Fallschirmspringer erweisen dem Gründervater des HSV Red Bull Salzburg beim zweiten „Roland Rettenbacher Gedächtnis Cup“ in Mondsee die Ehre

Mit dem „Roland Rettenbacher Gedächtnis Cup“ wollen die Fallschirmspringer des HSV Red Bull Salzburg einem besonderen Mann die Ehre erweisen. Denn als einer der Gründerväter des Salzburger Fallschirmsprungvereines, war dieser auch maßgeblich an der Entwicklung und den Erfolgen des HSV Red Bull Salzburg beteiligt. Bei der nunmehr zweiten Ausgabe der Gedenkveranstaltung, die am 23. Oktober bei der Erlachmühle in Mondsee stattfindet, werden die besten Zielspringer des Landes beim letzten österreichischen Bewerb dieses Jahres ihr Können zeigen.

Nach der äußerst erfolgreichen ersten Auflage des „Roland Rettenbacher Gedächtnis Cups“ im Vorjahr, geht die Gedenkveranstaltung, bei dem die Fallschirmspringer einen besonders „Großen“ der Szene würdigen, in die zweite Runde. Roland Rettenbacher war als Gründervater maßgeblich an der Entwicklung des HSV Red Bull Salzburg beteiligt und hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist – der momentan (mit Abstand) erfolgreichste Fallschirmsprungvereines Österreichs. 
Der 1947 geborene Salzburger absolvierte seinen ersten Fallschirmsprung mit 16 Jahren. Mit über 7.500 Sprüngen galt Rettenbacher zu Recht als einer der Besten und Erfahrensten der Szene. Gemeinsam mit Reinhold Gollner, Georg Schröcker und Ludwig Rettenbacher gründetet er 1981 den Heeressportverein der Fallschirmspringer in Salzburg. Im Laufe seiner Karriere konnte er eine beeindruckende Anzahl an Titeln und Erfolgen sammeln. So war er sechs Mal Mitglied im österreichischen Nationalkader, nahm an drei Weltmeisterschaften teil, wurde acht Mal österreichischer Staatsmeister und durfte sich 33-maliger Salzburger Landesmeister nennen. Er prägte über 50 Jahre lang den österreichischen, aber vor allem auch den Salzburger Fallschirmsport und führte als langjähriger sportlicher Leiter und Trainer den HSV Red Bull Salzburg zu zahlreichen Titeln und Erfolgen. Auch als Lehrer war er sehr beliebt, unter anderem war er es auch, der „Stratosspringer“ Felix Baumgartner bei seinen ersten Sprüngen zur Seite stand. 
Der zum Andenken an die 2019 verstorbene Fallschirmlegende vom HSV Red Bull Salzburg veranstaltete Fallschirm-Zielbewerb, der heuer zum zweiten Mal stattfindet, ist inzwischen ein fixer Bestandteil des jährlichen Wettkampfkalenders der Fallschirmspringer. Die heurige Ausgabe des „Roland Rettenbacher Gedächtnis Cups“ findet am 23. Oktober bei der Jausenstation Erlachmühle in Mondsee/Tiefgraben statt. Da es sich dabei auch um den letzten Bewerb des Jahres auf österreichischem Boden handelt, werden die besten Fallschirm-Zielspringer des Landes vor Ort sein, um sich noch einmal miteinander im heimatlichen Luftraum zu messen und um den begehrten Wanderpokal zu springen.
Im Gegensatz zum Vorjahr, sind dieses Jahr auch Zuseher erlaubt und herzlich willkommen, die Fallschirmspringer ab 9.00 Uhr vor Ort anzufeuern.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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