Beim Hantieren mit Waffe angeschossen. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Urfahr-Umgebung

Ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung hantierte am 23. September 2021 kurz vor 20 Uhr in seiner Wohnung mit einem Kleinkalibergewehr. Dabei löste sich ein Schuss, worauf das Geschoss seinen linken Oberschenkel durschlug. Der Verletzte, der stark alkoholisiert war, verständigte die Rettung, zeigte sich allerdings bei der Erstversorgung gegenüber den Sanitätern sowie den einschreitenden Polizisten unkooperativ. Er wurde in das Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen.

Frau von Pkw überrollt und verunglückt

Bezirk Braunau

Eine 86-Jährige aus dem Bezirk Braunau parkte am 24. September 2021 kurz vor 14 Uhr ihren Pkw rückwärts aus ihrer Garage aus. Dabei streifte sie mit dem linken vorderen Kotflügel an der Leibung des Garagentores. Offensichtlich stieg sie aus dem Pkw aus, um nach dem Schaden zu sehen. Dabei ließ sie den Motor ihres Autos laufen, stellte die Automatikschaltung auf „Neutral“ und vergaß, die Handbremse zu betätigen. Dadurch dürfte der Pkw auf der leicht abfallenden Einfahrt ins Rollen gekommen sein. Bei dem Versuch, das Fahrzeug zu stoppen, kam die 86-Jährige offensichtlich zu Sturz und wurde durch das Vorderrad überrollt. Ein Passant, der die Hilferufe der Verunfallten hörte, eilte sofort zur Hilfe, verständigte die Rettungskräfte und leistete bis zu deren Eintreffen Erste Hilfe. Trotz Reanimationsversuchen des Ersthelfers sowie der Sanitäter, des Gemeindearztes und der Besatzung des Rettungshubschraubers C6, verstarb die Frau noch an der Unfallstelle aufgrund ihrer schweren Verletzungen.

Klimaschutzversammlung

Stadt Linz

Die Versammlung zum Thema Klimaschutz verlief ohne Vorkommnisse. 2000 Personen nahmen daran teil. Während der Versammlung kam es zu kurzen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt.

Sicherstellung von vier Cannabisplantagen

Bezirk Braunau am Inn

Sicherstellung von vier Cannabisplantagen

Bei einer koordinierten Aktion durch Kriminalbeamte der Polizei Braunau am Inn und der Polizeidiensthundeinspektion Ried im Innkreis konnten Ende August insgesamt vier Cannabisplantagen an verschiedenen Tatörtlichkeiten im Bezirk Braunau am Inn ausfindig und sichergestellt werden. Diese wurden bereits seit geraumer Zeit unter Zuhilfenahme von professionellem Equipment von zwei Familienvätern im Alter von 54 und 58 Jahren, gemeinsam mit deren Söhnen im Alter von 29, 32, 34 und 36 Jahren, allesamt aus dem Bezirk Braunau betrieben. 
Das erzeugte Marihuana wurde zum Teil für den Eigengebrauch, jedoch auch zum Verkauf an Abnehmer im Freundeskreis verwendet. Auch wurden verschiedenste Sorten zwischen den Freunden hin und her getauscht. Insbesondere durch den Einsatz des Diensthundes konnte in einer Gärtnerei im Bezirk Braunau eine besonders gut getarnte Plantage entdeckt werden. Für die Aufzucht der illegalen Pflanzen wurde extra ein Raum im Gebäude gemauert.  
Insgesamt konnte die Erzeugung von circa acht Kilogramm Marihuana nachgewiesen werden, wovon 1,2 Kilogramm sichergestellt wurden. Darüber hinaus sind geringe Mengen Cannabisharz, sowie mehrere Schusswaffen sichergestellt worden. Die beteiligten Personen werden mehrfach angezeigt.

Traktor und Motorradfahrer kollidierten

Bezirk Braunau

Ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Braunau am Inn lenkte am 24. September 2021 gegen 12:30 Uhr seine Zugmaschine mit einem Zweiachsanhänger von Auerbach kommend auf der L 1025 Richtung Kreuzung mit der L 503. Nachdem er bei der Kreuzung anhielt, beabsichtigte er im Gemeindegebiet von Pischelsdorf die L 503 zu überqueren. Zeitgleich lenkte ein 57-Jähriger, auf seinem Sozius eine 48-Jährige, beide aus dem Bezirk Braunau sein Motorrad Richtung Gundertshausen, wobei es im Kreuzungsbereich zur Kollision kam und der Motorradlenker frontal gegen die Fahrzeugseite prallte. Die beiden Verletzten des Motorrades mussten vom Notarztteam des Rettungshubschraubers erstversorgt und in das Krankenhaus geflogen werden.

Nachtragsmeldung zu Streit zwischen Mutter und Sohn eskalierte

Bezirk Rohrbach

Nachtragsmeldung zu Streit zwischen Mutter und Sohn eskalierte

Nach umfangreichen Ermittlungen und Einvernahmen erwirkte die Staatsanwaltschaft Salzburg eine Festnahmeanordnung gegen den 26-Jährigen Sohn. Dieser konnte am 24. September 2021 gegen 11:30 Uhr von Beamten des Landeskriminalamtes im Bezirk Urfahr-Umgebung festgenommen werden, wobei er dabei keinen Widerstand leistete. 
Presseauskünfte werden von der Staatsanwaltschaft Salzburg erteilt.


Ursprüngliche Presseaussendung: 
Streit zwischen Mutter und Sohn eskalierte
Bezirk Rohrbach

Am 30. August 2021 kurz nach 20 Uhr kam es zwischen dem 26-jährigen Sohn und seiner 55-jährigen Mutter aus dem Bezirk Rohrbach im Wohnhaus zu einem Streit, in dessen Verlauf der Sohn mehrmals auf seine Mutter einschlug. Eine im Haus anwesende Zeugin hatte die Auseinandersetzung beobachtet und aus Angst fluchtartig das Haus verlassen. Kurze Zeit später ging bei der Rettung ein Notruf betreffend einem Sturz über eine Treppe ein. Die Rettungskräfte fanden beim Eintreffen die schwer verletzte Mutter auf der Kellerstiege liegend vor. Nach der Erstversorgung im Krankenhaus Rohrbach wurde sie in das Kepler Universitätsklinikum nach Linz überstellt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war der Sohn stark alkoholisiert und machte zum Hergang noch keine Angaben. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Die Ermittlungen zum Tathergang laufen.

Frau mit Rollator von Pkw angefahren

Bezirk Vöcklabruck

Ein 69-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck lenkte am 24. September 2021 gegen 9:30 Uhr seinen Pkw in Attnang-Puchheim bei einem Parkplatz eines Einkaufsgeschäftes rückwärts aus. Dabei übersah er eine 92-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck, welche mit ihrem Rollator gerade die Straße überquerte. Durch den Zusammenstoß wurde sie niedergestoßen und verletze sich unbestimmten Grades am Kopf und an den Armen. Die Rettung brachte die Verletze in das Krankenhaus.

Mann wurde ausgeraubt

Stadt Linz

Die Linzer Polizei wurde am 23. September 2021 kurz vor 20 Uhr in die Hochwangerstraße nach Linz gerufen, da dort ein Mann geschlagen worden sei. 
An der Örtlichkeit konnte ein 23-jähriger Linzer verletzt und ersichtlich betrunken am Boden liegend aufgefunden werden. Er klagte über Schmerzen im Gesichtsbereich, weshalb die Rettung verständigt wurde. Der Linzer gab an, von mehreren Tätern körperlich zuerst attackiert worden zu sein und folglich hätten sie ihm die Geldbörse geraubt. Ein 13-jähriger Zeuge kam kurze Zeit später zum Vorfallsort und bestätigte den Angriff von zwei Jugendlichen. Diese waren dunkel gekleidet, in etwa 170 bis 175 cm groß und dürften 16 bis 17 Jahre alt sein. Einer der beiden trug eine Cap und sie flüchteten nach dem Angriff Richtung einer Pizzeria.

Hinweise zu den Tätern werden bei der Polizei Kleinmünchen unter 059133/4585 entgegengenommen.

Dreister Geldwechselbetrug

Bezirk Ried im Innkreis

Am 18. September 2021 gegen 10:30 Uhr fuhr ein 37-Jähriger aus dem Bezirk Ried im Innkreis im Gemeindegebiet von Lambrechten auf der Landesstraße Richtung Taiskirchen. Dabei versuchte ein Beifahrer, der neben einem Pkw in einer Pannenbucht stand, ihn durch Handzeichen zum Anhalten zu bewegen. Deshalb blieb er stehen und öffnete sein Seitenfenster. Der Mann schilderte in gebrochenem Deutsch seine Sachlage. Er müsste zu seiner Freundin nach Deutschland fahren und die Tankstelle würde seine Währung, er hatte 2000,- Lei bei sich, nicht annehmen. Der Täter zeigte dem 37-Jährigen noch den dortigen Wechselkurs und fragte, ob er ihm dafür € 350,- in bar für Verpflegung und Tanken wechseln könnte. Um ihm zu helfen, wechselte er den Betrag und fuhr weiter. Erst später bemerkte er, dass es sich bei dieser „Lei“ Währung um eine alte handelte, die keine Gültigkeit mehr besitzt. Die neue Währung wird als „Leu“ bezeichnet.

Täterbeschreibung: 
Der Lenker war in etwa 45 Jahre alt, hatte eine mollige Statur und dunkelhäutig.  
Der Beifahrer dürfte zwischen 25 und 30 Jahre alt sein, etwa 185 cm groß und war schlank.

Hinweise zu den beiden Männern werden bei der Polizeiinspektion Aurolzmünster unter 059133 / 4242 entgegengenommen.

Erschleichen von Spendengeldern

Bezirk Freistadt

Ein vorerst unbekannter Täter gab sich bereits am 10. September 2021 in Pregarten als Mitglied einer gemeinnützigen Organisation aus und suchte gezielt andere Mitglieder von dieser gemeinnützigen Organisation aus Europa auf, um bei denen einen Geldbetrag für die Heimreise nach Kanada zu erbetteln.
Dementsprechende Berichte sind im Internet bereits vorhanden, bei dem es andere Geschädigte in Deutschland und Österreich gibt.
Dem 58-jährigen Opfer aus dem Bezirk Freistadt wurde ein Betrag von 100 Euro herausgelockt. Nachdem der Geschädigte den Betrag übergeben hatte, gab der Täter an, sofort zum Bahnhof zu müssen, und er es sehr eilig hätte, um noch einen Anschlussflug zu erreichen. Da dem Opfer die Sache verdächtig vorkam recherchierte es im Internet, und wurde auf ähnlich gelagerte Fälle bei anderen Clubs aufmerksam. Anschließend entschloss sich der Geschädigte zur Anzeige bei der Polizei. 
Der Beschuldigte konnte nun ausgeforscht werden. Es handelt sich dabei um einen offensichtlich unbelehrbaren 55-jährigen Polen ohne festen Wohnsitz. Dieser verbüßte wegen ähnlich gelagerter Delikte (Einmietbetrügereien, Erschleichen von Spendengeldern bei gemeinnützigen Organisationen) bereits mehrjährige Haftstrafen. Die Person dürfte derzeit in Oberösterreich unterwegs sein.

Geisterfahrerunfall auf der A8

Bezirk Wels -Land

Die Autobahnpolizei Wels wurde am 23. September 2021 um 12:13 Uhr auf die A8 betreffend „Geisterfahrer“ bei Wels-West beordert. Die Streifenbesatzungen fuhren auf der A8 von Wels-Nord in Fahrtrichtung Voralpenkreuz. Die Tunnel „Noitzmühle“ und „Steinhaus“ waren zu diesem Zeitpunkt bereits gesperrt. Beim Eintreffen der Streifen um 12:20 Uhr stand kurz vor dem Tunnel „Steinhaus“ auf der Richtungsfahrbahn Passau ein Reisebus auf der Überholspur. Ein PKW stand am gleichen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Graz.
Beide Richtungsfahrbahnen waren zwischen Voralpenkreuz und Wels-West total gesperrt. Der Reisebus war fahrbereit und wurde auf den Pannenstreifen gefahren. Der PKW war nicht mehr fahrbereit. 
Die PKW-Lenkerin, eine 87-Jährige aus dem Bezirk Wels-Land, gab an, dass sie von
Gunskirchen nach Wels gefahren sei, um eine Pizza zu holen. Dabei habe sie sich verfahren. Der deutsche Reisebus befand sich hinter einem LKW auf der Überholspur mit ca. 100 km/h in Fahrtrichtung Passau. Der LKW habe vor dem Reisebus abgebremst, nach rechts gelenkt und so eine Kollision mit dem entgegenkommenden PKW verhindert. Der Lenker des deutschen Reisebusses konnte dem PKW jedoch nicht mehr zur Gänze ausweichen und touchierte seitlich mit dem PKW. Personen wurden nicht verletzt.

Pkw kollidierte mit Fahrradlenkerin – Hinweise erbeten

Bezirk Schärding

Am 23. September 2021 gegen 13:15 Uhr fuhr eine 68-jährige deutsche Staatsbürgerin mit ihrem Fahrrad in Schärding auf der Gemeindestraße Burggraben in Fahrtrichtung Unterer Stadtplatz. Im dortigen Kreuzungsbereich hielt die Frau an, um geradeaus in die Gemeindestraße Unterer Stadtplatz einzufahren. Zur selben Zeit lenkte ein unbekannter Fahrzeuglenker seinen Pkw in dieselbe Fahrtrichtung hinter der 68-Jährigen. Im Kreuzungsbereich kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Kollision, wobei die Fahrradlenkerin nicht zu Sturz kam, jedoch am linken Fuß verletzt wurde.
Der unbekannte Pkw-Lenker setzte ohne anzuhalten seine Fahrt in Richtung Passauer Tor fort. Eine Sofortfahndung im Nahbereich verlief negativ. Die Fahrradlenkerin konnte zum fahrerflüchtigen Fahrzeug nur dürftige Angaben machen. Die Frau wurde mit der Rettung mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Klinikum Schärding eingeliefert.

Hinweise zum fahrerflüchtigen Pkw-Lenker bitte an die Polizeiinspektion Schärding unter TelNr. 0 59133 4270.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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