Frutura – Bienenschutz und modernste Lebensmittellogistik für Oberösterreich

Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln aus der Region mehr ist als ein Trend der Zeit – sie ist zu einem Grundbedürfnis der Menschen geworden. Mit dem neuen Logistikzentrum in Vorchdorf kann Frutura die ständig steigende Nachfrage abdecken und vor allem die Lieferketten sicherstellen. Der neue Standort in Oberösterreich bietet dafür optimale Voraussetzungen. Das neue Logistikzentrum ist verkehrstechnisch an die wichtigsten Straßen- und Bahnverbindungen des Landes angebunden und durch den Umbau der bestehenden Gebäude kann eine Struktur geschaffen werden, die den Herausforderungen der Zukunft entspricht.
Für das Projekt wird kein zusätzlicher Boden versiegelt, alle Maßnahmen basieren auf der Revitalisierung und Neugestaltung vorhandener Bauwerke und unter Einhaltung strenger ökologischer Richtlinien.
Insgesamt entstehen in Vorchdorf 15.000 Quadratmeter LagerKühlflächen, die Stromversorgung erfolgt über eine 800 kWp PhotovoltaikAnlage, die am Dach des Logistikzentrums errichtet wird. Die neue „Frische-Drehscheibe“ in Vorchdorf soll Mitte 2022 in Betrieb gehen und die tägliche Versorgung der Menschen mit gesunden Lebensmittel nachhaltig garantieren und optimieren. Das Investitionsvolumen beträgt rund 20 Millionen Euro, 100 Arbeitsplätze
werden geschaffen. Die Frutura versorgt mit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich 1,3 Millionen Haushalte in Österreich mit Obst und Gemüse. Rund 150.000 Tonnen Lebensmittel und bis zu 1.000 unterschiedliche Artikel
sollen in Zukunft jährlich über das Logistikzentrum in Vorchdorf abgewickelt werden.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer: „Oberösterreich befindet sich aktuell in einer starken Aufschwung-Phase mit so vielen Beschäftigten wie noch nie. Der neue Standort und die 100 zusätzlichen Arbeitsplätze, die in Oberösterreich durch Frutura geschaffen werden, sind ein weiteres Signal dieses Aufschwungs und dafür, dass Unternehmen auf den Standort Oberösterreich vertrauen. Der neue Frutura-Standort zeigt vor allem auch auf, dass wir in Oberösterreich einen konsequenten Weg des Klimaschutzes gehen – mit einem sorgsamen Umgang mit unserer Lebensgrundlage Boden, mit aktivem Bienenschutz durch große Blühflächen oder den Solarzellen am Dach des Gebäudes. Es zeigt sich, bei uns in Oberösterreich gehen ein starker
Wirtschaftsstandort und ein aktiver Schutz unserer Lebensgrundlagen Hand in Hand.“


Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: „Wir erleben gerade eine starke Hinwendung zum Regionalen und zu
unserer natürlichen Umgebung. Die Menschen suchen aktiv nach Lebensmittel aus der Region, engagieren sich für die Bienen und den Klimaschutz. Mit dem Unternehmen Frutura etabliert sich ein starker Partner in diesen Fragen dauerhaft in Oberösterreich. Für den wachsenden Gemüsebau hierzulande eröffnet das auch eine weitere
Absatzschiene. Eine reibungslose Logistik lässt die Vorteile regionaler Versorgung noch klarer hervortreten.“

Geschäftsführerin Frutura Katrin Hohensinner: „Die Frutura ist sich als Österreichs größter Produzent und Vermarkter von Obst und Gemüse ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen und der Gesellschaft bewusst. Unsere Unternehmensgruppe legt sehr großen
Wert auf ressourcenschonendes Wirtschaften. Unser Obst und Gemüse wächst ganzjährig klima- und ressourcenschonend und mit dem neuen Verteilerzentrum in Vorchdorf wollen wir auch logistisch neue Maßstäbe
setzen. Wir sehen uns als Pionier einer nachhaltigen und regionalen Landwirtschaft. Das ist Teil unserer Firmenphilosophie, mit der wir ein Umdenken in der Gesellschaft vorantreiben wollen. Das Land Oberösterreich ist bei der Umsetzung unseres Projekts in Vorchdorf ein verlässlicher Partner. Dafür bedanke ich mich herzlich.“

Starkes Netzwerk für den Bienenschutz
Das Land Oberösterreich und die Gemeinde Vorchdorf sind Partner beim Gesellschaftsprojekt „BioBienenApfel“, das von Frutura ins Leben gerufen wurde. Das ehrgeizige Ziel dieser Initiative: Unter dem Motto „Give Bees a Chance“ sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre in Österreich bis zu 1.200 Hektar neue Blumenwiesen aufblühen und damit Lebensraum für bis zu einer Milliarde Bienen entstehen. Prominente Unterstützer sind unter anderem Tennisprofi Dominic Thiem, F1-Weltmeister Sebastian Vettel, das deutsche Topmodel Charlott Cordes, Hollywood StarTätowierer Mario Barth, NHL-Stürmer Marco Rossi, Doppelweltmeisterin Lizz Görgl und Österreichs Fußball-Nationalteam-Trainer Franco Foda.

Bienen fliegen auf Oberösterreich
Das Land Oberösterreich bemüht sich mit einer Vielzahl an Maßnahmen um den Schutz der Wildbienen und die Unterstützung der Imker/innen. Mit dem OÖ Landesverband für Bienenzucht und dem Bienenzentrum unterstützt das Land OÖ zwei Institutionen, die in ihren jeweiligen Bereichen unsere heimischen Bestäuber, ob Honigbiene oder wilde
Verwandte, unterstützen. Eigene Landesförderprogramme, die Unterstützung von Forschungsprojekten, die Initiative Natur im Garten und vor allem die vielen Einzelmaßnahmen zur Anlage von Blühflächen machen Oberösterreich zum Bienenland Nummer Eins in Österreich. Allein die Blühstreifenaktion des Bienenzentrum Oberösterreich gemeinsam mit dem Maschinenring wird auch 2021 wieder über 100 Hektar zusätzliche Blühflächen realisieren. Über 80.000 Völker
Honigbienen bringen Oberösterreich zum Summen.

Das Land Oberösterreich und die Frutura gehen beim Bienenschutz einen gemeinsamen Weg, daher wird die Kooperation in diesem Bereich mit der Einbeziehung weiterer Gemeinden und Unternehmen in Zukunft noch
vertieft.

BioBienenApfel Partnergemeinde Vorchdorf
Unter dem Motto „das ganze Land blüht“ schafft auch Vorchdorf mit verschiedenen Projekten, unter anderem dem Projekt BioBienenApfel Lebensräume für Honigbienen und wilde Bestäuber. Vorchdorf, der Markt voller Leben, möchte mit Bienen- und Insektenweiden den für uns Menschen so wichtigen Lebewesen mehr Lebensraum bieten und die
Biodiversität stärken. Primäres Ziel des Projektes ist es, den gesellschaftlichen Wandel und die Weiterentwicklung der Landwirtschaft zu gestalten und zu begleiten.
Im Rahmen einer Kooperation mit der Firma Frutura wurde bereits auf einer rund einen Hektar großen landwirtschaftlichen Fläche das Saatgut für eine Bienen- und Insektenweide nahe dem Ortszentrum angebaut. Das Projekt soll die Menschen in der Region für einen respektvollen Umgang mit Natur, Umwelt und Leben begeistern. Es soll animieren, mitzumachen und selbst einen wertvollen Beitrag zu leisten. Natürlich wird auch das Gelände rund
um das künftige Frutura-Logistikzentrum genutzt, um neuen Lebensraum für die Bienen zu schaffen.
„Bienen sind nicht nur wichtige Bestäubungshelfer für unsere Landwirtschaft, sie erhalten auch unser Ökosystem im Gleichgewicht. Es liegt deshalb in unserer Verantwortung, sie zu schützen. Die Artenvielfalt, wo immer möglich zu unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe, der sich auch das Land Oberösterreich verschrieben hat.“


Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: „Bienenschutz ist gleichzeitig Klimaschutz! Dieser großen Aufgabe widmet sich in Oberösterreich unter anderen das OÖ Bienenzentrum. Von der Landwirtschaft über die Imkerei bis hin zu privaten Gartenbesitzer/innen finden hier alle einen kompetenten Ansprechpartner zum Wohle der Bienen. Dieses Know-How wurde auch für die Unterstützung des BioBienenApfel-Projekts genutzt. So entstehen starke Netzwerke zum Schutz unserer wichtigen Bestäuber.“


Eigentümer Johann Schwarzenhofer, Geschäftsführerin Katrin Hohensinner, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Landesrat Max Hiegelsberger. Fotos: Land OÖ/Max Mayrhofer

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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