LR Hiegelsberger: Holzbauweise und Niedrigenergiestandard – 2022 ist Baustart für richtungsweisendes Agrarbildungszentrum in Waizenkirchen

Bei der heutigen Projektvorstellung konnten sich lokale Entscheidungsträger und die Verantwortlichen aus dem Schulbereich ein genaues Bild vom zukünftigen Bildungs-Hotspot in Waizenkirchen machen. „Holzbau, klare Formensprache und ein durchdachtes Raumkonzept – Das Architektur-Büro Megatabs hat den Architektur-Wettbewerb verdient gewonnen. Durch die Zusammenführung der drei Fachschulen Bergheim, Mistelbach und Waizenkirchen entsteht das mittlerweile vierte Agrarbildungszentrum in Oberösterreich. 30 Millionen Investition schaffen die optimale Umgebung für den Schulbetrieb und den Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Einziger Wermutstropfen der heutigen Präsentation: Aufgrund der Hochkonjunktur im Bausektor wird sich der Baustart um ein Jahr auf 2022 verzögern“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Beste Bedingungen für Schulbetrieb

Der neue Schulkomplex wird in Holzbauweise und Niedrigenergiestandard errichtet. Das Architekturbüro Megatabs hat den Wettbewerb, an dem sich 20 Büros beteiligt haben, für sich entscheiden können. Das Siegerprojekt mit knapp 8.000 Quadratmetern Nutzfläche fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, erfüllt sehr hohe bauökologische Ansprüche und wird vor allem eine Top-Atmosphäre für landwirtschaftlichen Unterricht auf der Höhe der Zeit schaffen. Da die Auslastung der Baufirmen gerade sehr hoch ist und ein Baustart noch in diesem Jahr das verfügbare Budget gesprengt hätte, wird der Baustart auf 2022 verlegt. Mit dem Start des Unterrichts in den neuen Gebäuden ist 2025 zu rechnen. „Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Grundpfeiler unserer wirtschaftlich starken ländlichen Regionen. Investitionen in die Bildung sind der entscheidende Faktor, um diese Stärken auch langfristig abzusichern. Wir hatten im landwirtschaftlichen Schulwesen in Oberösterreich noch nie derartige hohe Anmeldezahlen wie aktuell“, erläutert Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Erfolgreiches Konzept der agrarischen Ausbildungszentren:

Nach dem ABZ Lambach, Altmünster und Hagenberg entsteht nun das vierte Agrarbildungszentrum in Waizenkirchen. Dieses neue Konzept bietet viele Vorteile wie vielfältige Spezialisierungen und die Zusammenführung der Fachrichtungen Landwirtschaft und Betriebs- und Haushaltsmanagement. Die größeren Schulstandorte mit modernen Lehrmittel dienen auch verstärkt der Erwachsenenbildung. „Die bisherigen Erfahrungen mit dem Konzept der Agrarbildungszentren sind sehr positiv. Vielfältige und hochqualitative Bildungsangebote für junge Menschen und Erwachsene sind der Schlüssel für Lebenszufriedenheit und einer gesunden wirtschaftlichen Entwicklung im ländlichen Raum. Lebenslanges Lernen ist auch hier der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg. Vom neuen Schulstandort wird die gesamte Region profitieren“, so Hiegelsberger abschließend.

LH Stelzer / LR Achleitner: Oö. Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin besser als vor der Corona-Krise

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer / Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Zahl der offenen Stellen weiter gestiegen – Qualifizierung ist Gebot der Stunde, daher Aus- und Weiterbildungsgarantie für alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher“

„Oberösterreichs Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin besser als vor der Corona-Krise: Im August gab es mit 687.000 Beschäftigte um 6.000 mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019, zugleich lag die Zahl der Arbeitslosen im August mit 32.350 auch um 524 unter der Zahl von 2019. Die Arbeitslosenrate war in OÖ im August mit 4,5 % ebenfalls niedriger als die Quote vom August 2019 mit 4,6 %. Österreichweit betrug die Arbeitslosenquote im August 6,9 %. Die Zahl der offenen Stellen in unserem Bundesland ist weiter gestiegen: 31.218 offene Stellen insgesamt, also sofort und nicht sofort verfügbar, bedeuten nicht nur einen Anstieg von 8.390 gegenüber 2019, sondern auch nach wie vor fast genauso viele wie Arbeitssuchende. Daher ist Qualifizierung das Gebot der Stunde, wir bieten deshalb jeder Oberösterreicherin und jedem Oberösterreicher eine Aus- und Weiterbildungsgarantie“, stellen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner zu den Arbeitsmarktdaten für den August in Oberösterreich fest.

„Zahlen und Statistiken sind die eine Seite, menschliche Schicksale, die hier dahinter stehen, die andere, viel wichtigere Seite. Auch wenn sich die Arbeitsmarktsituation in OÖ erfreulicherweise deutlich gebessert hat, ist nach wie vor jede und jeder Arbeitslose noch eine und einer zu viel. Zugleich geht es auch darum, der Wirtschaft die dringend benötigten Arbeits- und Fachkräfte zu verschaffen – die Zahl der offenen Stellen, 31.218, untermauern den Bedarf“, betonen Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner.

In Oberösterreich kommt bereits auf fast jeden Arbeitssuchenden eine offene Stelle, aber häufig mangelt es an der passenden Qualifikation. „Qualifizierung ist daher das Gebot der Stunde und hier wollen wir mit unserer Aus- und Weiterbildungsgarantie für jede Oberösterreicherin und jeden Oberösterreicher ansetzen. Das bedeutet, wir garantieren, dass jede und jeder in unserem Bundesland, die oder der das in Anspruch nehmen will, ein passendes Aus- oder Weiterbildungsangebot zur Verfügung gestellt bekommt“, heben Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner hervor.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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