Lokalgast verletzt und Polizisten attackiert – Haft – aktuelle oberösterreichische Polizeimeldungen

Bezirk Schärding

Lokalgast verletzt und Polizisten attackiert – Haft

Ein 29-Jähriger aus dem Bezirk Schärding suchte am 29. August 2021 gegen 1:20 Uhr in Schärding in einem Lokal mehrmals mit den anwesenden Gästen Streit und verletzte schließlich eine Person, indem er ihr mit der Hand ins Gesicht schlug. Dabei wurde auch die Brille des Opfers beschädigt.
Anschließend flüchtete der Verdächtige aus dem Lokal und durch die Innenstadt von Schärding.
Nach einer Fahndung im Nahbereich konnte der 29-Jährige im Jahn Park angetroffen werden. Der Mann, der stark alkoholisiert und aggressiv war, verweigerte die Identitätsfeststellung und wurde daraufhin von Polizisten festgenommen.
Nach Ausspruch der Festnahme ergriff der 29-Jährige die Flucht, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung im Bereich des Linzer Tores von den Beamten eingeholt und angehalten werden.
Im weiteren Verlauf widersetzte er sich mit Gewalt gegen die einschreitenden Polizeibeamten und erfasste diese mit beiden Händen am Oberkörper, woraufhin ein Gerangel entstand. Weiters versuchte er auf einen der Polizeibeamten mit den Fäusten einzuschlagen. Daraufhin kam es zu einem Pfeffersprayeinsatz und der Angriff des 29-Jährigen konnte gestoppt werden. Anschließend wurde er zur PI Schärding eskortiert und in den Arrest abgegeben. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried wurde der einschlägig Vorbestrafte in die Justizanstalt Ried eingeliefert.

Brandereignis – Polizeihubschrauber zur Unterstützung angefordert

Bezirk Gmunden

Brandereignis – Polizeihubschrauber zur Unterstützung angefordert

Am 30. August 2021 vormittags heizten zwei Angestellte im Alter von 52 und 59 Jahre, beide aus der Steiermark, in Obertraun im Zuge eines Wartungsganges oberhalb der Gleiskörper den Ofen ihrer Diensthütte ein, damit sie sich beim Abstieg dort aufwärmen können. Nachdem der Ofen befeuert wurde, stiegen beide weiter auf, um ihrer Tätigkeit nachzukommen.
Nach einiger Zeit bemerkte der 52-Jährige, dass vom Tal bzw. aus Richtung ihrer Diensthütte Rauch zu ihnen aufstieg. Aus diesem Grund stiegen er und sein Kollege wieder ab und stellten um 12 Uhr fest, dass die Hütte in Brand geraten war.
Der Brand war bereits so weit fortgeschritten, dass keine Löschmaßnahmen ohne Eigengefährdung mehr durchgeführt werden konnten. Deshalb verständigten sie unverzüglich via Notruf die Feuerwehr.
Da die Hütte ca. 120 Meter oberhalb der letzten natürlichen Wasserquelle (Hallstättersee) lag und vorerst der Aufbau einer Löschwasserleitung für die Einsatzkräfte zu gefährlich gewesen wäre (es stand im Raum, dass die Hütte bzw. Teile davon talwärts abstürzen), wurde der Hubschrauber der Flugpolizei, Libelle Oberösterreich, zur Unterstützung angefordert.
Durch den angeforderten Hubschrauber wurden ca. 11000 Liter Wasser mittels „Bambibag“ zur brennenden Hütte aufgeflogen und über dieser abgeworfen.
Der Brand konnte dadurch soweit eingedämmt werden, dass die Feuerwehr schließlich gefahrlos einen Bodenangriff mittels einer ca. 120 Höhenmeter überwindenden Pumpleitung starten und die letzten verbleibenden Glutnester ablöschen konnte.
Um 15:13 Uhr konnte schließlich Brand Aus gegeben werden.
Aufgrund der nasskalten Witterung und der daraus resultierenden Durchfeuchtung des Bodens kam es zu keinem Übergriff bzw. zu keinem Ausbreiten der Flammen auf die umliegende Vegetation, außer in einem kleinen Bereich um die Hütte.
Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Obertraun, Hallstatt sowie Scharnstein.
Zudem übernahm der Bergrettungsdienst Obertraun mit zehn Mann die Sicherung des Geländes sowie der Löschwasserleitung.
Weiters befanden sich drei Beamte der PI Bad Goisern sowie die Crew des Hubschraubers der Flugpolizei „Libelle Oberösterreich“ im Einsatz.
Aufgrund der Gefährdung durch herabstürzende Teile sowie für den Transport der Löschausrüstung waren die Gleiskörper der ÖBB zwischen 12:42 Uhr und 13:55 Uhr sowie zwischen 15:28 Uhr und 16:15 Uhr und der Ostufer Wanderweg in der Zeit von 12:42 Uhr und 15:07 Uhr gesperrt.
Eine Brandstiftung kann ausgeschlossen werden, die Brandursache lässt sich nicht mehr rekonstruieren, dürfte jedoch mit Sicherheit vom eingeheizten Ofen ausgehen.

Katze ausgewichen – gegen Werbetafel geprallt

Bezirk Braunau

Katze ausgewichen – gegen Werbetafel geprallt

Ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Braunau fuhr am 30. August 2021 um 9:30 Uhr mit seinem Pkw in Lengau auf der L508 in Richtung Schneegattern. Dabei wollte er lt. seinen Angaben einer Katze ausweichen und verlor vermutlich aufgrund des starken Regens die Kontrolle über sein Fahrzeug. In weiterer Folge kam er links über die Gegenfahrbahn ab und kollidierte, nachdem er 20 Meter über eine Wiese fuhr, mit einer massiven Werbetafel.
Der 55-Jährige wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt und nach Erstversorgung durch das RK Frankenmarkt und dem Gemeindearzt ins UKH Salzburg verbracht. Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden. Weiters wurde die Werbetafel annähernd vollständig zerstört, sowie ein Straßenleitpflock ausgerissen.

Kriegsmaterial geborgen

Bezirk Eferding

Am 30. August 2021 wurde durch eine beauftragte Firma ein unbebautes Grundstück in 4072 Alkoven wegen einem bevorstehenden Hallenbau nach Kriegsmaterial abgesucht.
Der Grund der beauftragten Suche ist, dass es sich bei dem Areal um einen ehemaligen Militärflugplatz des 2. Weltkrieges handelt und bei Grabungsarbeiten dort meistens Kriegsmaterial zum Vorschein kommt.
Bei der Suche am 30. August 2021 wurde vom 34-jährigen Räumungsleiter mit einem Metallsuchgerät ein Trommelmagazin eines Kampfflugzeuges mit scharfer Munition, mehrere abgeschossene Bodenwaffenmunition, Teile von Karabiner, eine Kampfpistole, Teile eines Kampflugzeuges und verschiedener Kriegsmaterialschrott geborgen.
Der verständigte Entminungsdienst des BMVLS brachte das Kriegsmaterial zur Entsorgung. Personen waren durch die Auffindung des Kriegsmaterials nicht gefährdet.

Videos gesichtet – Straftaten geklärt

Bezirk Vöcklabruck

Am 26. August 2021 gegen 16 Uhr führten Polizisten Kontrollen nach dem Jugendschutzgesetz am Bahnhof in Schwanenstadt durch. Im Warteraum konnten mehrere Jugendliche angetroffen werden, die Zigaretten rauchten.
Weiters konnte beim Betreten des Warteraums starker Cannabisgeruch wahrgenommen werden. Es zeigten sich dazu zwei Burschen im Alter von 14 und 18 Jahren aus dem Bezirk Wels-Land geständig, wobei beim 18-Jährigen eine Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt werden konnte. Der 14-Jährige gab drei Behältnisse mit Anhaftungen von Cannabiskraut freiwillig heraus. Beide wurden zur PI Schwanenstadt verbracht, wo ein durchgeführter Drogenschnelltest positiv verlief. 
Bei der Vernehmung der beiden konnte auf deren Mobiltelefone Videos gesichtet werden, worauf die beiden Burschen und ein weiterer Bursch im Alter von 16-Jahren aus dem Bezirk Vöcklabruck am 21. August 2021 gegen 0:46 Uhr eine Zeitungskassa aufbrachen und diese in einem Müllcontainer entsorgten. 
Weiters konnten mehrere Videos gesichtet, werden als die drei Beschuldigten am Stadtplatz Schwanenstadt ihr Unwesen trieben, indem sie Reklametafeln umwarfen, Gastro-Sonnenschirme mitnahmen gegen die abgesperrten Tische und Sesseln der Gastgärten traten.
Am Bahnhof in Schwanenstadt zündeten die drei Beschuldigten ein Telefonbuch an.
Die drei Burschen werden bei der Staatsanwaltschaft Wels sowie bei der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck angezeigt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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