Festnahmen nach Suchtgifthandel in OÖ und Salzburg. Oö. Polizeimeldungen

Festnahmen nach Suchtgifthandel in OÖ und Salzbu

Bezirk Braunau / LKA OÖ / Salzburg

Festnahmen nach Suchtgifthandel in OÖ und Salzburg

Im April 2021 wurden in einer Wohnung in Braunau, versteckt im Rückenteil einer Ledercouch, 350 Gramm Marihuana sichergestellt. Der 23-jährige Beschuldigte wurde festgenommen, ein Verkauf von etwa 1,5 Kilogramm Marihuana konnte ihm nachgewiesen werden.
Durch Suchtgiftermittler der Kriminaldienstgruppe der Polizei Braunau wurden folglich Ermittlungen zur Herkunft der Drogen eingeleitet. Diese führten vorerst zu einem Gleichaltrigen in Salzburg.
Aufgrund gerichtlicher Anordnung wurde dessen Wohnung Anfang Juni 2021 durchsucht und dabei neuerlich ident verpacktes Suchtgift, wie in Braunau, sichergestellt.
Der 23-jährige Salzburger wurde festgenommen und in die Justizanstalt Ried eingeliefert. Ihm wurde der Verkauf von etwa 2,6 Kilogramm Marihuana nachgewiesen und festgestellt, dass er als Vermittler zwischen dem Dealer in Braunau und einem Lieferanten aus dem Burgenland (Bezirk Güssing) fungierte, wobei er zuletzt auch bei der Übergabe von einem halben Kilogramm in der Altstadt in Braunau anwesend war. Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Ried wurden nunmehr durch die Kriminaldienstgruppe in Zusammenarbeit mit Beamten des LKA OÖ/EGS Ermittlungen zum Hintermann im Burgenland und dessen Mittätern im Salzburger Flachgau eingeleitet. Nachdem die gesamte kriminelle Struktur aufgedeckt werden konnte, erfolgte Ende Juli 2021 die Festnahme des 34-jährigen burgenländischen Lieferanten in der Nähe des Flughafens Salzburg durch Kräfte der EGS. Unmittelbar darauf wurde das ermittelte Drogenversteck in Salzburg-Umgebung durchsucht.
Dabei wurde ein weiterer 30-jähriger Mittäter festgenommen und unter anderem in einem Reisekoffer, versteckt in einer Duschkabine, insgesamt vier Kilogramm Marihuana und 600 Gramm Cannabisharz sowie 7.000 Euro an Drogengeldern sichergestellt. Schlussendlich gelang es durch Auswertung von Spuren einen weiteren 32-jährigen Mittäter zu identifizieren und auch diesen im August 2021 in Salzburg-Umgebung festzunehmen.

Alle drei Hauptbeschuldigten, wobei sich zwei davon geständig zeigten, wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Ried eingeliefert. Dem Haupttäter, einem 34-jährigen Burgenländer wurde der Verkauf und die Weitergabe von 18 Kilogramm Marihuana und 1 Kilogramm Cannabisharz, den beiden Mittätern der gemeinschaftliche Verkauf von etwa zehn Kilogramm Marihuana nachgewiesen. Der Großteil der Verkäufe an Subdealer im Zeitraum von April bis Juni 2021 erfolgte im Flachgau, Salzburg als auch dem Bezirk Braunau. In Zusammenarbeit mit dem LKA Salzburg wurden Ermittlungen zu den Abnehmern und Subdealern im Salzburger Stadtgebiet eingeleitet, wobei auch dort bereits eine Person wegen dem Verkauf von größeren Mengen Marihuana in Zusammenhang mit der gegenständlichen Gruppierung inhaftiert wurde. Zusammenfassend konnten somit seit April 2021 insgesamt sechs Beschuldigte festgenommen und vier davon in die Justizanstalt Ried eingeliefert werden.
Dabei wurden bei Durchsuchungen in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg und dem Burgenland Drogen mit einem Straßenverkaufswert von ca. 50.000 Euro sichergestellt und der Verkauf von insgesamt 22 Kilogramm Marihuana geklärt.

Unbelehrbare führerscheinlose Drogenlenkerin

Bezirk Linz-Land

Unbelehrbare führerscheinlose Drogenlenkerin

Eine 24-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land fuhr am 13. September 2021 um 20:40 Uhr mit einem Pkw im Ortszentrum von St. Marien. Bei einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle zeigte die Lenkerin Symptome, welche auf eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel schließen ließen.
Die 24-Jährige, die keinen Führerschein besitzt, leistete zwar der Aufforderung zum Alkotest noch Folge, verweigerte jedoch danach sowohl einen Drogenschnelltest als auch die Vorführung zur klinischen Untersuchung. Zurückliegender Drogenkonsum wurde von der Frau eingestanden. Ihr wurde der Fahrzeugschlüssel abgenommen.
Wenige Stunden später, am 14. September 2021 um 5:55 Uhr, wurden Polizisten während der Frühverkehrsüberwachung auf einen Pkw aufmerksam, der in Schlangenlinien fuhr. Der Pkw wurde angehalten und die Lenkerin einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei der Pkw-Lenkerin wiederum um die 24-Jährige handelte. Sie zeigte deutliche Anzeichen einer Suchtmittelbeeinträchtigung. Einen Drogenschnelltest und die Vorführung zur klinischen Untersuchung verweigerte sie erneut. Anzeigen folgen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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