Nava Ebrahimi las in Vöcklabruck

„Man muss nicht mehr eindeutig sein“

Es war einer besonderen Kooperation zu verdanken, dass Vöcklabrucker Leseratten einen besonderen Gast begrüßen konnten: Dank der Zusammenarbeit der Stadtbibliothek mit dem ORG der Franziskanerinnen kam die Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi zu einer Lesung in den Festsaal der Schule.

Vier Jahre nach ihrem preisgekrönten Debütroman „Sechzehn Wörter“ hat die gebürtige Iranerin, die seit langem in Graz lebt, mit „Das Paradies meines Nachbarn“ ein weiteres Glanzstück vorgelegt. Auch hier ist der Spagat zwischen den Kulturen Thema, wobei dieser heutzutage nicht mehr so drastisch ausfällt wie in früheren Jahren: „Man muss nicht mehr eindeutig sein.“

Nach einigen Ausschnitten aus dem neuen Roman beantwortete Ebrahimi sehr offen die Fragen an sie, dabei gab sie auch sehr persönliche Einblicke in ihr Leben als Schriftstellerin.

Und so bekamen gerade die anwesenden Schülerinnen und Schüler einen sehr ergiebigen Einblick in das Leben einer Autorin, die auch Ehefrau und Mutter ist und ihre Miete zahlen muss – zwischen Alltagsbewältigung, Windelwechseln und dem Verlangen, ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Fotos: Stadtgemeinde

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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