Giftköder in Hallein entdeckt – Tierärzte und Polizei informiert / Verhaltenstipps vom Landesveterinärdirektor

(LK)  Am Salzachufer in der Stadt Hallein wurden nockerlgroße, mit Gift versetzte Köder entdeckt. „Die Vermutung liegt nahe, dass die toxischen Fleischteile von Hundehassern verteilt wurden und Vierbeiner beim Gassigehen vergiften sollen. Ich habe vorsichtshalber die Tierärzte auf den Vorfall hingewiesen. Tragischerweise kommen solche Fälle immer wieder vor“, appelliert Landesveterinärdirektor Josef Schöchl.

Landesveterinärdirektor Josef Schöchl warnt jedenfalls alle Tierbesitzer und gibt wertvolle Tipps, wie man seinen Vierbeiner vor den Giftködern bestmöglich schützen kann und reagieren sollte:

  • Bei jedem Spaziergang mit dem Hund möglichst aufmerksam aufpassen, was das Tier aufspürt und eine Aufnahme, wenn möglich, verhindern.
  • Wenn man etwas Verdächtiges auf Straßen, Wegen, Wiesen und Wäldern entdeckt, vorsichtig in ein sicheres Behältnis, zum Beispiel in ein Gassisackerl einpacken und entfernen. Den Vorfall oder die Beobachtung der Polizei melden.
  • Wenn sich der Hund auffällig oder eigenartig verlässt, einen Tierarzt konsultieren.
So sehen die Giftköder aus, die in Hallein am Salzachufer ausgelegt wurden. Landesveterinärdirektor Josef Schöchl gibt nun den Hundebesitzern Tipps, wie man seine Hunde davor bestmöglich schützt.
© Polizei Salzburg

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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