WKOÖ: Mechatroniker werben mit Kampagne „mechat“ um Berufsnachwuchs – Jugend soll für eine Lehre in der Mechatronik begeistert werden

Die aktuelle Kampagne „mechat“ der Landesinnung der Mechatroniker möchte junge Menschen für eine Lehre im spannenden Beruf der Mechatronik gewinnen. Im Vordergrund steht dabei, was der Mensch will. Oder wie man in Oberösterreich dazu sagt: Was der Mensch „mechat“. Arbeiten ist für viele eine Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen. Eine Mechatronik-Lehre erfüllt diesen Wunsch vielfach. Sechs verschiedene Hauptmodule bilden zusammen mit zwei Spezialmodulen verschiedene Optionen für spannende Tätigkeiten. Ob E-Bikes servisieren, die Mobilität der Zukunft weiterentwickeln oder mitbestimmen, was Maschinen tun sollen – Mechatronik ist eine Ausbildung mit Zukunft. Die Kampagne, die im Herbst mit Schwerpunkt auf Social Media startet, bringt das auf den Punkt.

„Der Lehrberuf Mechatronik ist eine innovative, qualitativ hochwertige und vielseitige Ausbildung. Die Verknüpfung von Mechanik, Elektrik und Elektronik sowie Informatik bietet ein breites Einsatzgebiet. Die Kenntnis und Einsetzbarkeit dieser Schlüsseltechnologien machen Mechatroniker zu gefragten Fachkräften der Zukunft“, so Innungsmeister August Stockinger.

Die Mechatronik ist und bleibt ein spannendes Aufgabenfeld mit unglaublich vielen Möglichkeiten. Der Bogen spannt sich von der Automatisierungstechnik und Robotik über komplexe Fertigungsmaschinen und –anlagen bis hin zur Medizingerätetechnik sowie Büro- und EDV-Systemtechnik. Vor Kurzem wurde der neue Beruf „Fahrradmechatroniker“ geschaffen, denn heute ist sogar das Fahrrad und besonders das E-Bike ein komplexes mechatronisches Gerät. „In unserer immer komplexer werdenden Welt wird es in Zukunft kaum noch eine Anwendung geben, die ohne Mechatronik auskommt. Die E-Mobilität, das Smart Home, das selbst fahrende Auto, das Internet der Dinge, alles, was vor Kurzem als Zukunftstechnologie gegolten hat, ist auf einmal greifbar nahe, und die technische Entwicklung geht rasant weiter. Als Mechatroniker ist man mittendrin in dieser spannenden neuen Welt“, so Stockinger.

Die oberösterreichischen Mechatroniker zählen derzeit 1450 aktive Mitglieder, davon rund 180 Ausbildungsbetriebe, die über 500 Lehrlinge in den verschiedensten technischen Berufen ausbilden. Insgesamt beschäftigen die heimischen Mechatroniker über 10.000 Arbeitnehmer, Tendenz steigend. Fachkräfte und Lehrlinge werden dringend gesucht.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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