LH-Stv. Haberlander: „Oberösterreich startet als eines der ersten Bundesländer mit den Auffrischungs-Impfungen an den öffentlichen Impfstandorten“


Als eines der ersten Bundesländer hat das Land Oberösterreich nun auch mit den Auffrischungsimpfungen in den öffentlichen Impfstraßen gestartet. Der sogenannte „dritte Stich“ wird demnach ab sofort neben den, seit Anfang der Woche laufenden Impfungen in den Alten- und Pflegeheime, in den Krankenanstalten und bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, auch in den öffentlichen Impfstraßen des Landes angeboten. Am Standort Volkshaus Neue Heimat in Linz konnte heute bis 12 Uhr mittags bereits bei rund 30 Personen der Impfschutz aufgefrischt werden 

Gemäß den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums haben in Oberösterreich zuerst die Drittimpfungen für die Älteren Menschen in Alten- und Pflegeheimen bzw. bei Risiko- und Hochrisikopatient/innen begonnen. Ab sofort können aber alle Personen, denen laut NIG-Vorgabe bereits eine dritte Impfung empfohlen wird, ihren Impftermin jederzeit auf ooe-impft.atbuchen. Hier stehen bereits freie Termine bis 8. Oktober zur Verfügung, die laufend erweitert werden.

„Mit der Impfung der ersten rund 30 Personen an einer öffentlichen Impfstraße erreichen wir den nächsten Schritt von „Österreich Impft“ und ich freue mich, dass wir als eines der ersten Bundesländer damit begonnen haben. Ein großer Dank an alle beteiligten Impfpartner, insbesondere an die Ärztinnen und Ärzte und das Rote Kreuz, die die rasche Umsetzung möglich gemacht haben“, sagt LH-Stv. und Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander.

Drittimpfungen in Alten- und Pflegeheime, Spitäler und Hausärzt bzw. Hausärztinnen bereits im Laufen

Schon diese Woche wurde in den in den Alten- und Pflegeheimen mit der Booster-Impfung gestartet. Die Einrichtungen können den benötigten Impfstoff selbstständig über den e-Shop der Bundesbeschaffungs-GmbH (BBG) abrufen. Auch die Spitäler führen bereits Impfung ihrer Hochrisiko- und Risikopatientinnen und -patienten durch. Dabei handelt es sich vor allem um Menschen mit Vorerkrankungen oder körperliche Gegebenheiten mit besonders hohem Risiko. Sie werden vom Spital über die Möglichkeit der Auffrischungsimpfung informiert. Den Betroffenen obliegt es dann, wo sie sich impfen lassen wollen: beim eigenen Hausarzt oder im Krankenhaus. Für die Auffrischungsimpfungen bei den Hausärztinnen und –ärzten, wird empfohlen, direkt mit dem eigenen Hausarzt, der eigenen Hausärztin Kontakt aufzunehmen, um einen Termin zu vereinbaren.

Impfstoffe von Pfizer/BioNtech und Moderna für  die 3. Dosis

Die Auffrischungsimpfungen erfolgen mit mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNtech und Moderna, unabhängig davon welcher Impfstoff davor verwendet worden ist – das entspricht den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums.

Gemäß den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums erhalten folgende Personengruppen eine weitere Dosis (impfstoffabhängig 2. oder 3. Dosis):

Im Zeitraum 6 bis 9 Monate nach Abschluss der vollständigen Immunisierung folgende Risikogruppen:

  • Alle Personen älter als 65 Jahre sowie Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen
  • Alle Personen (ab 12 Jahre, unabhängig vom Alter) mit Vorerkrankungen und besonders hohem oder hohem Risikoprofil
  • Alle Personen, bei denen die Grundimmunisierung mit den Vektorimpfstoffen von Johnson&Johnson (eine Dosis) und Astra (zwei Dosen) durchgeführt wurde

Im Zeitraum 9 bis 12 Monate nach Abschluss der vollständigen Immunisierung aller anderen Personen über 16 Jahren,

  • insbesondere Personal im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie in pädagogischen Einrichtungen

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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