Neues vom Badesee Aurachkirchen

Es gibt Neues vom Badesee Aurachkirchen, der ja bekanntlich keiner ist. Die Bürgermeisterin hat auf ihrem Facebook Account gepostet, dass sie, nachdem derzeit aus finanzieller Sicht keine Lösung für den Badesee im Raum steht, den Badesee in einen Löschteich umfunktioniert hat. Mit einem Foto zeigt sich Bürgermeisterin Christine Eisner mit ihrem Vizebürgermeisterin Peter Schernberger vor dem neu angebrachten Schild „Löschteich“. Jetzt fragt man sich, befinden wir uns in Schilda?
Gerade fertiggestellt wurde dort eine Wasserleitung gebaut und unmittelbar neben dem Badesee befindet sich ein neuer Hydrant, wenige Meter daneben der immer wasserführende Aurachbach. Auch wir hätten gerne eine Badelösung dort für unsere BewohnerInnen, aber dies scheint eher einem Schildbürgerstreich nahe zu kommen.
Ein Löschteich ist in Gegenden zu errichten, wo Wassermangel herrscht. In Ohlsdorf wurden vor über zwei Jahren von der Gefahrenabwehr und Entwicklungsplanung – kurz GEP – mehrere neue Wasserbassins vorgeschrieben, hier hat die Bürgermeisterin ihre Hausaufgaben nicht gemacht, in den wasserarmen Gebieten wartet man noch heute auf die Umsetzung, direkt neben der Aurach und einem Hydranten wird ein Bassin als Löschteich umfunktioniert mit der Anmerkung der Bürgermeisterin auf Facebook, das Baden sei nach wie vor verboten, dem ein Zwinkersmiley folgt und wir dahingehend vermuten, dass sie diese Aussage nicht so ernst nimmt.

Ein Löschteich benötigt eine für Feuerwehrfahrzeuge geeignete Zufahrt und Wasserentnahmestelle – gibt es nicht. Ein Löschteich auf öffentlichem Gut benötigt eine Einzäunung in einer Mindesthöhe von 1,25 m – gibt es s nicht.
Diese Umfunktionierung erfolgte im Alleingang der Bürgermeisterin Eisner (ÖVP)und ihres Vizebürgermeisters Schernberger (ÖVP), ohne Absprache der örtlichen Feuerwehren.

„12 Jahre Dornröschenschlaf und nun wieder ein unüberlegter Schnellschuss der Bürgermeisterin, ohne nachhaltigem Konzept. Der Alleingang der Bürgermeisterin schadet unserem Vorhaben mehr, als er nützt“, so Gemeindevorstand Schögl Wolfgang (FPÖ).

„Schade, ich hätte mir echt einmal Zusammenarbeit gewünscht, aber dies ist von unserer Bürgermeisterin nicht gewünscht, auch ich möchte eine Lösung für den Badesee, aber dieser Schildbürgerstreich im Wahljahr ist für mich eher ein Aprilscherz“, so Vizebürgermeisterin Ines Mirlacher (SPÖ).

Foto:
Ines Mirlacher

Über den Autor

Dr. Rainer Hilbrand
Medieninhaber u. Geschäftsführer

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