Junge Linzerin führte Doppelleben – Haft. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Stadt Linz

Nach umfangreichen Ermittlungen von Kriminalisten des Linzer Stadtpolizeikommandos wurde eine 21-jährige Linzerin am 19. September 2021 um 8:40 Uhr aufgrund einer Festnahmeanordnung der Linzer Staatsanwaltschaft festgenommen.

Die Frau steht im Verdacht, ihrem gesamten Umfeld und auch ihrem Lebensgefährten eine lukrative Eventmanagement Firma vorgetäuscht und fortlaufend Straftaten wie Betrugshandlungen und Urkundenfälschungen begangen zu haben. Sie nahm eine Vielzahl von Dienstleistungen in Anspruch und bestellte Luxusprodukte wie Möbel und Autos. Zum Teil wurden von der Beschuldigten Verträge und Kredite auf ihr nahestehenden Personen und ohne deren Wissen abgeschlossen. Zudem mietete sie mehrere Luxusimmobilien in Linz an, bezahlte jedoch nie. In einer dieser Wohnungen erwischten sie die Polizisten bei der Festnahme.

Der 25-jährige Lebensgefährte aus Linz, gegen den zunächst auch ermittelt wurde, war in Unkenntnis über das Doppelleben seiner Freundin und zeigte sich umfassend kooperativ.

Bei ihrer niederschriftlichen Einvernahme gab die Frau an, dass sie irgendwann alles hätte bezahlen. Zudem gab sie zu Protokoll, illegal als Prostituierte tätig gewesen zu sein.

Aufgrund der vielen, erst durch die Aussage des Lebensgefährten zur Anzeige gebrachten, Straftaten lässt sich der Schaden vorerst nicht genau feststellen. Weitere Ermittlungen, vor allem hinsichtlich möglicher weiterer Opfer, sind erforderlich.

Die 21-Jährige wurde in die Linzer Justizanstalt eingeliefert.

60-Jähriger als Opfer von Internetbetrügern

Bezirk Urfahr-Umgebung

Im Zeitraum von 8. Juni 2020 bis 16. Juni 2020 wurde ein 60-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung über eine dubiose Website, die sich als weltweiter Marktführer auf den Finanzmärkten ausgab, getäuscht. Dabei wurde das Opfer per E-Mail sowie telefonisch kontaktiert. Der 60-Jährige eröffnete ein Online-Trading-Konto und führte im Zeitraum von Juni bis August 2020 in Summe sieben Überweisungen, jeweils auf ein bulgarisches Konto, durch. Dabei überwies das Opfer insgesamt eine fünfstellige Geldsumme. Im September 2020 teilten die Täter dem Opfer mit, dass sein Konto durch Gewinne auf einen Wert von über 200.000 Euro gestiegen sei. Die Auszahlung wurde ihm für Anfang 2021 versprochen, wobei er allerdings monatlich vertröstet wurde. Die Korrespondenz der Täter zum Opfer endete mit Ende Juli 2021, indem ihm mitgeteilt wurde, dass durch Verlustentwicklung das gesamte Kapital verloren gegangen sei. 
Im September 2020 traten weitere Täter mit dem 60-jährigen Opfer per E-Mail und später durch zahlreiche Telefonanrufe in Kontakt. Auch diese Täter betrieben eine gefälschte Website und täuschten damit vor, ein Handels- und Investment-Broker zu sein. Die Täter gaben sich als persönlich zugewiesene Broker, Finanzberater und später als Mitglieder einer Börsenaufsicht oder als Bankaufseher aus. Unter Verwendung eines Fernwartungsprogramms, welches das Opfer unter Anleitung der Täter auf seinem PC installierte, wurde auf dem PC ein Programm installiert, auf welchem die Kurs-, Depot- und Wertsteigerungen der verschiedenen Handelskonten visualisiert und dem Opfer vorgetäuscht wurden. 
Durch vielfaches Zureden der Täter überwies das Opfer drei Überweisungen auf ausländische Konten. Am 8. März 2021 erhielt der 60-Jährige von den Tätern 1.000 Euro von einem litauischen Konto zurück. Obwohl die Täter dem Opfer nach vermeintlich erwirtschafteten Trading-Gewinn einen Kontostand von über 80.000 Euro vortäuschten, wurde kein weiterer Betrag, trotz vielfacher Aufforderung, dem Opfer ausbezahlt, sondern der Kontakt vorläufig unterbrochen. 
Unter Vortäuschung einer Funktion der Börsenaufsicht und der Möglichkeit an das vermeintlich gesperrte Konto zu kommen, konnten die Täter das Opfer dazu bewegen, selbst ein Girokonto bei einer deutschen Bank zu eröffnen. Für die notwendigen Schließungsgebühren in Höhe von 50.000 Euro und andere Auslagen überwies das Opfer zuerst diesen Betrag auf das deutsche Konto und in einer weiteren Überweisung nochmal einen fünfstelligen Eurobetrag. 
Die Täter verschafften sich über die bereits installierte Software sodann Zugang zum deutschen Konto des Opfers, wechselten den Geldbetrag in die Kryptowährung Bitcoin und führten im selben Zusammenhang Bitcoin-Transaktionen durch, sodass das Konto des Opfers geleert wurde. Die Täter meldeten sich dann ab dem 16. April 2021 nicht mehr beim Opfer und erbrachten keine Leistung für die Zahlung. Dem Opfer ist durch den gewerbsmäßigen Betrug ein Schaden im sechsstelligen Eurobereich entstanden.

Arbeiter stürzte von Leiter

Bezirk Schärding

Ein 41-jähriger deutscher Staatsbürger montierte am 20. September 2021 gegen 8:15 Uhr an der Decke eines Firmengebäudes in Sankt Florian am Inn eine Kabelleitung. Als der Arbeiter mit der Montage fertig war, wollte er über eine Leiter wieder heruntersteigen. Dabei rutschte diese weg und der Mann stürzte etwa zweieinhalb Meter in die Tiefe. Der 41-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt in das Krankenhaus Schärding gebracht.

Schwerer Unfall bei Radrennen

Bezirk Wels-Land

Ein 35-jähriger Rennradfahrer aus dem Bezirk Wels-Land fuhr am 19. September 2021 während eines Radrennens in Steinhaus entlang der Dambachstraße. Zur gleichen Zeit lenkte ein 72-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land seinen Traktor in einem Feld neben der Dambachstraße. Auf Höhe Dambachstraße 9 beabsichtigte der 72-Jährige die abgesperrte Dambachstraße zu überqueren. Nachdem der Traktorlenker ein vorbeifahrendes Motorrad wahrnahm und davon ausging, dass es sich um das Schlussfahrzeug handelte, überquerte er die Dambachstraße. Dabei übersah er den von rechts kommenden Radrennfahrer, welcher mit dem rechten Hinterreifen des Traktors kollidierte. Der 35-Jährige kam zu Sturz und wurde schwer verletzt. Der Mann wurde nach der Erstversorgung von der Rettung in das Klinikum Wels gebracht.

Gewalt gegen Frau – Lebensgefährte in Haft

Bezirk Vöcklabruck

Am 19. September 2021 gegen 1 Uhr zeigte eine 36-jährige Rumänin aus dem Bezirk Vöcklabruck bei der Polizeiinspektion Vöcklabruck an, dass ihre Freundin, eine 32-jährige Rumänin, von ihrem 41-jährigen Lebensgefährten, beide aus dem Bezirk Vöcklabruck, gefährlich bedroht werde. Demnach habe er mehrmals zu ihr gesagt, dass er sie und ihre Familie erschießen werde und immer wieder betont, dass Blut fließen werde. Außerdem sei er gegenüber seiner Lebensgefährtin gewalttätig geworden, indem er ihr Gegenstände hinterher geworfen und sie aggressiv angeschrien habe. Das Opfer fertigte davon auch Videos an. Aufgrund der geschilderten Ereignisse und der eindeutigen Videos ordnete die Staatsanwaltschaft Wels die Festnahme des Mannes an. Diese wurde wenig später vom Einsatzkommando Cobra vollzogen, nachdem bekannt war, dass der Beschuldigte im Besitz mehrerer Waffen war. Nachdem die Beamten einen Zaun durchschneiden mussten, um zum Hauseingang zu gelangen, öffnete der Beschuldigte nach mehrmaligem Klopfen die Tür und ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei der Einvernahme gab er an, sich aufgrund seiner Alkoholisierung an nichts erinnern zu können. Gegen ihn wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot und ein Waffenverbot ausgesprochen. Sämtliche Waffen wurden sichergestellt. Der 41-Jährige wurde in die Welser Justizanstalt eingeliefert.

Jugendbande ausgeforscht

Bezirk Steyr-Land

Zwei Burschen und ein Mädchen aus dem Bezirk Steyr-Land und ein Jugendlicher aus dem Bezirk Kirchdorf im Alter zwischen 14 und 17 Jahren sind verdächtig, in der Zeit von Mitte April 2021 bis Ende Mai 2021 im Raum Bad Hall insgesamt 38 Straftaten begangen zu haben. Unter anderem brachen sie acht Mal in ein Lebensmittelgeschäft und in eine Imbissbude ein und stahlen Getränke und Lebensmittel. Der 14-jährige Haupttäter stahl außerdem im Gebiet Bad Hall und Adlwang insgesamt 20 Zeitungskassen, brach die Geldboxen auf und entnahm das Münzgeld. Nachdem es innerhalb der Gruppe zu Meinungsverschiedenheiten kam, sperrten der 14-Jährige und der 17-Jährige einen 16-jährigen Mittäter für sieben Stunden ein und bedrohten ihn gefährlich. Der Haupttäter ist außerdem verdächtig, eine Imbissbude, Verkehrszeichen und einen Gartenzaun mit einem Farbspray besprüht und verunstaltet zu haben. Weiters bedrohte er zwei Mittäter mit dem Umbringen. Bei den Straftaten entstand ein Gesamtschaden in vierstelliger Höhe. Die Beschuldigten sind umfangreich geständig und werden angezeigt.

Bei Suchtgiftermittlungen Raubüberfall geklärt

Bezirk Ried

Bei Suchtgiftermittlungen Raubüberfall geklärt

Ein 23-jähriger syrischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Ried wird beschuldigt, im Zeitraum von Jänner 2020 bis 13. September 2021 insgesamt etwa vier Kilogramm Cannabiskraut an 24 Abnehmer im Großraum der Stadt Ried im Innkreis gewinnbringend veräußert zu haben. Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung in der Wohnung des Beschuldigten stellten die ermittelnden Polizisten der Polizeiinspektion Ried etwa 600 Gramm Cannabiskraut, versteckt in einem Reisekoffer, sicher. Zudem wurde eine zum Tatzeitpunkt 17-jährige Schülerin aus dem Bezirk Ried als eine sogenannte Läuferin ausgeforscht. Sie gab etwa 600 Gramm Cannabiskraut, mehrere Stück XTC-Tabletten und mehrere Gramm Amphetamin in Form von Speed an 13 zum Großteil minderjährige Abnehmer aus den Bezirken Ried, Braunau und Grieskirchen weiter. Bei einem Abnehmer des 23-Jährigen stellten die Polizisten eine professionelle Cannabis-Indoor-Plantage, bestückt mit 11 Stück Cannabispflanzen, sicher. Dem 30-jährigen Betreiber konnte die Herstellung von zumindest 400 Gramm Cannabiskraut nachgewiesen werden.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde auch ein schwerer Raub aus dem Jahr 2020 im Suchtgiftmilieu geklärt. Der 23-jährige Beschuldigte wurde bei einer geplanten Suchtmittelübergabe in Ried von zwei vermeintlichen Suchtgiftkäufern aus dem Bezirk Ried, damals 14 und 18 Jahre alt, beraubt. Der 18-Jährige schlug ihn mit der Faust nieder und nahm in der Folge die georderten 100 Gramm Cannabiskraut und 15 Euro Bargeld an sich. Das Raubopfer erlitt durch den Angriff eine schwere Kieferverletzung. Sämtliche Beteiligte wurden aufgrund der umfassenden Geständnisse und nach mehrmaligen Rücksprachen mit der Staatsanwaltschaft Ried auf freiem Fuß angezeigt.

Bei Suchtgiftermittlungen Raubüberfall geklärt

Bezirk Ried

Bei Suchtgiftermittlungen Raubüberfall geklärt

Ein 23-jähriger syrischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Ried wird beschuldigt, im Zeitraum von Jänner 2020 bis 13. September 2021 insgesamt etwa vier Kilogramm Cannabiskraut an 24 Abnehmer im Großraum der Stadt Ried im Innkreis gewinnbringend veräußert zu haben. Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung in der Wohnung des Beschuldigten stellten die ermittelnden Polizisten der Polizeiinspektion Ried etwa 600 Gramm Cannabiskraut, versteckt in einem Reisekoffer, sicher. Zudem wurde eine zum Tatzeitpunkt 17-jährige Schülerin aus dem Bezirk Ried als eine sogenannte Läuferin ausgeforscht. Sie gab etwa 600 Gramm Cannabiskraut, mehrere Stück XTC-Tabletten und mehrere Gramm Amphetamin in Form von Speed an 13 zum Großteil minderjährige Abnehmer aus den Bezirken Ried, Braunau und Grieskirchen weiter. Bei einem Abnehmer des 23-Jährigen stellten die Polizisten eine professionelle Cannabis-Indoor-Plantage, bestückt mit 11 Stück Cannabispflanzen, sicher. Dem 30-jährigen Betreiber konnte die Herstellung von zumindest 400 Gramm Cannabiskraut nachgewiesen werden.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde auch ein schwerer Raub aus dem Jahr 2020 im Suchtgiftmilieu geklärt. Der 23-jährige Beschuldigte wurde bei einer geplanten Suchtmittelübergabe in Ried von zwei vermeintlichen Suchtgiftkäufern aus dem Bezirk Ried, damals 14 und 18 Jahre alt, beraubt. Der 18-Jährige schlug ihn mit der Faust nieder und nahm in der Folge die georderten 100 Gramm Cannabiskraut und 15 Euro Bargeld an sich. Das Raubopfer erlitt durch den Angriff eine schwere Kieferverletzung. Sämtliche Beteiligte wurden aufgrund der umfassenden Geständnisse und nach mehrmaligen Rücksprachen mit der Staatsanwaltschaft Ried auf freiem Fuß angezeigt.

Schlepperfahrzeug erwischt

Bezirk Rohrbach

Ein 38-jähriger syrischer Staatsbürger aus Deutschland fuhr mit seinem Pkw am 19. September 2021 gegen 16 Uhr auf der Rohrbacher Straße, B127, im Gemeindegebiet von St. Martin im Mühlkreis Richtung Rohrbach. Aufgrund der auffälligen Fahrweise wurde das Fahrzeug bei einer Bushaltestelle angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Polizisten fest, dass sich im Wagen sechs weitere syrische Staatsbürger im Alter zwischen 11 und 38 Jahren befanden, welche keinerlei Reisedokumente bei sich hatten und nach Deutschland wollten. Der Schlepper und die Flüchtlinge wurden festgenommen und zur PI Wels Fremdenpolizei gebracht.

Jugendbande ausgeforscht

Bezirk Steyr-Land

Zwei Burschen und ein Mädchen aus dem Bezirk Steyr-Land und ein Jugendlicher aus dem Bezirk Kirchdorf im Alter zwischen 14 und 17 Jahren sind verdächtig, in der Zeit von Mitte April 2021 bis Ende Mai 2021 im Raum Bad Hall insgesamt 38 Straftaten begangen zu haben. Unter anderem brachen sie acht Mal in ein Lebensmittelgeschäft und in eine Imbissbude ein und stahlen Getränke und Lebensmittel. Der 14-jährige Haupttäter stahl außerdem im Gebiet Bad Hall und Adlwang insgesamt 20 Zeitungskassen, brach die Geldboxen auf und entnahm das Münzgeld. Nachdem es innerhalb der Gruppe zu Meinungsverschiedenheiten kam, sperrten der 14-Jährige und der 17-Jährige einen 16-jährigen Mittäter für sieben Stunden ein und bedrohten ihn gefährlich. Der Haupttäter ist außerdem verdächtig, eine Imbissbude, Verkehrszeichen und einen Gartenzaun mit einem Farbspray besprüht und verunstaltet zu haben. Weiters bedrohte er zwei Mittäter mit dem Umbringen. Bei den Straftaten entstand ein Gesamtschaden in vierstelliger Höhe. Die Beschuldigten sind umfangreich geständig und werden angezeigt.

Rennradfahrer stürzte schwer

Bezirk Braunau

Schwer zu Sturz kam ein 50-Jähriger aus dem Bezirk Braunau am 19. September 2021 gegen 16:30 Uhr mit seinem Rennrad. Ohne einen Fahrradhelm zu tragen, fuhr er auf einem Güterweg im Gemeindegebiet von Feldkirchen bei Mattighofen Richtung Feldkirchner Bezirksstraße. Er war eigentlich in einer Gruppe von vier Personen unterwegs, verlor jedoch den Anschluss und lenkte so sein Rennrad allein den stark abschüssigen Güterweg hinunter. Am Ausgang einer Rechtskurve kam er aus bislang unbekannter Ursache zu Sturz und am Asphalt zum Liegen. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Mann mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Er erlitt Kopfverletzungen unbestimmten Grades.

Brand in Wohnhaus

Bezirk Vöcklabruck

Am 19. September 2021 gegen 15:15 Uhr bemerkte ein 81-Jähriger im Keller seines Wohnhauses in Schörfling am Attersee eine starke Rauchentwicklung. Der Rauch kam aus dem Raum, in dem sich die Sauna befindet. Diese wurde schon seit längerer Zeit nicht mehr benützt. Der Mann ging umgehend zu seiner 80-jährigen Gattin ins Erdgeschoss und beide verließen das Gebäude. Die Nachbarn, die den Brand auch bemerkten, riefen sofort die Feuerwehr. Drei Feuerwehren gelang es, den Brand zu löschen und gegen 17:30 Uhr Brandaus zu geben. Das Pensionistenehepaar und drei Feuerwehrmänner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Am Wohnhaus entstand erheblicher Sachschaden.

Auffahrunfall mit Motorrad

Bezirk Steyr Land

Ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach fuhr am 19. September 2021 kurz vor 17 Uhr mit seinem Motorrad auf der Eisenbundesstraße 115 von Ternberg Richtung Steyr. In Garsten, auf Höhe der Kreuzung mit der Dambachstraße, musste eine vor ihm in dieselbe Richtung fahrende 53-Jährige aus dem Bezirk Amstetten ihren Wagen verkehrsbedingt abbremsen. Es kam zum Auffahrunfall, bei dem der Motorradfahrer auf die dortige Böschung geschleudert wurde. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde ins Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr eingeliefert.

Vier Verletzte bei Pkw-Überschlag

Bezirk Braunau

Eine 29-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck lenkte am 19. September 2021 gegen 15 Uhr ihren Pkw im Gemeindegebiet von Lengau auf der Braunauer Bundesstraße Richtung Straßwalchen. Auf Höhe der Ortschaft Wimpassing geriet die Autolenkerin eigenen Angaben zufolge aufgrund einer kurzen Unaufmerksamkeit auf das rechte Straßenbankett und überfuhr einen Leitpflock. Sie verlor die Herrschaft über ihr Fahrzeug und kam ins Schleudern. Schlussendlich kam sie rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und kam auf der Fahrzeugseite in der angrenzenden Wiese zum Liegen. Die Fahrzeuglenkerin und ihre drei Mitfahrer, ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Schärding, eine 30-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen und ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Ried wurden unbestimmten Grades verletzt. Alle vier Personen wurden in das Lkh Salzburg eingeliefert.

Führerscheinloser versuchte vor Autobahnpolizei zu flüchten

Landesverkehrsabteilung OÖ

Ein 19-jähriger Welser fuhr am 19. September 2021 gegen 16 Uhr mit seinem Pkw auf der A1 in Fahrtrichtung Wien. Im Bereich von Allhaming wurde eine Zivilstreife aufgrund der überhöhten Fahrgeschwindigkeit auf ihn aufmerksam und führte bei der Nachfahrt eine Geschwindigkeitsmessung durch, welche eine Übertretung von 180 km/h ergab. Bei einer Pannenbucht am Beginn des Puckingerberges wollten die Beamten den Lenker zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle anhalten. Dieser missachtete jedoch den Anhalteversuch und beschleunigte seinen Wagen auf dem Pannenstreifen. Danach wechselte er wieder auf den dritten Fahrstreifen, wieder auf den Pannenstreifen und fuhr zur Ausfahrt Traun. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen die linke Leitschiene, wo sein Pkw quer zur Fahrtrichtung schwer beschädigt zum Stillstand kam. Die Polizisten konnten den unverletzten Mann widerstandslos vorübergehend festnehmen. Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurde er wieder freigelassen. Zu seiner Rechtfertigung gab er an, dass er Panik bekommen habe, weil er nicht im Besitz einer Lenkberechtigung ist. Er wird angezeigt.

Alkolenker raste durch Wels

Stadt Wels

Bei Laserkontrollen auf der Salzburger Straße in Wels maßen Polizisten am 18. September 2021 gegen 9:15 Uhr einen Pkw bei dort erlaubten 50 km/h mit 96 km/h. Zudem fuhr der Lenker mehrmals über die dortige doppelte Sperrlinie. Die Beamten fuhren ihm nach und hielten ihn wenig später zur Lenker- und Fahrzeugkontrolle an. Dabei bemerkten sie beim 46-jährigen Lenker aus dem Bezirk Ried deutlichen Alkoholgeruch. Der daraufhin erfolgte Alkotest ergab 2,26 Promille. Der Mann wird angezeigt.

Rauferei bei Abrissfest

Bezirk Linz-Land

Am 19. September 2021 gegen 1:30 Uhr kam es bei der sogenannten „Abrissparty“ im alten Gemeindeamt in Neuhofen an der Krems zu einer Schlägerei zwischen rund zehn Personen. Einer der Beteiligten führte auch ein Messer mit sich. 
Ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land war zuvor aufgrund seines unangemessenen Verhaltens vom Veranstalter von der Party verwiesen worden, kehrte jedoch mehrmals zurück. Folglich kam es zum Handgemenge zwischen ihm und dem vor Ort anwesenden Sicherheitsdienst. Mindestens drei weitere, zuvor unbeteiligte Besucher, nahmen an der Auseinandersetzung tätlich teil. Zumindest zwei Personen, ein 39-Jähriger und ein 29-Jähriger, beide aus dem Bezirk Linz-Land, erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen laufen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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