AK-Präsident Kalliauer bei Gala im Ars Electronica Center: „Wir haben mit unserem Zukunftsfonds einen Nerv getroffen“

„Wir sind hier, um Halbzeitbilanz zu ziehen, Erfahrungen auszutauschen und in die Zukunft zu blicken. Aber wir sind auch hier, um mit den notwendigen Corona-Regeln einen geselligen Abend zu verbringen“, sagte AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer am Montagabend bei der Zukunftsfonds-Gala im Ars Electronica Center in Linz. Startschuss für den AK-Zukunftsfonds war im Jänner 2019. In fünf Jahren werden insgesamt 30 Millionen Euro für Projekte ausgeschüttet, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in unserer digitalisierten Welt verbessern wollen – sei es in Sachen Weiterbildung, einer Mitarbeiter-App oder mit einem Exoskelett, das die Beschäftigten in der Produktion bei der Überkopfarbeit entlastet.

Die Halbzeitbilanz kann sich wirklich sehen lassen: Bisher wurden 143 Projekte gefördert und damit rund 75.0000 Personen erreicht. „Wir haben mit unserem Zukunftsfonds einen Nerv getroffen. Besonders stolz sind wir darauf, wie unterschiedlich die Projekte sind. Vom Zehn-Mann-Betrieb im Familienbesitz, der innovatives Home-Office umsetzt, bis zur voestalpine und der Energie AG, zwei Vorzeigeunternehmen in unserem Bundesland, sind alle Bereiche vertreten. Und das in allen Bezirken. Wir haben Projekte in Altenheimen, in einem Betrieb für Gummiproduktion und auch die Diözese Linz hat mit den Beschäftigten Digitalisierung umgesetzt“, so Präsident Kalliauer.

Bei der Gala im Ars Electronica Center gab es die Möglichkeit, sich mit Projektleitern/-innen, Betriebsräten/-innen und Partnern/-innen des AK-Zukunftsfonds auszutauschen. Weiters wurden die spannendsten Projekte präsentiert und Experten/-innen diskutierten über die weitere Entwicklung im Bereich der Digitalisierung. Gäste der Gala konnten außerdem gratis die Ausstellung „Die Arbeit in und an der Zukunft“ besuchen, die derzeit im AEC in Kooperation mit der AK gezeigt wird.

Wie geht es nun weiter mit dem AK-Zukunftsfonds? „Bis Mitte 2023 werden noch Projekte angenommen. Man kann nach einem erfolgreichen Abschluss auch ein neues Projekt oder eine Weiterentwicklung über unseren Zukunftsfonds einreichen. Wir beschäftigen uns natürlich auch intensiv mit den bisherigen Ergebnissen und wollen Fragen beantworten wie: Welche Techniken werden den Arbeitsalltag bestimmen? Wie wird Arbeitszeit in Zukunft organisiert? Welche Gesetze und Regelungen müssen beim Home-Office angepasst werden?“, sagte Kalliauer.

Credits: © AK OÖ/Spitzbart

Gerfried Stocker, der Leiter des AEC, Mariana Karepova, die Leiterin des österr. Patentamtes und stv. AK-Zukunftsfonds-Juryvorsitzende und AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer (von links).
AK Präsident Dr. Johann Kalliauer und Mag. Bernhard Mader, der in der Arbeiterkammer OÖ den Zukunftsfonds betreut, mit einem Exoskelett.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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