Bad Ischl: Verletzte bei Cayoning-Tour mit Hubschrauber gerettet

Bei einer Canyoningtour am 13. August 2021 im Grabenbach, Gemeinde Bad Ischl, sprang eine 24-jährige Teilnehmerin aus dem Bezirk Amstetten von einer angewiesenen Stelle im Bereich gegenüber des Nasensprunges in den Bach. Beim Eintauchen in das Becken berührte sie mit dem linken Fuß einen Stein unter Wasser. Sie verletzte sich dabei unbestimmten Grades und ein Weitergehen war nicht mehr möglich. Da eine Verständigung von Rettungskräften in der Schlucht nicht möglich war, entschied der Canyoningführer mit vier Personen der Gruppe so schnell wie möglich aus der Schlucht auszusteigen, um Hilfe zu organisieren.

Gegen 12:35 Uhr wurde die Bergrettungsortsstelle Bad Ischl, Alpinpolizei Gmunden, die Canyoningeinsatzgruppe (CEG) Salzkammergut des OÖ Bergrettungsdienstes und der Notarzthubschrauber C14 alarmiert. Nach einem Suchflug des Hubschraubers und Einweisung durch die Bodenkräfte führte das Team des Notarzthubschraubers C14 eine Seilrettung in der sehr engen Schlucht mit einer Seillänge von 100 Metern durch! Nach der Rettung und Landung am Zwischenlandeplatz im Bereich der Rettenbachalm wurde die 24-Jährige ins Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl geflogen.

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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