2. Liga/FC Liefering: MIT KÖPFCHEN ZUM LAST-MINUTE-AUSGLEICH

FC LIEFERING VS. SKU AMSTETTEN; 1:1 (0:1). TORSCHÜTZEN: OKOH (90.+2) BZW. ROMAN (19.)

Spielbericht: FC LIEFERING; Fotos: Red Bull/GEPA Pictures

Just als man im Begriff ist, sich langsam mit der zweiten Niederlage en suite anzufreunden, rauscht Bryan Okoh heran und belohnt eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel. Gegen vor allem im ersten Durchgang agile Niederösterreicher remisieren wir mit 1:1.

SPIELBERICHT

Zittrig starteten unsere Burschen ins Duell mit den Niederösterreichern und bescherten Pflichtspieldebütant Jonas Krumrey somit eine stressige Anfangsphase. Zwar fingen Daouda Guindo, stellte sich in einen Roman-Abschluss, und Lukas Wallner, gegen Flügelflitzer Alli, die ersten Amstetten-Vorträge noch ab, der erste Krumrey-Einsatz folgte jedoch sogleich: Er parierte einen Alli-Versuch aus halbrechter Position. Während eigene Möglichkeiten Mangelware blieben, Maurits Kjaergaard jagte die beste aus 15 Metern über die Querlatte, waren die „Fallmänner“ die überlegene Truppe. Alli wirbelte Richtung Gefahrenzone und lancierte Roman vorbildlich, alleine gegen den zurückeilenden Justin Omoregie und dessen Schlussmann zeigte der Angreifer keine Nerven – Rückstand (19.).

In der Folge fanden die Aufhauser-Schützlinge besser ins Spiel, engten den Amstettner Gestaltungsspielraum ein und strahlten via Flanken, die oft nur knapp nicht den Kollegen erreichten, Gefahr aus. Dennoch, ein Schuss aufs Gehäuse in Durchgang eins – da war noch Luft nach oben.

Abschnitt zwei eröffnete Kjaergaard mit einem Kracher: Der Däne zwirbelte einen Freistoß an den Pfosten! Unser Blondschopf verewigte sich kurz darauf noch einmal auf dem Chancenzettel, nach einer Hereingabe von links drückte der 18-Jährige aus elf Metern ab – Roko Simic stand im Weg und war von der Situation so überrascht, dass er die Kugel im Nachsetzen nur unzureichend traf. Mit Fortdauer der zweiten Halbzeit wurden die Hausherren mehr und mehr spielbestimmend. Amankwah Forson entdeckte Dorgeles Nene mit einem feinen Chip, im Fallen setzte auch er das Leder an die Torumrandung.

Der Schlusspfiff näherte sich unausweichlich, einen Pfeil hatten unsere Burschen aber noch im Köcher: Joker Dijon Kameri malte einen Corner in die Landschaft, der heute defensiv überragende Bryan Okoh schädelte das Rund mit dem Hinterkopf in die Maschen – der hochverdiente Ausgleich in den letzten Zügen dieser Partie (90.+2)!

STATEMENT

Rene Aufhauser:

In der zweiten Halbzeit konnten wir unsere Tugenden auf den Platz bringen. Wir waren viel präsenter und in den Zweikämpfen deutlich giftiger. Schade, dass wir das nicht vom Start weg zusammengebracht haben. Wir waren anfangs zu fehleranfällig, konnten uns bei Jonas (Anm.: Krumrey) und seinen Paraden bedanken, nicht höher in Rückstand zu liegen. Die Reaktion nach dem Seitenwechsel war top, die Aktionen zielsicherer, außerdem haben wir kaum Konter zugelassen. Ich bin happy über das späte Tor und die Moral der Mannschaft! Aktuell ist Adam (Anm.: Stejskal) in der Tormannfrage in einer leichten Poleposition, aber Jonas präsentierte sich im Training gut und hat sich die Chance verdient. Wir wollen beiden im Verlauf der Saison gerecht werden.

DATEN & FAKTEN

Aufstellung: Krumrey – Guindo, Wallner, Okoh, Atiabou – Diambou, Omoregie (62. Kameri), Kjaergaard (62. Sahin) – Nene (76. Havel), Forson (89. Reischl) – Simic
Gelbe Karten: keine
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Walter Altmann

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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