auch im Einkaufs- und Konsumverhalten stark durch Abo-Systeme geprägt. Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime, Disney+ usw. sind hier Vorreiter für eine neue Zeit. Das Interesse an Abo-Systemen auch in anderen Produktbereichen ist grundsätzlich vorhanden.

Für ein Auto-Abo beispielsweise interessieren sich 26 Prozent der Bevölkerung (Noten 5-7 auf 7-teiliger Skala). Insgesamt zeigt sich, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung für Abos offen sind und aktuell schon ihr Interesse für Fahrrad-, Häuser- bzw. Wohnungs- und Handy-Abos etc. bekunden. Etwa drei Fünftel lehnen dies noch eindeutig ab.

Interessanterweise gibt es ein Altersgefälle, die Generation Z äußert ein doppelt so großes Interesse wie Menschen ab 60 Jahren. Auto-Abos überzeugen vor allem durch das „Convenience-Argument“ und mit einer vermuteten günstigeren Kostenstruktur.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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