Die Morgenstern-Perspektive

„Bergwelten: Meine Nockberge – Thomas Morgenstern, zwischen Himmel und Erde“, am Mo., 18.10., ab 20:15 Uhr

Ex-Skispringer Thomas Morgenstern taucht ein in die landschaftliche Einzigartigkeit und Ursprünglichkeit des UNESCO Biosphärenparks Nockberge, seine Heimat. Als Hubschrauberpilot nimmt der olympische Goldadler „Bergwelten“ mit auf seine alpine Spielwiese und zeigt diese von oben. Aus der ungewohnten Perspektive lernt selbst der Himmelsstürmer neue Gipfel und Orte kennen.
Einzigartige Nockberge
Von allen Gebirgsgruppen der Ostalpen haben die Nockberge mit 60 Millionen Jahren das größte Alter am Buckel. Man sieht es ihnen auch an, denn während im Westen die Hohen Tauern und im Süden die Karawanken noch eine fast jugendliche Schroffheit ausstrahlen, ruhen die Nockberge mit ihren sanft gerundeten Hängen – auch Nocken genannt – wie weise Riesen in sich selbst. Für den olympischen Goldadler Thomas Morgenstern, der am Fuße der Nockberge lebt, übt die landschaftliche Erhabenheit, verbunden mit der Ursprünglichkeit des UNESCO-Biosphärenparks seit seiner Kindheit einen ganz eigenen Zauber aus. Der Kärntner Himmelsstürmer ist nach seiner aktiven Zeit abermals in die Luft gegangen und hat mittlerweile seine eigene Hubschrauberfirma. Für Bergwelten überfliegt er seine Heimat und zeigt, was er im vergangenen Jahr in und auf den Nockbergen alles erlebt hat.

Mit Fritz Strobl auf Skitour
Nicht zuletzt durch ihre außergewöhnlich sanfte Erscheinung und die einladende hügelige Form stellen die Nockberge im gesamten Alpenraum eine Ausnahme dar. Das weiß auch Thomas Morgenstern, der hier geboren wurde und aufgewachsen ist. Jetzt will er endlich die Möglichkeit nutzen und seine Heimatberge noch besser kennenlernen. Er verabredet sich mit Fritz Strobl zu einer Skitour und so machen sich die zwei Olympiasieger auf den Weg durchs Sonntagstal zum Rodresnock: Speckjause inklusive! Außerdem trifft er verschiedene Abenteurer, Sportler und Heimatverbunde, um mit ihnen über die Nocken zu streifen. Mit dabei sind auch die Geschwister Krainer, die mit dem Olympiasieger Europas längsten Flowtrail bezwingen möchten. Mit Peter „Bene“ Rainer wandert Morgi auf den Mirnock, im Gepäck die Gleitschirmausrüstung. Für den ehemaligen Skispringer, der sich mit Thermik und Windverhältnissen bestens auskennt, kein Problem. Noch sportlicher wird der Tag, wenn Thomas Lippitsch zum Laufen bittet und zwar 600 Höhenmeter hinauf auf den Königstuhl.

Ein Königreich der Erholung
Die sportlichen Erlebnisse sind die eine, das tiefere Eintauchen und die Geheimnisse der eigenen Heimat die andere Seite des Abenteuers. Daher gönnt sich Thomas zunächst ein entspanntes Abtauchen im Karlbad. Das „Bauern-Spa“ mitten in den Nockbergen ist seit mehreren hundert Jahren unverändert. Hier werden wie anno dazumal wassergefüllte Holzstämme mit glühenden Steinen erhitzt, wodurch wohltuende Mineralien freigesetzt werden. Das frische Quellwasser sorgt außerdem für die richtige Entspannung. Nicht zu vergessen ist auch der weltberühmte echte Speik. Diese Pflanze, die schon in der Antike als Handelsgut begehrt war, wächst nur hier auf den grünen Hängen der Nockberge. Als Verwandte des Baldrians hat sie eine überaus beruhigende Wirkung. Nach all diesen Erlebnissen braucht Morgenstern natürlich auch eine Abkühlung im Millstätter See. Hier wohnt zudem nicht nur der ehemalige Skisprungstar selbst, sondern auch ein echter Wakeboard Weltmeister. Es wird also höchste Zeit, dass sich Thomas Morgenstern und Dominik Hernler treffen und gemeinsam über den See gleiten. Ob im Tal, oder auf den Kuppen der Nockberge, wer hier auf den Spuren der Abenteurer und Sportler wandelt, ist der Faszination der sanften Riesen erlegen.

© ServusTV / Stefan Voitl

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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