Mann unter Lebensgefahr aus Wehr gerettet. Aktuelle oö Polizeimeldungen

Bezirk Vöcklabruck

Am 14. August 2021 gegen 14:45 Uhr schwammen ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck und sein 45-jähriger Vater vom Attersee kommend in der Ager Richtung Agerwehr. Diese wollten die beiden geradeaus durchschwimmen. Der Wehrbereich ist mit Absperrbändern und den Warnhinweistafeln „Schwimmen verboten – Lebensgefahr“ gekennzeichnet. Der 19-Jährige schwamm ein Stück vor seinem Vater und hatte die Wehr bereits hinter sich gelassen, als er vom Sog zurückgezogen, in die Wehr gerissen und mehrfach unter Wasser gedrückt wurde. Zwei am Ufer befindlichen Radfahrer, ein 46-Jähriger und ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck, erkannten sofort die gefährliche Situation und sprangen unter Einsatz ihres eigenen Lebens ins Wasser. Gemeinsam konnten die drei den 19-Jährigen aus dem Sog ziehen und an Land bringen. Dabei war er bei Bewusstsein aber nicht ansprechbar. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er ins Lkh Vöcklabruck eingeliefert. Auch der 46-Jährige kämpfte nach der Lebensrettung mit Kreislaufproblemen und wurde ins Lkh Vöcklabruck gebracht.

Bezirk Wels-Land

Aggressiver Hund behinderte Rettungseinsatz

Am 14. August 2021 gegen 13:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte in Stadl-Paura zu einer reglosen Person gerufen, die am Rand eines Fahrradstreifens lag. Eine Annäherung an den Mann war dem Roten Kreuz aufgrund eines anwesenden Hundes der Rasse Pitbull nicht möglich. Dieser bewachte sein Herrchen in dessen unmittelbarer Nähe und reagierte bei jeglichen Annäherungsversuchen an den nicht ansprechbar am Boden liegenden Hundebesitzer aggressiv. Der Versuch der Polizisten dem Hund eine durch Passanten bereitgestellte Leine anzulegen scheiterte. Der Flugretter des Martin 3 versuchte auf die reglose Person zuzugehen, um diese vom Hund wegzuziehen. Außerdem versuchte auch er dem Hund die Leine anzulegen, woraufhin dieser noch aggressiver wie zuvor wurde und zum Sprung Richtung der Crew ansetzte. Der Notarzt konnte sich nur durch einen Fußtritt gegen den Pitbull zur Wehr setzen. Um die Rettungskräfte vor dem aggressiven Hund zu schützen und die Rettung seines Herrchens zu ermöglichen mussten die Polizisten schließlich vom Pfefferspray Gebrauch machen. Dieser zeigte sofort Wirkung, der Hund beruhigte sich und zog sich zurück. Der zuerst leblose Hundebesitzer, ein 37-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land, erwachte plötzlich aus eigenem und lehnte eine Versorgung durch die anwesenden Rettungskräfte ab. Seinen Angaben zu Folge ging es ihm gut und er hatte nur geschlafen. Ihm wurde mehrmals eindringlich empfohlen, seinen Hund, der augenscheinlich keine Schäden davongetragen hatte, zur Abklärung zu einem Tierarzt zu bringen. Außerdem wird er wegen einer Übertretung nach dem Hundehaltegesetz bei der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land angezeigt.

Bezirk Gmunden

Motor von Rollstuhl überhitzte am Grünberg

Ein 47-jähriger Wiener mit Querschnittslähmung war am 14. August 2021 gegen 15:30 Uhr mit seinem elektrischen Rollstuhl am Grünberg in Gmunden auf der Forststraße Richtung Laudachsee unterwegs. Er wurde von seiner 21-jährigen persönlichen Betreuerin begleitet. Auf einem bergaufführenden Stück der Forststraße war der elektrische Rollstuhl, vermutlich wegen Überhitzung, nicht mehr funktionstüchtig. Wegen des hohen Gewichts des Rollstuhles von rund 160 Kilogramm war auch ein Schieben nicht mehr möglich. Die alarmierte Bergrettung Gmunden und die Alpinpolizei Gmunden fuhren mit zwei Fahrzeugen zu der Örtlichkeit. Der 47-Jährige, seine Begleiterin und der Rollstuhl konnten so wohlauf ins Tal gefahren werden, wo sie ihre Rückreise mit dem Zug nach Wien antreten konnten.

Alkofahrt endete in Innenhof

Bezirk Vöcklabruck

Mit seinem Wagen in einen Innenhof katapultiert wurde ein 34-jähriger Alkolenker am 13. August 2021 gegen 22:45 Uhr im Gemeindegebiet von St. Georgen im Attergau. Der Mann aus dem Bezirk Vöcklabruck war zuvor auf einer Gemeindestraße im Ortschaftsbereich von Raith unterwegs gewesen. Am Beifahrersitz hatte seine 22-jährige Freundin aus dem Bezirk Vöcklabruck Platz genommen. Den Aussagen der Beteiligten zu Folge, habe er seinen Wagen wegen eines querenden Rehs verrissen. Er fuhr dann ein kurzes Stück durch eine Wiese und wurde über einen kleinen Erdhügel in den Innenhof eines Bauernhofs katapultiert. Das Auto überschlug sich dabei und kollidierte mit einem im Innenhof des Bauernhofs abgestellten Mähwerk. Der Alkotest beim 34-Jährigen ergab 1,76 Promille. Er wurde ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert, während seine Freundin unverletzt blieb.

Landesverkehrsabteilung OÖ

Auffahrunfall – A25 knapp zwei Stunden gesperrt

Am 14. August 2021 gegen 3:45 Uhr bremste ein 34-jähriger Rumäne seinen Sattelzug auf der A 25 bei Wels wegen eines Verkehrsstaus ab. Ein dahinter ebenfalls Richtung Linz fahrender 29-jähriger Bulgare verringerte in Folge dessen ebenfalls die Geschwindigkeit seines Pkw. Ein danach mit seinem Transporter fahrender 48-jähriger Ungar dürfte das Stauende übersehen haben, kollidierte mit dem Pkw, der deshalb gegen die Betonmittelleitschiene geschleudert wurde, und danach mit dem Sattelanhänger. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt, die Autobahn musste jedoch für Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten bis etwa 5:30 Uhr zur Gänze gesperrt werden.

Mann ließ sich nicht beruhigen – Festnahme

Stadt Linz

Bei einer zivilen Streife stellten Polizisten des Linzer Stadtpolizeikommandos am 14. August 2021 kurz nach Mitternacht im Bereich des Linzer Volksgartens eine Schlägerei fest. Nachdem sich die Polizisten als solche zu erkennen gaben, beendete einer der Angreifer, ein 26-jähriger Afghane aus Linz sofort seine Angriffshandlungen. Der zweite Beteiligte, ein 34-jähriger Afghane aus Linz, ließ sich aber nicht beruhigen. Trotz mehrmaliger Aufforderungen, sein aggressives Verhalten zu beenden – ballte die Fäuste und machte Boxbewegungen in Richtung der Beamten – setzte er dieses fort. Bei der daraus resultierenden Festnahme weigerte er sich, seine Daten bekanntzugeben, schrie lautstark herum und steigerte seine Aggressionen. Beim Einsteigen in den Arrestantenwagen, unterstützt durch mehrere Polizeistreifen, versuchte er, mit dem Fuß gegen den Wagen zu treten und diesen zu beschädigen. Während der Fahrt zum Polizeianhaltezentrum schlug er mehrmals mit seinem Kopf gegen die Zellenwand. Auch im Polizeianhaltezentrum, wo später seine Identität festgestellt werden konnte, schrie er lautstark herum und ließ sich nicht beruhigen. Er wurde in der Sicherungszelle untergebracht und wird angezeigt.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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