Verwaltungsgericht zu Gjaidalm-Liften: Urteil ist wegweisend auch für andere naturfeindliche Tourismus-Projekte

Die Zukunft und Chancen liegen im sanften, naturverträglichen Tourismus

„Der Schutz unserer Natur hat sich durchgesetzt. Das ist gut und richtig. Das Verwaltungsgericht hat ganz klar erkannt, dass durch diesen Skilift die Natur irrreversibel geschädigt wird und dies in keiner Relation zu den wirtschaftlichen Interessen steht. In diesem Sinne ist dieses Urteil für uns Grüne auch wegweisend für andere Projekte. Tourismus-Projekte, die ebenfalls schwerste Eingriffe in Natur und Umwelt bedeuten. Davon muss Oberösterreich abgehen und auf sanften Tourismus einschwenken“, kommentiert die Grüne Tourismussprecherin LAbg. Ulrike Schwarz das Urteil des Verwaltungsgerichts Oberösterreich zur Errichtung einer Schleppliftanlage auf der Gjaidalm.

Das wohl prominenteste und zugleich umstrittenste Projekt ist wohl die geplante Skiverbindung im Stodertal. Die geplante Skischaukel würde rund 40 Hektar Wald vernichten und Naturraum zerschneiden. Ein Skigebiet auf dieser Höhe auszubauen, entbehrt zudem jeder Logik, da der Naturschnee durch die Klimaerwärmung immer weniger wird.

„Dies wird die nächste Nagelprobe für den heimischen Tourismus. Wir haben eine derartige großartige Natur, wahre Perlen. Wir müssen sie nutzen, ohne sie zu beeinträchtigen oder gar zu zerstören. Das gelingt nur durch sanften, naturnahen und nachhaltigen Tourismus“, betont Schwarz.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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